Ordnungssysteme:

Ordnungssysteme und ihre Tücken: ich schrieb ja schon einmal über das Aufräumtetris und erwische mich immer wieder beim Schmunzeln. Klar, damit wäre das Thema dann erledigt, stimmts? Stimmt nicht, ich bin eine Frau! :shock:.

Ordnungsboxen: Es gibt ja recht kleine Boxen mit Deckel in verschiedenen Farben. Mein Set von „moderne Hausfrau“ passt sogar farblich in mein ganzes „Farbkonzept“ der Wohnung, also habe ich sie entsprechend für Kleinkram aufgeteilt. Bei Klamotten für die entgegengesetzte Saison nutzen viele Leute Kunststoffkisten mit und ohne Rollen. Schön mit „Sommer“ oder „Winter“ beschriftet, bringen sie Übersicht. Aber wozu so viele Boxen? Selbst wenn es eine Familie ist? Jeder eine Box, vorn „Sommer“, hinten „Winter“ und die jeweilige Gegensaison wird mit dem Schildchen nach vorn ins Zimmer gedreht, wie man es braucht, denn man bringt doch nur eine Saison unter und die aktuelle befindet sich ja im Kleiderschrank und die Übergangszeitenklamotten ebenfalls. Die halten ja für Frühling/Sommer, Herbst/ Winter her. Also hat jede Person praktisch nur eine Kategorie in Kisten und zwei im Schrank. Unterbettkommoden oder hübsche Hüllen und Kisten sehen auch nicht übel aus.

• Eine Truhe, die ich noch schick herrichten möchte, dient als Aufbewahrungsmöglichkeit für meine kleinen zwischendurch nicht benötigten Ordnungshelferchen. Denn in so manchen Zeiten hat man die Schränke mehr oder weniger voll. Bei mir ist Sommerzeug weniger als das für den Winter. Versteht sich auch von selbst, denn die dicken Pullis nehmen nach oben schon ganz schön Platz weg. Und dann hat man noch so Plunder wie dicke Strumpfhosen, dickere Leggins, dickere Strickjacken und so weiter und so fort. *Zack*, der Schrank ist megavoll und wie gut, dass die Seitenwände des Schranks stabiles Holz ist.

• Bügel, die ich eine Zeit lang nicht brauche, kann man an ein an der Wand angebrachtes oder aufgestelltes Gitter hängen und hat sie bei Bedarf immer zur Hand. Bügel mit Samtbezug oder auch Schaumstoff sind da eher staubanfälliger und kommen daher in eine größere saubere Mülltüte und in die Truhe oder mit anhängen. Die vielen Gitter (je nach Bedarf und Geschmack) sind entweder alte Teile von einem Faltschrank, der schon nicht mehr zusammenhielt oder auch Bettgitter von Kinderbetten. Sieht 1A aus und ist schön lackiert, kann man ja noch überstreichen, je nach Geschmack. Wer sieht dann, dass es ein Teil eines Gitterbettchens war? In meinem Falle in helleres „Taupé“ macht es bald noch mehr her als jetzt und ich muss noch irgendwie eine stabilere Aufhängung bekommen. Ich habe in Sachen Handwerk ja zwei linke Hände.

• Über zwei gleich hohe Schränke lassen sich auch Gitter legen und etwas am Schrankdach befestigen, damit es nicht verrutscht und schon hat man wieder einen Hort für Bügel, die man gelegentlich braucht und kann Taschen und derzeit getragene Jacken aufhängen.

• Ich habe, wie „überraschend“ auch ein Farbsystem bei Bügeln und könnte mir das mit den Clips (siehe Outfits erkennen) auch klemmen. Wie Ihr es handhabt, wäre für mich auch interessant. Schniekefummel für Veranstaltungen sind auf roten Bügeln gehängt. Ausnahme ein Kleid, welches sich darauf nicht halten würde und leider die Schulterteile kaputt gehen würden, da das Material so fein ist. Hier wäre so ein rotes Schildchen, Clip oder Trinkhalmstück sehr willkommen. Bekleidung, die auch mal ab und zu bei einer weniger pompösen Veranstaltung oder im Beruf getragen werden kann oder gar muss, kommt bei mir auf gelbe Bügel. Auf die dunkelblauen Bügel kommen Alltagsklamotten, auf die hellblauen Bügel meine Strickjacken, die es vertragen oder über den Steg gehängt und auf lila Bügel sind die Jacken der aktuellen Jahreszeit bzw. schon für den Übergang. Schnell gefunden spart ja Zeit, nööööööööch?

• Schranksysteme, die ich wirklich längere Zeit nicht nutze, kommen in eine Umzugskiste mit entsprechender Beschriftung in den Keller und sollte es zum Umzug kommen, dann ists schon mal vorbereitet und man muss nicht zuviel System fürs System (haha) oben horten, wir wollen den Platz ja sparen. Was wir wirklich nie wieder brauchen, können wir halt verkaufen. Allerdings behalte ich mein Systemzeugs, denn ich weiß nie, was noch alles kommt. Und nein, ich bin kein Messie.

Liebe Psychologen unter den Lesern: das Ganze nennt man ganz kurz und knapp „Knall“ 😀

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