Wohin mit Hobbymaterial und Werkzeug?

Werkzeug und Bastelkram: Spätestens jetzt werden die Herrschaften genauso wach wie die Damenschaften, denn wer räumt nun wem hinterher, stimmts? Aber seid beruhigt, ich bin keinen Deut besser.

Werkzeug, welches ich oben kaum nutze, ist in einem 0815-Werkzeugkoffer im Keller. Alles andere Werkzeug wie mein Akkuschrauber oder Heißklebepistole etc. bleibt hier oben in meinen Bastelschubläden. Denn schnell muss auch mal eine Schraube nachgezogen werden oder wir kaufen uns Möbel oder zerlegen Möbel zum Verkauf und so weiter und so fort. Es gibt natürlich auch die Ideen, eine Küchenschrankschublade mit Einteilungen hierfür einzurichten. Wer nicht bastelt, wird damit eine schnelle Lösung haben. Wer so bastelt wie ich und es wirklich ständig braucht, hat es gern direkt am Platz. So manche Lochwand, wie wir sie in Werkstätten sehen ist auch für uns Bastler nicht übel. Ich selbst habe leider keine Werkstatt also muss ich alles in Schubis horten, wie auch Glühbirnen bzw. ja jetzt Energiesparlampen, die ich massig geschenkt bekam.

Malzeugs, Lack und Servietten etc. alles muss seinen Platz haben und nichts darf vergessen werden und vergammeln. Farben und Lacke sind nicht billig, gute Pinsel auch nicht. Eine alte PVC-Tischdecke dient als Unterlage und dann ist die Küche halt eine Weile eine Werkstatt. Ein Wägelchen, ebenfalls mit Unterlage ausgestattet, wird mit den zu trocknenden Teilen bestückt, damit ichs nach vorn ans Fenster stellen kann und die Küche auch als solche wieder nutzen kann, wenn alles fertig ist. Am liebsten würde ich mir den Wirtschaftsraum ja so ausstatten, aber ich muss weiterdenken und auch damit rechnen, dass ich wieder in ein Kochklo mit Wohnnische muss. Schnell hat man dazu gekauft und viel zu viel ausgebreitet. Aber schön wäre es natürlich: Tür zu, sieht erstmal niemand 😀

• Wie oft habe ich bei Pinterest ganze Hobbyraumausstattungen gesehen. Ich denke mir jedes Mal „haben die alle so große Hütten?“. Bestimmt oder die Kinder sind aus dem Haus und Hausfrauchen langweilt sich und braucht einen halben Hobbyladen.

Wohin mit Nähsachen und Wolle?
Hier werden Näherinnen und Strickerinnen leuchtende Augen bekommen, während auch hier die Augen der Männer rollen dürften. Es gibt schon tolle Wägelchen mit Schubladen oder offenen Fächern, wo alles schön Sortierte hineinpasst. Ich kann vorerst nur aus meiner Warte schreiben, vielleicht ist es ja hilfreich und wer andere Ideen hat, immer her damit.

Nähsachen sortiere ich nach „angefangene Stücke“ und „umzunähende Stücke“. Das müssen nicht immer Kürzungen von Hosen sein. Ich mache aus nicht mehr passenden Strümpfen z.B. Puppenklamotten. Ich zerschneide auch meine Klamotten, die nichts mehr sind, um verwertbare Teile zu nutzen, seien es auch wieder Puppensachen oder auch Verkleidung für Cappucchino- und Tabakdosen. Das eigentliche Nähzeug wie Nadeln etc. ist in einer Box. Ich nutze Curver, muss es aber halt nicht sein. Aber die sind schön aufgeteilt und hier lässts sichs gut Ordnung halten. Die Nähkästen aus DDR-Zeiten waren auch nicht übel. Sowas könnte ich mir auch wieder gefallen lassen, allerdings schick gestrichen und gestaltet.

Strickzeug ist bei mir nicht viel, es sind gerade mal 6 Nadeln und 1 Rundstricknadel. Darüber würde jede Kennerin schallend lachen. In einer Strickgruppe bei Facebook sah ich eine tolle Idee für die Aufbewahrung an der Wand. Es wurden mehrere Kunssttoffgarnrollen aneinandergeknüppert und etwas dekoriert, dann werden die Stricknadeln schön sortiert nach Größe und Art in die Löcher der Garnrollen gesteckt-fertig. Die Wolle wird bei vielen Strickerinnen in großen oder kleinen Körben oder Regalen aufbewahrt. Meine Regale sind allerdings voller Bücher, also wird das bei mir nichts. Aber ein kleiner Haushaltswagen für fast 9 Euro, der machts. Es sind offene Regale zum Rollen. Im Geschäft und in Versandhäusern werden sie ja meist mit Putz- und Waschmitteln fotografiert und beworben. Aber Spielzeug und anderes wie halt Handarbeitszeug passt genauso gut rein. Ich habe für doppelte Wollknäule eine Smileybox und das was ich derzeit verarbeite im Körbchen. Meine „Models“ sind 2 Puppen und die müssen auch ständig parat sein, da lohnt so ein Korb schon. Und wie man auch in Kinderzimmern sehen kann, gibt es Stoffetageren – eher Netze. Darin lassen sich Garne nach Belieben sortieren. Da ich keinen Laden aufmachen möchte, habe ich nach Farben sortiert. Ganz gleich ob es beispielsweise hell- oder dunkelgrüne Farbtöne sind, grün ist in dem Falle grün. Wer mehr Sortiermöglichkeiten hat, kann natürlich verfeinern, in Garnstärke etc.•Und wie man auch in Kinderzimmern sehen kann, gibt es Stoffetageren – eher Netze. Darin lassen sich Garne nach Belieben sortieren. Da ich keinen Laden aufmachen möchte, habe ich nach Farben sortiert. Ganz gleich ob es beispielsweise hell- oder dunkelgrüne Farbtöne sind, grün ist in dem Falle grün. Wer mehr Sortiermöglichkeiten hat, kann natürlich verfeinern, in Garnstärke etc.

• Eine tolle Idee fürs Näh- und Strickzeug ist auch eine Art „Utensilo“. Man verkleide einen Korb mit genähten Fächern und schon ist außenrum gut sortierter Platz für Strick- und Häkelnadeln aller Art und anderes Zubehör und drinnen die gerade zu bearbeitenden Stücke. Und ratzfatz ist immer aufgeräumt. Sogar eine Böllerbatterie kann gesäubert und gestaltet werden. Darin sortiert sich ziemlich leicht jede Nadelstärke, passt prima eine Schere rein und ja, auch der Kuli, falls man sich irgendwo etwas vermerken möchte.

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