und hier noch mehr „Organisatorisches“

„Wenn einer eine Reise tut… „ ….dann tut er tuten tun. Scherz 😀 Wenn ich für eine Tour plane oder ein Aufenthalt im KH ansteht, möchte man am liebsten lospacken, um ja nichts zu vergessen. Allerdings wissen wir, dass es für die Kleidung nicht bestens ist, wenn sie tagelang in der Tasche vor sich „hindampft“ und knittert, wenn alles dicht gepackt und selbst wenn die Tasche noch offen ist. Auf den Rollicontainer mit den Reisetaschen und Zubehör habe ich schon meine Klamottenstapel parat und die Waschtasche hängt daneben.

Und damit wir wirklich nichts vergessen, gibt’s z. B. etliche Checklisten für Aufenthalte und Urlaub. Für Krankenhausaufenthalte bieten Krankenkassen, Kliniken und andere Webseiten Vorlagen an. Ich habe mir alles zusammengetragen, ausgedruckt und laminiert und es hängt neben dem ganzen Reisezeug. Es gibt wasserfeste Stifte, die auch einen Radiergummi am Ende haben, damit sich die Schrift zwar nicht durch Wasser löst, sondern wegradiert werden kann. Also kann beim Einpacken abgehakt und nachgepackt werden. Zur Checkliste gehören auch die Vorbereitungen wie nötige Papiere besorgen, evtl. Betreuung für Kinder und/ oder Tiere organisieren, Blumen gießen, noch mal Rundgang durch die Hütte und das längerfristig, Hygieneartikel etc. nachkaufen, wenn es knapp wird. Auch das wird auf der Checkliste notiert. Zu Laptop, Handy und Elektrozahnbürste müssen die Ladegeräte dazu. Und mindestens Handy und Zahnbürste mit jeweiligem Ladegerät nutzen wir ja noch bis zur Abreise.

Praktisch ist also eine Waschtasche, die sich aufhängen lässt und mehrere Fächer hat. Ruckzuck ist sie bei Bedarf eingerollt und in der Tasche. Ein bisschen eng wird es, wenn wir normal große Tuben mit Zahnpasta, Duschgelflaschen etc. in die Waschtasche kriegen wollen, selbst wenn jeder seine Wasch- oder „Kulturtasche“ hat. Ich habe mich schon weit vorher um Pröbchen gekümmert und ein bisschen Waschpulver und Fleckenzeugs habe ich auch in einen kleinen Behälter umgefüllt. Manche Proben sind kostenlos, andere nicht. Und aufpassen, dass die Probe pro ml nicht teurer ist als eine normale Packung. Auch solche Fallen gibt es. In etwas größere Überraschungseier können beispielsweise Tampons, Ohrenstäbchen oder anderes Kleinzeug hinein. Ihr werdet lachen, dass ich immer ein paar ganz neue Ohrstöpsel mitnehme. Die sind vorsichtshalber für Zimmerkameradinnen im KH 😆 und es hat sich schon bewährt. Oftmals brauche ich meine eigenen auch. Wirklich gut sind die Ohrstöpsel, die die meisten Männer auf ihrer Arbeit bekommen. Die passen sich besser an als die teuren Markenartikel. In Ü-Eierhülsen bekommt man auch etwas Kleinkram wie Ohrenstöpsel hinein. Wenn man die Fächer der Waschtasche schön thematisch einteilt, kann nichts vergessen und durcheinandergebracht werden, also wäre Fach 1 beispielsweise für die Mundpflege, das 2. Fach die Haarpflege, bei Männern gleich mal das Duschgel dazu, wenn sie keinen Haarschmuck brauchen 😉 und immer so weiter und so fort, wie man es für sich am leichtesten findet. Kleine Faustformel beim Einpacken. Lieber eine etwas größere Reisetasche nehmen, denn auf den Rücktouren kann schnell Gepäck dazukommen und Schmutzwäsche, die ja extra in einem Tütchen in den Koffer kommen, legt man ja kaum so sorgsam zusammen wie die frische Wäsche, stimmts? Außerdem kauft man sich hier und da auch Souvenirs oder Klamotten. Und achtet bei Auslandsreisen an die Bestimmungen für die „Einfuhr“, sonst kann es teuer werden. Kleine Zippertüten für die vorgeschriebenen Maximalmengen sind preiswerter als die mit dem Aufdruck für den ganzen Plunder.

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