erste Winterübungen …

Na holla die Waldfee, der Winter hat es gelegentlich aber auch sehr eilig. Es gab schon Frost und Glätte. Vielen Leuten passt es ja sehr gut, da sie ja dann nicht bei jeder kleinen Bewegung schwitzen. Und dann gab es wieder schön milde Tage, die mir am liebsten sind 😛

Neben allerhand Winterangeboten dürfen natürlich schon die ersten Weihnachtsnaschereien in den Geschäften nicht fehlen. Fehlt noch die immer frühere Eröffnung der Weihnachtsmärkte. Am besten schon morgens, um tiefenentspannt zur Arbeit zu kommen. Aber Vorbereitungen für den 1. Advent können ja schon los gehen. Es gibt so einfache und preiswerte Möglichkeiten, Adventsgestecke oder auch andere Deko zu zaubern. Ich habe einige fertige gekaufte, einige süße geschenkte und auch selbst gebastelte Stücke, die in der letzten Novemberwoche nach und nach verteilt werden. Einen Baum gibt’s zu Weihnachten nicht, aber ist auch nicht nötig. Meine Lichterketten kommen an die Fenster, um den Adventskranz und ins Arrangement in der Glasbodenvase.

Und wie jedes Jahr wird pünktlich zur kommenden Winterzeit verstärkt über die „Armut“ in diesem Lande gejammert und man könne sich so keine Geschenke leisten. Logisch, Marken und anderes Gedöns in Massen kosten nun mal einiges an Geld und das leisten sich sogar nur wenige Leute, die arbeiten gehen. Wo sind die vornerum so bejubelten Werte wie gemeinsame Zeit, liebevoll selbst gemachte Kleinigkeiten und vieles mehr hin? Und wo bleibt dann die dort und dort im Netz so daher geplauderte Floskel, dass Geld ja nicht so wichtig wäre? Klar zur Deckung der Lebenshaltungskosten brauchts natürlich einiges an Talern und Scheinen, aber sonst…, hm. Wer Luxus will, soll was dafür tun und nicht nörgeln. Mich gruselts eher vor der Weihnachtszeit. Aber ich arbeite eh an Heilig Abend und es hebt mich nicht an, lieber schenke ich meinen Süßis nach wie vor Menschlichkeit.

Bei einer jahrelangen Spendenaktion eines Senders feiern sich Promis vor der Kamera, wie gutmütig und edel sie wären, ob nun vor Ort oder am Telefon. Jeder schlägt sein Schnippchen für den guten Zweck, haha. Wenn ich etwas spende, dann nicht weil es der Steuerberater so empfahl oder weil ich mein Image aufbessern will, sondern aus Überzeugung. Erinnert mich an einen Nuschelschauspieler, der jeden anderen heruntergemacht hat, der seine Kritik zur „Kulturbereicherung“ auch sachlich vorbrachte und nicht mit allem einverstanden ist, was seit langer Zeit abläuft.

Und der „Kaufnixsamstag“, wer ihn auch immer eingeführt hat, ist sogar bei mir gelungen. Habe ja auch am Freitag davor eingekauft und … Achtung… „geshoppt“. Ich hätte es sonst ignoriert. Wenn ich etwas brauche, wird’s gekauft, ob nun „Kaufnixtag“ oder sonst wie 😆 Eingedeckt mit neuen Socken, Untergrundmenü, dicken Strumpfhosen, Leggins und Pullis kann es Winter werden. Gut, ich mag den Winter nicht, aber man will ja vor und nach der Arbeit nicht frieren. Im Job rennt man in T-Shirt herum und Kasack darüber und der Erpelparka trotz köperlicher Arbeit ist dennoch oftmals da. Bald kommen die Strumpfhosen unter der Arbeitshose zum Einsatz. Gewappnet für den Winter , yeah!

Und damit das Verbraucherherzchen für die Adventszeit schon mal vorgewärmt wird, gibt’s natürlich den Werbeblock: Natürlich werden vermehrt zusätzliche Filmpakete etc. vertüdelt und M´Barek darf ja da nicht fehlen. Bissel Humor hat der etwas weihnachtliche Spot ja. Süß finde selbst ich als Atheistin den Spot für den großen Onlinemarktplatz. Zwei befreundete Relis schenken sich gegenseitig Knieschützer für die Gebetshaltung. Daran sollten sich mal die ein Beispiel daran nehmen, welche andere Religionen als die eigene nicht akzeptieren wollen. Der große Kaffeeröster mit Ökostrom und Kaffeekapselmaschinen verzichtet lt. Spot auf großen Aufwand, um Tafeln zu unterstützen. Natürlich über die Kundschaft, versteht sich. So auch eine bekannte Windelmarke für gespendete Tetanus-Impfungen in Regionen, in denen echte Armut herrscht. Es ist ehrenhaft, sich für andere einzusetzen, ob hier oder sonst wo, aber dann bitte aus eigener Tasche.

In diesem Sinne: Prost Glühwein

 

 

 

Hallo Herbst …

Hui, das Wetter ist so wankelmütig und zänkisch wie etliche Senioren, eiei. Nun, dann wird sich ja beruflich wie privat warm gearbeitet, auch mit Schnupfen.

Ganz pünktlich und „zufällig“ steigen natürlich die Strompreise, da man in der dunklen Zeit ja „zufällig“ mehr braucht, hachja… . Aber es nützt nichts, Wirtschaft geht vor, da können die privaten Verbraucher gern alles wuppen.

Apropos „dunkle Zeit“. Es ist ja mal wieder Schnupfenzeit. Also, erstmal Nasenspray, Einreibezeugs etc. verbrauchen, dann impfen lassen 😆 und warm anziehen nicht vergessen, auch in der Wohnung. Natürlich werden uns dafür ordentlich Ponchos, dollste Strumpfhosen und andere dolle Winterklamotten angeboten, natürlich als „Schnäppchen“. Fast könnte so ein Motto lauten „Die Flocken fallen tief, die Preise auch“… oder so. Eher tanzt das Niveau ja Limbo. Aber der Job macht es mir leichter, da ich mich ja nicht „modisch“ anziehen muss. Was hätten wohl die „Experten“ auf dem Gebiet gesagt? -> klick . Und derzeit bestehen wir Weibchen eh aus ca. 80% Schal. Ich Modesünderin fahre in Arbeitskluft morgens und abends durch die Kante 😯

Laut Vorhersagen soll uns ja ein sehr knackiger Winter bevorstehen. Na dann, ran an die Ganzkörperschals.

Und damit sich das Verbraucherherzchen schon mal warmhüpft, gibt’s wie gewohnt den Werbeblock: Unsere Autospezies halten sich noch immer an den gewissen Buchtitel: „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“. Und Madame Katzenberger präsentiert weiterhin Schnäppchen bei Wohnungseinrichtung, natürlich genauso „glaubwürdig“ wie Trinchen Pooth mit Billigklamotten damals.

In diesem Sinne: Äuglein auf beim „Schnnäppchenkauf“ und vor allem für den Winter vorsorgen, denn dann wird’s richtig teuer. Prost Melissentee, frisch natürlich J

 

Tschüss, Sommer :-)

Irgendwie schon komisch, mit Dominosteinen am Strand sitzen zu können, oder? 😆 . Aber auch wenn es später noch einige warme Tage geben wird, „herbstet“ es schon gewaltig. Lange Regengüsse jucken selbst die Bewohner aus Red Socks City nicht. Über Schäden zu jammern und zu kassieren ist eben leichter als bisschen was aus dem Keller zu retten.

Im Oktober wird wieder alles für die kalten Tage rausgekramt und die Sommerfrische eingepackt. Irgendwie kam ich ja außer in einer Woche Urlaub kaum dazu, sie zu tragen 😆 , wenn man zwischen Arbeitskluft und Nachtwäsche wechselt. Der Urlaub im nächsten wird ein richtiger und länger, so mein Plan. Mal gucken, was die Realität dazu sagt: „Nein, ich hab da schon etwas vorbereitet.“ Oder ähnlich. Meine Herbstmüdigkeit ist auch pünktlich. Da geht man an einem Tag mit früherem Feierabend eher ins Bette, um irgendwann wie gewohnt ca. 21 Uhr wegzuschnarchen und ich war sofort weg. Nun dürfte man ja davon ausgehen, dass man den Freitag gut ausgeschlafen an seine Arbeit gehen könnte. Denkste, Püppi! Auch der 5. Kaffee an diesem Tag half nichts. Ein angehender Schnupfen ließ mich dennoch einiges riechen und schon war die Übelkeit perfekt, natürlich passend zum Kopfschmerz. Dann schleicht sichs Weibchen nach Hause, duschen, Wäsche waschen und einkaufen. Und schon ist der 16-Stunden-Tag vergangen. Am Samstag könnte ich ausschlafen, aber war es schon um 6:00 Uhr – verkehrte Welt wie bei Kindern 😆

Und wer hat auf Empfehlung der Bundesregierung schon ordentlich Lebensmittel gehortet? Um die Einheimischen in Red Socks City mache ich mir keine Sorgen, die tragen alles schon längst in sich und werden drei Jahre nicht verhungern, wenn es drauf ankäme.

Ich horte alles andere Zeugs wie Pflege- und Reinigungsmittel, die man teilweise kostenlos oder auf Coupons bekommt. Bis zu meinem 100. habe ich ausgesorgt 😀 Und frischen Tee satt gibt’s auch über den ganzen Winter *yeah!*. Schön geordnet und aufgenommen wird alles während der TV-Sendungen, die ich mir angucke. Man kann mehr schlecht als recht auch bei „Dance, Dance, Dance“ ordentlich mitwackeln. Endlich mal eine Sendung ohne selbstgefällige Nervensäge, denn die alten „Kultsendungen“, die er moderiert, gucke ich eh längst nicht mehr an.

Und damit das Verbraucherherzchen gut in den Herbst kommt, gibt’s natürlich wieder den Werbeblock: Haha „heiter trotz wolkig“, so lautet die Themenwoche des großen Kaffeerösters mit Kapseln und „Ökostrom“. Und so schön passend finde ich auch „Wo sind denn die Pfützen?!“ Antwort darauf: „Das gibt’s nur bei ___ [der Kaffeeröster]“. 😆 Pfützen habe ich mir noch nie liefern lassen. Aber es gibt ja schon Bodendeko mit Kratern, vielleicht gibt’s die auch bald als Pfütze in der Wohnung. Ich habe ja schon Schusslöcher als Stickerchen an der Scheibe. Bissi Wild-West-Flair muss auch mal sein. Und man wiederholt alte Spots in Sachen Online-Gutscheine, bei dem mal wieder die Frage aufkam: „Na, sparst du wieder?“. Sparen wäre ja null Geld ausgeben. Auch die Möbelhäuser sparen offenbar prima am Werbebudget.

In diesem Sinne: Spart lieber für Weihnachtsgeschenke, die Preise gehen hoch und da heißts, jetzt schon anzusetzen. Holt Eure Windjacken schon raus, es gibt schon kühle Tage und morgens ists manchmal sogar schon kalt. Genießt das noch freundliche Wetter und dann wird schon schön Material eingesackt, damit die Herbstdeko noch rechtzeitig fertig ist, sonst kommt der Winter zuvor. Den „Herbstputz“ kann man auch schon erledigen, vom Entrümpeln bis zum letzten Großputz im laufenden Jahr. Ich teile mir das schon schön ein und im nächsten Urlaub wird dann richtig losgelegt. *Prost* ganz frischen, selbst gezogenen Pfeffitee. J