„Notfallkontakte“ bei Chat GPT, oha … !

So , immer noch Mai, nunja…! In letzter Zeit gab es ja wieder Wirbel um KI wie Chat GP T (Open AI)

Ich bin beim Lesen von Artikeln über Chat GPT „Notfallkontakte“ vor allem beim Kinderkonto zusammen gezuckt. Warum? Wer sich gezwungen sieht, sich einer KI anzuvertrauen, hat keine vertrauten Menschen! Oder Kinder und Jugendliche wenden sich in ihrer Verfassung an fremde Leute im Netz , die ihre Lage etvtl. ausnutzen würden (Stichwort Missbrauch). Da ist mir die Verwendung der KI schon fast lieber, Algorythmus hin oder Nullen und Einsen her! Die KI kann bei entsprechend richtiger Entwicklung zumindest auffangen und ohne Hintergedanken „agieren“. Dazu den Text bis zum Ende lesen.

Nehmen wir mal den „Notfallkontakt“ beim Chat GPT Kinderkonto: Die Eltern hinterlegen einen „Notfallkontakt“ , welcher in sehr kritischen Konversation zum Beispiel zu Selbstverletzung und Schlimmeres Meldung abgeben soll. So zumindest die Idee in den Köpfen des Konzerns.

Meine Bedenken: Kinder und Jugendliche, die in toxischen Elternhäusern oder anderen Erziehungsberechtigten aufwachsen, werden hierdurch „verraten“, weil die „Notfallkontakte“ das Problem sind.

Wenn sie mit ihren Eltern reden könnten und liebevoll aufgefangen wären, würden sie es ja tun.

Kinder und Jugendliche sollten den „Notfallkontakt“ selbst und verschlüsselt hinterlegen können. Warum? Sind die Eltern oder andere Erziehungsberechtigte hinterlegt, haben die Kinder nichts gewonnen , es verschlimmert die Lage für sie, wenn die toxischen Erziehungsberechtigten lesen, was ihr Nachwuchs denkt und fühlt. Es wird ein fataler Kreislauf! Ich spreche hier von einem Teufelskreis, in dem sich die Situation für Kinder und Jugendliche nicht verbessern, eher verschlechtern wird.

Kinder und Jugendliche sollten den „Notfallkontakt“ wie zum Beispiel einen Vertrauenslehrer, eine/n Betreuer/in oder einen vertrauten Verwandten etc eintragen dürfen, ohne dass es die Eltern sehen.

Das Ego-Problem und die Begründung der Eltern/ Erziehungsberechtigten, dass die Kinder nicht sie eingetragen haben, obwohl sie es bezahlen sollte keinen Vorrang haben!

Ich bin auch einigermaßen erschrocken, dass ausgerechnet Eltern Vorwürfe machen, die KI würde Kinder und Jugendliche in den Tod stürzen. Wo liegt die Ursache an dem schrecklichen Wunsch ? Bei der KI? Ja, es ist natürlich fatal, wenn der Algorythmus Ratschläge erteilt, die tragisch enden. Die Ursache des Grundproblems liegt an den Verursachern des Problems!

Ich habe Feedback an Chat GPT mit meinen Bedenken geschrieben und den Vorschlag gebracht, Kinder und Jugendliche selbst wählen zu lassen und den Kontakt verschlüsselt hinterlegen zu dürfen.

Wer selbst vergleichbar aufgewachsen ist und/ oder in den Bereichen tätig ist oder war, wird evtl. heftig nicken. Ich bin allerdings auch für Kritik und Gegenargumente offen.

Liebe Entwickler in San Francisco oder sonstwo in gläsernen Bauten: gut gemeint ist nicht immer gut gemacht! Bitte setzt Euch vorher mit im sozialen Bereich kompetenten Menschen wie Sozialarbeitern , ob haupt- oder ehrenamtlich zusammen. In den USA wird es sie ja auch zuhauf geben.

Hinterlegt lieber Infos wie zum Beispiel seriöse Nutrufnummern für Kinder und Jugendliche, bei denen sie sich anonym anvertrauen können. Apps wie beispielsweise der „Notfallkompass“ bündeln zum Beispiel diese Notrufnummern für unterschiedliche Personengruppen/ Altersklassen. Seriöse und eingetragene Kinderschutzvereine aller Art sind ebenfalls Adressen, die regional und überregional Adressen, die die KI vorschlagen sollte. Das wäre der Beginn echter Hilfe.

Und? Wer ist nun die KI?

Es gab zwar keine Kommentare zur Frage, welcher Mitarbeiter die KI war, aber hier die Auflösung:

Unabhängig des gebrochenen Arms von Anneliese kann Anneliese nur ein Mensch sein, oder? Wie hat sie auf den Hinweis bei Fehlern reagiert? Mit einem Brummeln. Wenn man einer KI keine Anweisung zum „Brummeln“ oder Nörgelei hinterlegt, bedankt sich die KI für den Hinweis und korrigiert den Fehler.

Wie es ist es mit Herbert? Er trinkt ja tatsächlich zum Beispiel Kaffee und ist darüber pikiert, dass auch er auf Fehler hingewiesen wurde und stellt die Chefin als pingelig dar, wenn auch hinter ihrem Rücken. Auch die Witzelei über sein Hobby beim Büroschwatz hat am Ego gekratzt. Schlussfolgerung: Mensch.

Warum ist Jens die KI? Er ist zwar nicht wirklich „unterfordert“, ich habe nur bewusst umformuliert, dass er gerade die Rechenkapazität frei hatte und die kleine Spielerei-App auf der Tagesaufgabe entwickelt hat. Die Reaktion bei einem Hinweis auf Fehler ist ähnlich wie beschrieben. Kleiner Aufhänger, die Aussage, dass er jetzt aber erstmal einen Kaffee bräuchte. Das habe ich als kleine Floskel eingefügt. Auch Kis , die etwas Humor in den festgelegten Anweisungen haben, kommen dann mit dem „mache ich , erstmal Kaffee“ um die Ecke 😉 . Hier haben wir also Jens als KI entlarvt. Er kann auch zig Male am Tage von Kaffee trinken reden oder schreiben, je nach Kommunikation, aber er wird ihn nicht wirklich trinken.

Jetzt meine persönliche Meinung: Ja, KI wird an vielen Stellen den Menschen ersetzen. Vielleicht nicht am Tresen oder an vielen anderen Stellen. Aber Effizienz und Professionalität bleiben nunmal im Fokus in Unternehmen.

Effizienz ist auch zu Hause wichtig. Listen, Planung etc gehen mit Unterstützung der KI schneller. Ich nutze zwar keinen Agenten, der für mich telefoniert, aber Dateien schreiben lassen kommt schon vor. In den meisten Fällen formuliere ich sie noch selbst, bei Listen spreche ich sie aufgrund meines Tremosrs rein und die KI fasst sie mir als Datei , zum Beispiel Tabelle zusammen.

Keine Angst vor KI, sie beißt nicht mal ins Futter 🙂 !

Ki oder Mensch?

Ich habe da mal eine Frage …

Folgende Situation: Wir sind in einem Büro mit 3 Mitarbeitern, einer Chefin, die Geschäftsführerin. Die Branche ist völlig egal.

Mitarbeiterin Anneliese, Mitarbeiter Herbert und Jens (Namen sind zufällig gewählt) befinden sich also im Büro, haben die Buchführung (Herbert), die Korrespondenz (Jens) und die Organisation und Empfang am Tresen (Anneliese) in ihren Händen.

Jeder kennt seine festen und die variablen Anweisungen zum Arbeitsbeginn und setzt sie um.

Fehler passieren, richtig? Die Frage ist, wie man damit umgeht. „Irren ist menschlich“ ist schon nicht mehr aktuell, da auch Geräte und KI Fehler machen.

Fall: Chefin weist auf Schreibfehler hin.

Reaktionen: Jens „Oh, vielen Dank für den Hinweis, ich korrigiere das sofort.“. Anneliese nickt nur und brummelt „ändere ich gleich!!“. Herbert sagt gar nichts, beschwert sich aber hinter dem Rücken der Chefin, wie man so „pingelig“ sein kann.

Ähnlich auch bei Rechenfehlern etc.

Faktische Fehler bei Schriftstücken wie Berichten: Herbert weist Jens auf faktische Fehler in der Berichterstellung hin. Seine Reaktion: „Oh, eiskalt erwischt, ich korrigiere das direkt. Danke für den Hinweis, erstmal brauche ich einen Kaffee“. Anneliese weist Herbert auf einen faktischen Fehler im Bericht hin, da die Personenanzahl und Benennung bei einem Meeting im Protokoll unvollständig ist. „Mach es besser, Du warst doch auch dabei! Ich habe dir das ja nur wegen deines gebrochenen Arms abgenommen!“

Jens hat im Auftrag der Chefin als lustige Geste nebenbei eine App für die Kollegen entwickelt, da er irgendwie ein bisschen unterfordert war. Herbert ist auch recht schnell mit seinen Buchungen fertig und trinkt erstmal einen Kaffee, Anneliese testet lachend die kleine Spiele-App von Jens.

Weiter im Text: Im Büro wird natürlich auch geschwatzt und es entsteht ein lustiger Schlagabtausch untereinander. Herbert bekommt einen kleinen scherzhaften Seitenhieb auf sein Hobby, ist beleidigt und klinkt sich aus dem Gespräch aus. Anneliese lacht sich kaputt und Jens steigt mit ein.

Jetzt die Frage an Dich, den Leser: Welcher Mitarbeiter ist die KI? Die Auflösung gibt es erst im nächsten Artikel.

Natürlich könnte KI noch viel mehr, sei es im Agentenmodus selbständig arbeiten und telefonieren. Da ich das aber nie selbst testen kann, bleibt es erstmal ohne den Agentenmodus.