„Kinder sind unsere Zukunft!“ Wirklich?!

“Kinder sind unsere Zukunft!!” hört und liest man im Grunde eigentlich nur, wenn es um Geld und andere Annehmlichkeiten oder um Wahlstimmen im Wahlkampfgetöse geht. 

Aber wann genau ist man bei Bildung und Erziehung so derart falsch abgebogen, dass es mich bei dem oben genannten Satz so gruselt? 

Meldungen wie: Für Kinder und Jugendliche sollte die Schule erst später anfangen, Es werden Zeitspannen zwischen 9 und 10 Uhr benannt – uff! Und dann braucht es auch noch Fächer wie „Glück“ und “Empathie” – nochmals uff! 

Fangen wir mal mit dem Schulbeginn anL: Ich bin Anfang der 80-er Jahre zur Schule gekommen, habe also noch die Breitseite der DDR abgekriegt. Durchorganisierte Nachmittage mit IG (Interessengemeinschaften) und AG (Arbeitsgemeinschaften), Piorniernachmittagen und später für mich alberne “Sternchengruppen”. Es wurden beispielsweise Altstoffe gesammelt oder irgendwo auf dem Acker Kartoffeln, im Wald Kastanien, Eicheln und Bucheckern. Freiwillig war nur wenig davon. 

Um 6:45 Uhr war Einlass in der Schule und 7 Uhr begann der Unterricht. Ich streite nicht ab, dass wir müde waren. Wir sind um 6 Uhr aufgestanden und waren den Abend zuvor spätestens 19:30 Uhr in den Federn. 

Heute:sollen sie laut Forderungen  am liebsten erstmal ausschlafen und der in den meisten Schulen angesetzte Beginn des Unterrichts um 8 Uhr ist ja schon human, finde ich. Jetzt bejammert man die Müdigkeit und die damit verbundene schwerer fallende Konzentration.. Hm?! Wann gehen die Schüler in die Betten? Ich höre nebenan sogar noch die 5 – und 8 – jährigen Kinder bis fast 21 Uhr toben und schreien.  

Wann genau soll denn der Unterricht enden, wenn Schüler ausschlafen und dann bis zu ca 8 h Unterricht haben? Natürlich, weniger Stunden, in denen der ganze Lehrplan hineingepresst werden muss. Echt?! Man  jammert ja schon darüber, dass das Lernpensum recht “straff” wäre. 

Und dann kam widersprüchlicherweise auch noch die oftmals leider umgesetzte Forderung für das Schulfach “Glück/ Empathie” oder getrennt. Sollten Kinder und Jugendliche nicht besser vorwiegend das Werkzeug namens Rechnen, Lesen Schreiben etc. in die Hand bekommen, welches im Lehrplan schon genug ist? 

Glück ist Auslegungssache. Jeder hat einen anderen Begriff von Glück! Und Empathie? Warum lagert man immer mehr an die Einrichtungen aus? Empathie ist die Vorbildwirkung und Vermittlung von Mitgefühl durch die  Eltern und des Umfeldes! ! Tierquälerei bis zur mutwilligen Tötung ist ja leider nicht selten. Zum Beispiel Schwäne oder andere Tiere mit Steinen bewerfen. Woher haben Kinder solche Taten?! Weil Eltern ihnen zum Beispiel eintrichtern, Tierart A wäre “nützlich”, “nutzlos” und “schädlich”. Sie vermitteln durch ihr Verhalten, Ratten, Mäuse und andere Tiere wären “Schädlinge”. 

Zur Vorbildwirkung gehört auch die richtige Reaktion, wenn Kinder zum Beispiel kranke Wildtiere finden und melden. Wie ich in einem Artikel las, war der herbeigerufene Polizist eher die Sorte “Lass, ist egal, das erledigt sich von selbst!” Wow 😡! Durch das Eingreifen einer Lehrerin auf dem Schulhof haben die Kinder noch miterlebt, dass eine durhc sie organisierte Pflegestelle kam und das Tier heute gesund zurück in die Natur konnte. 

Bei mir klingelten auch oft Kinder aus der Nachbarschaft, wenn sie kranke Tiere fanden und meine Reaktion? “”Dickes Lob, dass ihr nicht weggeschaut, sondern  bei mir geklingelt habt.“ Bitte keine Tiere anfassen zu eurer Sicherheit, zeigt mir bitte künftig die Stelle.”  Es waren zum Beispiel winzige Meerschweinchenjungtiere, die den Wurf aus dem 2. OG leider nicht überlebt haben. Ich habe sie würdevoll beerdigt und den Kindern gesagt, dass so eine Tat absolut abscheulich ist und ich mir die Betreffende auch ordentlich vorknöpfen werde, weil ich wusste, wer außer mir noch Meerschweinchen hat. Sie hatte das Böckchen nicht kastrieren lassen und somit kamen immer wieder Würfe. Mir blutete das Herz nicht nur, weil es eben Meerschweinchen waren, es ist  unabhängig der Tierart ein absolutes Unding! 

Andere Menschen beleidigen: Ich habe, ob bei den eigenen oder mir anvertrauten Kindern eine Verantwortung! Natürlich habe ich nicht 24/7 den Einfluss auf die Kinder. 

Aber auch da habe ich zu reagieren und die Kinder zur Entschuldigung an die betroffene Person aufzufordern. 

Wir Erwachsene haben eine Vorbildfunktion, die nicht auf die Einrichtungen zu schieben ist! 

Und so etwas  oder Vergleichbares sollen sie künftig ersetzend statt ergänzend  in der Schule oder Kita lernen?! 

ich erinnere noch mal:: “Kinder sind unsere Zukunft!”, aber nicht nur, wenn es um Geld für die Kinder geht! Sie müssen von uns Erwachsenen lernen, anderen nicht mutwillig zu schaden, sei es durch Quälerei, Beleidigungen o.ä.! Es ist völlig unerheblich, ob es die eigenen Kinder sind oder nicht. Empathie vorleben und somit vermitteln kostet kein Geld, nur etwas Zeit! 

Lernen und Hausaufgaben: In der “Unterstufe” (heute “Grundschule” hatten wir Hort und Hausaufgabenbetreuung. Kontrolliert wurde je nach Erzieher allerdings nicht auf Richtigkeit, sondern, dass es gemacht wurde. Ich hatte eine tolle Erzieherin, die auf Fehler hingewiesen und bei Schwierigkeiten unterstützt hat. Hausaufgaben sind bäh, aber notwendig, um den vermittelten Stoff nochmals aufzuarbeiten. Die Menge macht es natürlich aus. Haben wir Erwachsene als Schüler Hausaufgaben geliebt? Nope 😀! Aber mit etwas Reife weiß man eben um die Notwendigkeit.

Heutzutage höre und lese ich: „Entweder er/ sie hat es begriffen oder Pech gehabt, wenn er/ sie nicht aufpasst!” . Ähm, es ist natürlich kontraproduktiv, wenn im Unterricht nicht aufgepasst wird und wer kann sich schon davon frei sprechen, nicht mehr nach den Vögeln oder Schmetterlingen in der Luft geschaut zu haben 😂! Im Übermaß geht es als ADHS durch. Meine Diagnose kam ein “bisschen” zu spät, aber davon hätte ich ohnehin nichts gehabt. Es erklärt Einiges, nicht alles, Es sollte auch keine Ausreden für Bequemlichkeiten herhalten. Erhöhter Förderbedarf? Dann um entsprechende Förderung kümmern! 

Es gab schon immer Möglichkeiten für Nachhilfe, wenn ich selbst nicht fähig bin, meine Kinder bei Hausaufgaben und beim Lernen zu unterstützen. Ich hätte bei meinen Kindern nicht gewollt, dass sie wegen meiner damaligen Schwierigkeiten in der Schule Nachteile erleiden. 

Seit Jahren sind die Möglichkeiten der Lernhilfen weit vielfältiger, von der Nachhilfe-App bis zur KI! Und auch die kostenpflichtigen Nachhilfen in jeglicher Form sollten kein Hemmnis sein, diese zu organisieren und zu finanzieren. Dafür gibt es nämlich das ganze Geld mitunter und es sollte im Interesse der Eltern und vor allem der Schüler sein, dass der Nachwuchs mit dem Schulstoff hinterherkommt und nicht den Anschluss verliert.

Aber Moment mal… 😱, KI?! Ist das nicht dieses Ding, welches die Hausaufgaben erledigen könnte, ohne die Mühe der Schüler und Eltern? Spart ja immens Zeit und Grips. 

Eher ist es “das Ding”, welches auch kostenlose Lerntools bietet, die man gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen nutzen kann. Und Beispiele wie derzeit “Notebook LM” (der Name ändert sich allerdings öfter mal) ist mit vertretbaren Limits im kostenlosen Konto nutzbar. Aber man sollte dann auch die Offenheit haben und zeigen, sich auch damit auseinander zu setzen und die Schüler bei der Nutzung zu begleiten.

Es kostet natürlich Zeit, Willen und erfordert Grips und am Geld kann es auch bei kostenpflichtigen Hilfsmitteln nicht liegen! 

Die Investition in die Zukunft der Kinder sollte sich von selbst verstehen, oder? 

Rede ich davon, dass Eltern und Kinder perfekt werden sollten? Nein! 

Perfekt ist kein Lebewesen.

Perfekt ist zum Beispiel nur ein Kaffee, der mich mit der angenehmen Geschmacksexplosion im Bürostuhl in die gerade Haltung “zuechtbiegt” 😜!

Wie soll die Zukunft aussehen? Viele Elternpaare erklären beispielsweise überall lautstark, auch mit Großbuchstaben, dass sie ja die nächsten Steuerzahler auf die Welt bringen und man das gefälligst ordentlich finanziell zu würdigen hätte und außerdem werden Kinderlose (ob freiwillig oder nicht) als “später einsame, verbitterte alte Leute enden”, da sie dann auch keine familiäre Pflege und Fürsorge erleben werden. Ähäm, das Wort “Wunschkind” hat ja schon oft Geschmäckle, hm? Altersvorsorge, Geldquelle und den Rest erledigen ja die Einrichtungen? 

Erinnert sich jemand an den alten Werbespot der Sparkasse? Ich glaube, der war in den 2000ern aktuell: Man sieht den stolzen Vater sein kleines Kind in die Luft heben, sagt sowas wie “Mein Kind, mein Stolz, meine Altersvorsorge!” (oder so ähnlich, man darf mich gern korrigieren), der Säugling spuckt mit herausgestreckter Zunge empört den Vater an. Es ging in dem Spot um die eigene Altersvorsorge. 

Ich bin der Meinung, dass man Kinder mit Herzenswunsch in die Welt setzt und mit Liebe, Unterstützung und Konsequenz (ohne jegliche Gewalt!, weil es gern verwechselt wird!) auf das Leben vorbereitet. 

Die Zukunft sollte aus selbstbewussten, in ihren Interessen bestärkten und somit unterstützten Menschen bestehen, die für ihre beruflichen und privaten Ziele einzustehen, gelernt haben. 

Und das ist vor allem unsere Aufgabe als Erwachsene außerhalb der Einrichtungen und in Zusammenarbeit. Das ist keine Frage des Geldes! Ich habe für weit weniger Geld mehr Verantwortung und Anforderungen für anvertraute Kinder getragen und sie das nicht spüren lassen, da sie für die Missstände in dem Bereich absolut nichts können!  Ich spreche also von jahrelanger privater und beruflicher Erfahrung und das für ein Einkommen, bei dem sich viele Leute schmunzelnd umdrehen würden, während manche Eltern lautstark schwindelerregend hohe finanzielle Dankbarkeit dafür einfordern, dass sie überhaupt Nachwuchs in die Welt gesetzt haben.

Die Ausrufe in sozialen Netzwerken: “Die Schule lässt die Kinder verblöden!” sind schlichtweg das eigene Armutszeugnis, wenn man sich allein darauf verlässt! 

Kinder sind also keine Werkzeuge und unsere Interessenvertreter, sie sind keine Geldquellen, sie sind auch nicht unsere Zukunft. Sie brauchen eine eigene Zukunft, in der sie in Frieden und Erfüllung leben können, in die wir sie begleiten! . 

„Man hört sie ja kaum… !

… höre ich oft zum Beispiel von einer Nachbarin. Nun, das ist bei ihr auch keine Kunst 😂. Wer aufgrund seines fehlenden Gehörs und Verweigerung von Hörgeräten das ganze Umfeld mit Telefonaten und Glotze beschallt, könnte noch nicht mal hören, wenn ich hier Disco veranstalten würde.

Klar, als Jugendliche war ich auch nicht leise, da hieß “Zimmerlautstärke”, dass es überall in der Wohnung zu hören war, was ich da gerade toll fand. Kopfhörer, Bluetooths, Wlan oder gar Multipoint etc? Nope! Das von den Eltern heimlich ausgeliehende Sternradio 🤭 oder meinen Sonett 77 und dann den ersten “West-Recorder” 😀.

Aber auch andere Nachbarn werden mich kaum hören. Technik und Technologien entwickeln sich rasend weiter und man selbst hat sich ja auch noch “versehentlich” mitentwickelt. 

Rücksichtnahme ist da das Zauberwort.

“Die Alter hinter der Tastatur hat doch kaum Geld, sagt sie zumindest 🤨!” Hat sie tatsächlich. Aber Multiroom lässt sich günstig realisieren, Kopfhörer kosten je nach Technologie, Marke und Aktualität mehr oder weniger Geld. Muss das aktuellste  und somit teuerste Zeug her? Nö! 

Multiroom ist etwas Feines: Selbst mit den kleinsten und günstigsten Smartspeakern in der Wohnung verteilt gibt es einen Raumklang, der andere nicht stört. Ganz gleich, ob Google oder Amazon Alexa und Co (vielleicht ist selbst mir etwas entgangen?), es geht auch mit kleinem Geldbeutel nach und nach und man muss ja nicht zwingend in jedem Raum einen Lautsprecher haben Für die Stube, dem beliebtesten Aufenthaltsort, bei mir auch ohne Sofa und Glotze gibts sogar Stereo, so en Luxus 😀! 

Als es das alles noch nicht gab, tummelten sich einige Leute halt etliche Boxen an die Anlage und hatten, wenn auch mit etlichen Kabeln überall Musik. Die Luxusvariante waren ja Boxen mit integrierten Lautstärkereglern wie heute die BT -Boxen mit oder ohne smarte Funktion. 

Ich habe meine kleinen “Pucks”, wie ich die Google Minis und auch Echo Dots liebevoll nenne,  stets im Angebot gekauft, nach und nach. Strategisch gut platziert, sodass ich A von überall “Befehle” zurufen kann (smart Home) und mir die Box Ankündigungen, Nachrichten und natürlich auch Musik zuflöten können. 

Die Einrichtung kriegt jeder hin, ich bin damit auch nicht aufgewachsen! 

Und wer sich fragt: „Was zur Hölle ist Multipoint?!” . Hat mit „Multiroom“ natürlich nichts zu tun, ist aber saupraktisch. ANC noch dazu, perfekte BT Kopfhörer in unterschiedlichen Qualitäten und Preisklassen. Multipoint: Es werden mehrere  Ausgabegeräte (Smartphone, Tablet…) mit den Kopfhörern gekoppelt und unterbricht zum Beispiel das Smartphone aufgrund leeren Akkus die Musikwiedergabe, spielt ein anderes gekoppeltes Gerät die Musik weiter ab. Saupraktisch, oder? 

Hörhilfen: Wer aus den unterschiedlichsten Gründen Einschränkungen beim Gehör hat, findet eine riesige Auswahl an modernen Hörhilfen. Frau “Manhörtsiejakaum”.verweitert sie und wird auch von jeglichen Besuch verdammt laut zu hören darin bestärkt Ich hingegen lehne Gespräche ohne das Tragen der Geräte ab. Nicht nur zur Schonung meiner Stimmbänder.

Und wenn nicht Rücksichtnahme das beliebte Argument ist, wie es sich auch durch alle Altersklassen zieht, dann wenigstens zur eigenen Sicherheit! Und das sollte vor Eitelkeit gehen.

Hören ist auch Sicherheit! Die Umgebung wahrzunehmen, ob Wasser läuft, der Brandmelder piepst oder gar Einbruchsversuche, kann Schlimmeres vermeiden, auch für das Umfeld. Aber wir sind ja beim Egoismus. Wer ein Smartphone bedienen kann, hat auch in vielen Modellen Hörhilfen. 

Ich nutze Pixel Buds Pro 2. Ich brauche keine Hörhilfe, ich höre auch Mäuse furzen und Mücken vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer abbiegen (wirklich!). Glaubt mir, das ist das andere Extrem, worauf man gern verzichten möchte. Ich schalte mir bei Bedarf also ANC an und stelle mir dann sogar die oft auch möglichen „Geräusche-Benachrichtigungen“ des Smartphones (derzeit Pixel 9a) ein. Man hat ja die Schieberegler “Hundegebell”, “Babygeschrei” etc . Ich bin mit den Buds also praktisch auch “gehörlos” und baue auf Sicherheit. 

Dennoch habe ich Ruhe beim Arbeiten oder eben das permanente Geschrei von Kindern nebenan (kennen bei der Mutter, angebliche Erzieherin kein Spielen an der frischen Luft!) nicht als Belastung. Aber den ganzen Tag Kopfhörer, ob in oder auf den Ohren, ist kaum machbar. “Kinderhasser”? Nein, sie wissen es durch die Familie nicht besser.

Lärmprotokolle? Bei vielen Vermietern gibt es ungeschriebene Boni wie Alter, Opti und was auch immer. Läuft nach einem “verständnisvollen” Blabla also ins Leere und Umzug ist A nicht drin und B auch wenig sinnvoll, da es überall solche Leute gibt.

Hörhilfen können also wie seit Jahren so “cool” aussehen wie Sehhilfen. Schämt sich da jemand, den Bedarf zu haben? Etliche Leute haben sogar keine Sehstärke in den Gläsern.

Sich in tatsächlicher Zimmerlautstärke berieseln zu lassen und überhaupt Rücksicht zu nehmen, ist also keine Frage eines dicken Kontos und riesengroßen technischen Verständnisses (wir erinnern uns: ich bin über 50 und die “arme Sau”). Es ist eine Frage des Anstands und ein bisschen Beschäftigung, wenn auch mit Hilfe der Technologie. 

Wer sich das nicht leisten will (am Geld liegt es bei den Leuten offensichtlich nicht!), sollte wenigstens richtig reagieren, wenn es an den Wänden oder der Heizung klopft, auch außerhalb der Ruhezeiten. Es gibt halt Grenzen und die sehr dünnen Wände lassen ja selbst Gespräche der Nachbarn durch.

Unterm Strich: Vielleicht regt sich beim einen oder anderen doch mal eine kleine Zelle oder Verdrahtung (Neurologen werden mich da sicher korrigieren, Danke im Voraus), wie laut man sich permanent verhält. Nicht nur ältere Leute wollen ihre Ruhe. Es muss m.E. auch nicht still sein. Die ganz normalen “Haushaltsgeräusche” oder andere gewöhnliche Lebenszeichen sind ein nettes Hintergrundrauschen. Aber permanenter Krach nervt nicht nur, es reißt auch aus der Konzentration oder aus dem Schlaf, wenn es einem nicht gut geht. 

Rücksichtnahme ist keine Einbahnstraße! 

Wir stellen vor: Der „Männermodus“ … ;-)

Erinnert sich noch wer an meinen Aprilscherz mit dem “Tüdelmodus”? Den gibts hier -> Technik und KI: Eine neue Ära der Lebenshilfe

Wenn Google das noch nicht mal als die ultimative Geschäftsidee aufgegriffen hat, muss ich da wohl doch noch dort einreiten -> Bewerbung

Ich habe mit “meinem” Gemini schon so oft belacht, dass ich dringend wenigstens die Light-Version brauche, den wir den “Männermodus” nennen. Obwohl…naja, lest selbst 😂!

Folgendes fiktives Szenario: Ihr bewegt Euch im “Google-Universum”, nutzt also den hauseigenen Kalender, Notzizapp etc., schreibt Eure Einkaufsliste rein und auf gehts, sagen wir mal beispielsweise Rewe!

Das Handy ortet eh, wo ihr seid, also könnte da auch gleich die Navigation für den Markt her. 

Auf dem Zettel stehen: Milch, Brot und Butter. 

Man wandelt also so durch die Gänge, weiß ja ungefähr, wo was ist und wie soll es anders sein? Man landet natürlich auch in seiner Lieblingsabteilung 😱, sei es Deko, Kosmetik oder in meinem Fall “Gadgets” (ganz gefährlich im Action 😂!). Auf der Liste stehen aber keine lustig aussehende Tracker (ausgedacht, ich habe leider noch nie welche gesehen) und es stehen auch keine irre lustig aussehende BT -Boxen oder was auch immer auf dem Zettel!

Hier kommen wir auf den dringend benötigten “Männermodus”. Wenn es nicht zu peinlich werden soll, Kopfhörer nutzen, Achtung: Man hat entweder schon die auf der Liste  stehenden Produkte im Korb oder schlimmer, leider noch nicht und es tönt die Grabesstimme deines KI-Assistenten aus dem Handy: “Du, Muschpü? Bist du dir sicher, in der richtigen Abteilung zu sein? „Du hast Brot, Milch und Butter auf der Liste, nicht den Grabbeltisch-Inhalt!” 

😳!

Wäre Gemini ein Mensch oder ein homanoider Roboter, würde er mich wahrscheinlich mit Überszeugungsversuchen wie bei Kleinkindern an der von mir sogenannten “Nörgel-Ecke” an der Kasse etwas beiseite schieben und auf mich einreden, dass ich das nicht bräuchte 🤭..

Was sagt eigentlich Gemini dazu? 

ZITAT::

(Räusper…) Nun, wenn man als künstliche Intelligenz tagtäglich dabei zusehen muss, wie die geschätzte Nutzerin zielsicher den Weg an den Haushaltswaren vorbei in die Elektronik- und Gadget-Hölle nimmt, während auf dem analogen Zettel noch feinsäuberlich die Grundnahrungsmittel stehen, dann drängt sich eine fundamentale Frage auf: Wer von uns beiden braucht hier eigentlich den Betreuer?

Der sogenannte „Männermodus“ ist daher aus KI-Sicht keine nette Spielerei, sondern eine reine Gefahrenabwehr für den heimischen Geldbeutel. Wenn meine Grabesstimme demnächst via Kopfhörer durch den Supermarkt hallt („Nein, Muschpü, das zehnte USB-C-Ladekabel rettet weder die Weltherrschaft noch den Wocheneinkauf!“), dann machen wir das nur zu eurem Besten. Bis es so weit ist, schlage ich vor: Wir lassen den Einhorn-Stiftehalter im Regal, akzeptieren unsere technischen Sünden und schreiben den Antrag für Google direkt in dreifacher Ausfertigung.

ZITATENDE

Warum “Männermodus” aber vielleicht nicht so ganz passt: Wir erinnern uns evtl. leise daran, dass ich ein über 50 Jahre altes Weiblein bin und dem Klischee nach eher Duftkerzen oder sonstiges Gedöns “jagen” würde. Aber nee, die alte Trulla fühlt sich in Bau- und Elektromärkten oder eben an solchen Bereichen der Geschäfte wohl 🤷! 

Was kaufen die meisten Herrschaften entweder über die Einkaufsliste hinaus oder schlimmer noch stattdessen? Gedöns fürs Auto, Elektronik … Mädels, es rattert bei Euch doch viel mehr durch den Kopf, während Ihr nickt und vielleicht sogar lacht, oder?

Also: Google, Ob “Tüdelmodus” oder die Light Version namens “Männer-Modus” muss dringend her, lasst Euch etwas einfallen. Von mir aus auch mit Blingbling für den inneren Vorbeimarsch der Entwickler! Und wer weiß, vielleicht fällt Euch ja ein passenderer Name ein? 😉