Weihnachten und sonstiger Wintertrubel …

Haaach, schon Dezember. Es sind noch gut 6 Monate bis zu meiner Lieblingsjahreszeit. Aber erstmal heißt es, den Winter gut zu überstehen. Geschenkte Frostschutz-Handcreme (wird auch ins Gesichte geschmaddert 😀 ) , ordentlich Lippenpflege, warme Klamotten und Schuhe und natürlich (als würde es helfen) gehören warme Gedanken dazu.

Damit wir Mädels vor Lachen nicht in den Schlaf kommen und sich die Herrschaften in ihren Vorurteilen bestätigt fühlen (aber nicht sind : -P ) ->  In den Berufen gehen die Frauen am meisten fremd *klick* parat. 😆 . Dann bin ich ja fein raus, ob bei gelernten oder auch beim derzeit ausgeübten Beruf *puh* 😉 wenn man Untreue am Beruf ausmacht, hats schon etwas sehr Lustiges. Bislang hatte ich ja gedacht, es wäre eine Charaktersache. So, dann setze ich mich mal ins Büro um, vor allem in der Finanzbranche und lege dann los. Achso, fremdgehen…äh geht nicht.

Die Weihnachtszeit ist geschafft, das erste Viertel der Glühweinflasche auch. Und ich verdünne ja schon mit Früchtetee, da mir das Ganze zu stark ist 😆 . Die Lichterketten sind auch getestet und der Batterieverbrauch ist so hoch wie sonst ein ganzes Jahr 😆 Ich „Umweltsünder“! Zur Weihnachtszeit gönne ich mir halt mal etwas mehr und da interessieren mich auch nicht die Ökos, die uns das Leben vorschreiben möchten und am besten noch nebenbei ihren Kapselkaffee trinken 😛 .

Stöbert man ein wenig im großen sozialen Netzwerk, kommt man vor Lachen ja kaum in den Schlaf. Nun vermeldet man uns, dass man durch fehlendes Tageslicht trotz Sport und gesunder Ernährung dick werden könnte. Natürlich wollten das ein paar „Experten“ festgestellt haben. Hm, was genau mache ich nun „falsch“, wenn ich immer noch ein dürres Gehopse bin? Ich arbeite stundenlang körperlich, was auch irgendwie sportlich ist, ich ernähre mich überwiegend gesund neben der Schlemmerei und muss in den kalten Jahreszeiten im Dunkeln aus dem Haus. Nix Tageslicht am Morgen wie im Hochsommer!

Und damit das Verbraucherherzchen auch mal kichern kann, gibt’s mal einen anderen Werbeblock: Wenn man unterwegs nicht gerade in Griesgramgesichter gucken muss, darf man beim Einkauf auch schon mal ordentlich lachen. Man kennt ja sicher stets beworbene Bodylotion, die man wie Duschgel verwendet. Natürlich ist eine kleine Flasche durch einen Markennamen nicht gerade preiswert. Aber es gibt ja nette Alternativen aus dem Sortiment der Eigenmarken in den Discountern und Supermärkten. Also griff ich ein Pröbchen der Markenware und eine große Flasche der Eigenmarke, damit ich meiner Faulheit des Eincremens nach der Dusche nachgehen kann und gleich mal zwei Fliegen mit einer Klappe schlage. Neben mir hockten zwei Teenies so zwischen 12 – 14, die am Markenbereich ebenfalls über die Dusch-Bodylotion flüsterten. Sie guckten mich an und eine fragte mich, ob das Mittelchen (Eigenmarke) so gut wäre wie die beworbene Marke. Ich habe dann erklärt, dass ich es auch zum ersten Mal probiere und ebenfalls neugierig bin. Ihre Freundin schien das alles nicht zu kennen und fragte, was es denn genau sei. Dann kam die Kracherantwort: „Also, du nässt dich unter der Dusche ein… .“ Es folgte die restliche Erklärung und ich hockte daneben und musste aufpassen, dass ich mich nicht noch vor Lachen einnässe und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ich sollte wohl künftig auf die Dame am Tisch im Werbespot hören. „Ich lache, ich niese, ich habe Blasenschwäche. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann wird Ihnen das hier gefallen!“ Wir sehen ja dann eine Packung mit Inkontinenzeinlagen.

In diesem Sinne: Macht das Beste aus den kalten Jahreszeiten, es folgen auch bald wieder angenehm wärmere Tage, nicht nur durch den Rollkragenpulli von Nacke bis Hacke.

erste Winterübungen …

Na holla die Waldfee, der Winter hat es gelegentlich aber auch sehr eilig. Es gab schon Frost und Glätte. Vielen Leuten passt es ja sehr gut, da sie ja dann nicht bei jeder kleinen Bewegung schwitzen. Und dann gab es wieder schön milde Tage, die mir am liebsten sind 😛

Neben allerhand Winterangeboten dürfen natürlich schon die ersten Weihnachtsnaschereien in den Geschäften nicht fehlen. Fehlt noch die immer frühere Eröffnung der Weihnachtsmärkte. Am besten schon morgens, um tiefenentspannt zur Arbeit zu kommen. Aber Vorbereitungen für den 1. Advent können ja schon los gehen. Es gibt so einfache und preiswerte Möglichkeiten, Adventsgestecke oder auch andere Deko zu zaubern. Ich habe einige fertige gekaufte, einige süße geschenkte und auch selbst gebastelte Stücke, die in der letzten Novemberwoche nach und nach verteilt werden. Einen Baum gibt’s zu Weihnachten nicht, aber ist auch nicht nötig. Meine Lichterketten kommen an die Fenster, um den Adventskranz und ins Arrangement in der Glasbodenvase.

Und wie jedes Jahr wird pünktlich zur kommenden Winterzeit verstärkt über die „Armut“ in diesem Lande gejammert und man könne sich so keine Geschenke leisten. Logisch, Marken und anderes Gedöns in Massen kosten nun mal einiges an Geld und das leisten sich sogar nur wenige Leute, die arbeiten gehen. Wo sind die vornerum so bejubelten Werte wie gemeinsame Zeit, liebevoll selbst gemachte Kleinigkeiten und vieles mehr hin? Und wo bleibt dann die dort und dort im Netz so daher geplauderte Floskel, dass Geld ja nicht so wichtig wäre? Klar zur Deckung der Lebenshaltungskosten brauchts natürlich einiges an Talern und Scheinen, aber sonst…, hm. Wer Luxus will, soll was dafür tun und nicht nörgeln. Mich gruselts eher vor der Weihnachtszeit. Aber ich arbeite eh an Heilig Abend und es hebt mich nicht an, lieber schenke ich meinen Süßis nach wie vor Menschlichkeit.

Bei einer jahrelangen Spendenaktion eines Senders feiern sich Promis vor der Kamera, wie gutmütig und edel sie wären, ob nun vor Ort oder am Telefon. Jeder schlägt sein Schnippchen für den guten Zweck, haha. Wenn ich etwas spende, dann nicht weil es der Steuerberater so empfahl oder weil ich mein Image aufbessern will, sondern aus Überzeugung. Erinnert mich an einen Nuschelschauspieler, der jeden anderen heruntergemacht hat, der seine Kritik zur „Kulturbereicherung“ auch sachlich vorbrachte und nicht mit allem einverstanden ist, was seit langer Zeit abläuft.

Und der „Kaufnixsamstag“, wer ihn auch immer eingeführt hat, ist sogar bei mir gelungen. Habe ja auch am Freitag davor eingekauft und … Achtung… „geshoppt“. Ich hätte es sonst ignoriert. Wenn ich etwas brauche, wird’s gekauft, ob nun „Kaufnixtag“ oder sonst wie 😆 Eingedeckt mit neuen Socken, Untergrundmenü, dicken Strumpfhosen, Leggins und Pullis kann es Winter werden. Gut, ich mag den Winter nicht, aber man will ja vor und nach der Arbeit nicht frieren. Im Job rennt man in T-Shirt herum und Kasack darüber und der Erpelparka trotz köperlicher Arbeit ist dennoch oftmals da. Bald kommen die Strumpfhosen unter der Arbeitshose zum Einsatz. Gewappnet für den Winter , yeah!

Und damit das Verbraucherherzchen für die Adventszeit schon mal vorgewärmt wird, gibt’s natürlich den Werbeblock: Natürlich werden vermehrt zusätzliche Filmpakete etc. vertüdelt und M´Barek darf ja da nicht fehlen. Bissel Humor hat der etwas weihnachtliche Spot ja. Süß finde selbst ich als Atheistin den Spot für den großen Onlinemarktplatz. Zwei befreundete Relis schenken sich gegenseitig Knieschützer für die Gebetshaltung. Daran sollten sich mal die ein Beispiel daran nehmen, welche andere Religionen als die eigene nicht akzeptieren wollen. Der große Kaffeeröster mit Ökostrom und Kaffeekapselmaschinen verzichtet lt. Spot auf großen Aufwand, um Tafeln zu unterstützen. Natürlich über die Kundschaft, versteht sich. So auch eine bekannte Windelmarke für gespendete Tetanus-Impfungen in Regionen, in denen echte Armut herrscht. Es ist ehrenhaft, sich für andere einzusetzen, ob hier oder sonst wo, aber dann bitte aus eigener Tasche.

In diesem Sinne: Prost Glühwein

 

 

 

Hallo Herbst …

Hui, das Wetter ist so wankelmütig und zänkisch wie etliche Senioren, eiei. Nun, dann wird sich ja beruflich wie privat warm gearbeitet, auch mit Schnupfen.

Ganz pünktlich und „zufällig“ steigen natürlich die Strompreise, da man in der dunklen Zeit ja „zufällig“ mehr braucht, hachja… . Aber es nützt nichts, Wirtschaft geht vor, da können die privaten Verbraucher gern alles wuppen.

Apropos „dunkle Zeit“. Es ist ja mal wieder Schnupfenzeit. Also, erstmal Nasenspray, Einreibezeugs etc. verbrauchen, dann impfen lassen 😆 und warm anziehen nicht vergessen, auch in der Wohnung. Natürlich werden uns dafür ordentlich Ponchos, dollste Strumpfhosen und andere dolle Winterklamotten angeboten, natürlich als „Schnäppchen“. Fast könnte so ein Motto lauten „Die Flocken fallen tief, die Preise auch“… oder so. Eher tanzt das Niveau ja Limbo. Aber der Job macht es mir leichter, da ich mich ja nicht „modisch“ anziehen muss. Was hätten wohl die „Experten“ auf dem Gebiet gesagt? -> klick . Und derzeit bestehen wir Weibchen eh aus ca. 80% Schal. Ich Modesünderin fahre in Arbeitskluft morgens und abends durch die Kante 😯

Laut Vorhersagen soll uns ja ein sehr knackiger Winter bevorstehen. Na dann, ran an die Ganzkörperschals.

Und damit sich das Verbraucherherzchen schon mal warmhüpft, gibt’s wie gewohnt den Werbeblock: Unsere Autospezies halten sich noch immer an den gewissen Buchtitel: „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“. Und Madame Katzenberger präsentiert weiterhin Schnäppchen bei Wohnungseinrichtung, natürlich genauso „glaubwürdig“ wie Trinchen Pooth mit Billigklamotten damals.

In diesem Sinne: Äuglein auf beim „Schnnäppchenkauf“ und vor allem für den Winter vorsorgen, denn dann wird’s richtig teuer. Prost Melissentee, frisch natürlich J