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Prost Neujahr…und so…

Happy new Year, neue ..alte und gut erhaltene Vorsätze….immer wieder nutzbar…. 😆

So, der Kater wurde mit Ibu-Dröhnung vertrieben. Gerade mal zwei Gläser Sekt und man fühlt sich, als hätte man die ganze Flasche oder mehrere in sich hineingegossen. Duschen gehen, wieder menschlich aussiehen, rein ins neue Jahr.

Die Vorsätze lassen wir lieber links liegen, die musste ich schon zur Genüge vor den Eltern herunterleiern, als ich noch kürzer war. Aber das Unterbewusstsein flüstert uns ja schon zu, dass man die ohnehin gesetzten Ziele im neuen Jahr energischer verfolgen will. Die alljährlichen virtuellen Diskussionen, ob, wo und wann die Böllerei verboten werden sollten, sind endlich abgeklungen. Ich war nur zu faul zum Rausgehen, hätte es mir aber nicht nehmen lassen, vermeintlich böse Geister zu vertreiben. Die smarte Assistentin mit dem A hat auch ein Feuerwerk dargestellt, wenn auch nur akustisch. Das Leuchten und Blitzen hatte man draußen ja schon zur Genüge. Glas Sekt hoch, den Rest und rein in 2019. Im TV bekamen wir von Musikshows bis zum Schnulzfilm alles geboten. Da fiel das Einschlafen leichter.

Und natürlich geht die Arbeit wieder los. Die „armen“ Verkäuferinnen müssen jetzt sogar wieder „normal“ durcharbeiten, hartes Los, liebe Damen *hust*. Uns hat man im schließenden Netto dazu noch sehr deutlich spüren lassen, was man davon hält. Zur Erinnerung an die Damen und Herren: nicht wir Kunden geben die zu erfüllenden Umsatzzahlen vor. Wir sind trotz des Niveaus dort einkaufen gegangen.

Und was hat die Trine hinter der Tastatur so angestellt? Wer mich kennt, wird die Äuglein verdrehen und nicken. An den Rest: Ich rümple natürlich in der Bude herum, weil ich halt nie zufrieden bin 😆 . So geht man auch motiviert und auch entspannter ins neue Jahr. Das Wetter war für einen Spaziergang auch schlecht. Bisschen Befreiungsschlag muss auch wieder sein, denn es steht wieder die nächste Spendenaktion bevor. Der arme Kerl, der wieder mitschleppen muss, kann jetzt auch Uhren lesen. Da hat er vielen Leuten in dieser Region viel voraus.

Das Verbraucherherzchen darf natürlich auch zum Jahreswechsel nicht vergessen werden. Es gibt natürlich wie gewohnt den Werbeblock. Natürlich bietet man uns „Verlängerungen“ irgendwelcher Weihnachtsrabatte an. Man kann Rabatte sogar backen. Man lernt nie aus. Und modischer soll man sich künftiger auch kleiden. Überwiegend mit Säcken aus Baumwolle. Das überlasse ich der Fraktion, die das Maß zwischen Essen und Bewegung verwechseln. Für die absolut perfekte Haut gibt es wieder Cremes, die sogar „unruhige“ Haut wieder verschönern. Ich bin weder Titelträgerin noch deren Assistenz. Aber ich denke, dass auch die den Kopf schütteln.

In diesem Sinne: strahlt, wie Ihr es wollt, verfolgt Eure Ziele, die Ihr unabhängig des Jahreswechsels gesteckt habt und vor allem: bleibt gesund und munter. Prost Restbowle (schön improvisiert, da es hier wie zu Zonenzeiten zugeht) 🙂

Fast geschafft…

Yessss, der 3. Advent ist hinter uns gebracht. Die „first World Problems“ reißen auch nicht ab. Bald muss der Pyjama zum Weihnachtsbaum passen. Huchi, ich habe keinen, sei es drum, passt er halt zum grauen Himmel. Wenigstens läuft der Glühwein in Strömen, egal wo. Auf Arbeit hat man mich endlich erhört, es gab aber leider nur kleine Tässchen. So fiel dann leider auf, wie oft man danach gelaufen ist. Ich Frühchen hätte ja auch meinen großen Kaffeepot mit Deckel nutzen können. Das üben wir noch mal.

Wer irgendwelche Tratschblättchen online wie offline gelesen hat, wird schon erfahren haben, dass sich Madame Fischerin von ihrem Flori getrennt hätte. Das nenne ich ein gelungenes Weihnachtsgeschenk…für den Flori oder so. Raumteiler, wechsel dich oder so. Außerdem präsentiert man uns die „schönsten Hochzeiten der Bauern“ bei Inkas Resterampe. Die willigen Praktikantinnen sieht man jetzt in Brautgedöns, haach…

Und nicht zu vergessen, der neue Datenskandal bei Amazon Alexa. Nicht nur die lauscht zu, auch ist lt. Meldung einiges weitergegangen. Glaubt aber nicht, dass man etwas Ordentliches daraus schlussfolgert und das Aufgenommene nützlich verarbeitet. Man hat mich also evtl. beim Geschirr und Nadeln klappern, Schnarchen und Fernsehen gehört. Ich werde meine Wünsche jetzt etwas detaillierter aussprechen und nicht nur „hachja, jetzt einen ordentlichen Grog“ denken. Bei „Madame“ Google wirds auch nicht anders bzw. besser sein. Aber auch davon habe ich nicht viel. Jaja, die Technik, die mitunter meine Altersvorsorge ist. Irgendwann kommt der smarte Toilettenstuhl angesaust, wenn ich wie ein Kind aus diversen Kreisen „a a „ sage. Die Assistenten müssen immer cleverer werden. Muss ja schnell reagieren, wenn ich mit 90 im Zimmerchen sitze und ACDC mit „highway to hell“ von der Box abrufe und beim Codewort „Schwester“ schnell irgendeine Schnulze vom Gabalier abgespielt wird.

Und das Verbraucherherzchen dürfen wir auch nicht vergessen, tadaa, der Werbeblock. So öde,wie die Werbung ist, dürfte man es nicht mal in die Weite tragen. Mache ich aus Gnatz trotzdem. Wir sehen klein Jungchen am Strand, welcher für sich, Hund und Freunde Geschenke wünscht. Und zack liegt alles am Strand herum, wie realistisch (inzwischen). Müsste nur noch zugestellt werden hust. Bloß gut, dass wenigstens die nicht werben. Unter dem Motto „heute versucht, zu beauftragen, morgen oder übermorgen evtl. unterwegs“. Parfüm und Möbel verschenken sollen wir neben Antifaltencremes ja außerdem. Hm, ich hätte gern zwei Mützen Schlaf und einen halben Elektromarkt. „Offline“ ist es ja nicht so irre viel . „Hauptsache, ihr habt Spaß“. Danke sehr.

In diesem Sinne: nehmt Euch lieber Zeit für Euch, Gedöns wird überbewertet, „smarter“ wirds ohnehin schon und auch ich muss mich berieseln lassen, allerdings von guten Büchern. Vielleicht erhören mich ja Dritte und Vierte..und und und…

Prost Glühwein, derzeit ist der verdammt nötig…

Pummelzeit …

So, der 2. Advent ist geschafft. Dann widmen wir uns doch mal den nächsten Weihnachtsbefindlichkeiten. Gerade jetzt bekommen wir wieder serviert, wie sehr die „Armut“ in Deutschland grassiert. Es gibt pro Haushalt also nur 1-2 Fernseher, 2-3 Spielekonsolen und nur 4-5 Tablets zu den vielen Handys. Das ist tatsächlich sehr, sehr hart. Außerdem wird die immer geringer werdende Spendenbereitschaft z.B. für Obdachlose beklagt. Nun, wer etwas will, muss etwas dafür tun. Da hapert es schon bei der Organisation, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und überhaupt Motivation bei den Spendenstellen. So viel dazu. Die Chance war etliche Male da, bevor alles im Container landet. Wenn ich am Telefon auch noch in der Freizeit eine Uhr erklären muss, nunja… 🙄

Dann kratzen wir mal die Kurve in Richtung Mode. Viele Damenschaften überlegen sich jetzt noch wochenlang, was sie Weihnachten bis Silvester anziehen. Selbstverständlich braucht es für jeden Tag etwas Neues hust. Ich müsste mich nur fragen, ob mein blauer Flanell-Schnarchstrampler zum lilafarbenen Laken passt. Dann wäre das für die Nächte schon mal geklärt. Für den Tag ist es zu einfach. Zum schwarzen Bürostuhl passt zu den Feiertagen und auch sonst alles an Klamotten dazu. Perfekt 😀 Ich hätte da noch einen grau-weiß-melierten Baumwollstrampler mit Teddyzeugsbesatz. Uns sieht ohnehin niemand. So früh steht A niemand auf, B klingt das Stimmchen am Telefon viel freundlicher, wenn man sich (eigentlich nur) über sein Outfit amüsiert. Schnell noch die Haare gefärbt, damit die sich in wenigen Wochen vom Schmuddelschnee unterscheiden.

Worauf kann man zu Weihnachten gerne verzichten? Richtig, Gedränge, Schweißgeruch, Sprüche und ständig das gleiche Bild. Weihnachtsmarkt halt.

Für das Verbraucherherzchen gibt es natürlich wieder die Krachertipps für Weihnachtsgeschenke. Wir hatten schon die Anti-Falten-Creme, die beim Beschenkten sicher sehr gut ankommt. Der nächste Geschenketipp dürfte es fast übertreffen. Man darf sich beim großen „Röster“ mit Ökostrom und Kapselkaffee über „Winterküche“ freuen. Ich kannte bisher nur die „Sommerküchen“ auf Höfen. Man lernt nie aus. Ich habe mir das Angebot besser nicht angesehen. Ganz wichtig sind natürlich Smartphones, Fernseher, andere Technik und selbstverständlich Schmuck. In sozialen Netzwerken säuselt man, es soll nur Besinnlichkeit aufkommen und sonst nichts, aber die Verkaufszahlen sagen jährlich etwas Anderes 😆 , ich vergaß, die „Armut“. Die zwei Gestalten, die das magenta-farbene T vermarkten, sieht man jetzt sogar mal an der frischen Luft. Ich finde, die verkörpern den gewissen Bevölkerungsschnitt perfekt. Wann kommt das magenta-farbene Laufband? Achso, am Bedarf vorbei. 😆

In diesem Sinne: Sch… auf Modegedöns, schmeißt Euch in die Decke, zieht die vorbereitete Wärmflasche mit, schlürft den Glühwein extra laut und macht Euch keine Gedanken.

Prost 🙂