Alle Beiträge von strubbelmiez

Zwischen Felljacke und Bikini …

Leute, es wird ja wieder Zeit zwischen dem ganzen Stress. Jetzt ist sogar Frühling, also kalendarisch und man weiß nicht so recht, wie man sich anziehen soll. Gut, bei uns Weibchen fällt dieses Leiden ja nicht auf. Wir stehen immer in einer Haltung vorm Kleiderschrank, die jeden Orthopäden verzücken lässt. Und was macht man so im Frühling? Richtig Frühjahrsp… äh nee, lassen wir das! Aber einen Entrümpelungs-Tipp hätte ich da. Gardinen nutzt man so lange, bis sie selbst ohne scharfe oder spitze Gegenstände und sogar in einem Wäschenetz zerreißen. Sind ja erst ca 8 Jahre alt *hust*. Bedarfsweise kreativ hängt man halt für etwas Abwechslung in der Hütte die Jalousien um.

Wenn das Wetter mitspielt und man mal frei hat, kann man dem grottenschlechten TV-Programm noch ausweichen. Anderenfalls sieht man peinliche Moderatoren „tanzen“, die noch ihre Plauze zeigen müssen, uargs! Frau Dschungelkönigin präsentiert fast täglich, was Bildungssystem und Elternhaus versäumt haben und Dramen um irgendwelche anderen „Promis“. Da ziehe ich fast die täglich ca. 50 Befindlichkeiten im Job vor. Ein Großteil ist offenbar die Zielgruppe dieses Senders.

Kommen wir zu Schönerem: Ich habe bald die so genannte „Me-Time“, auch Urlaub genannt. Herrjee, wie werde ich eskalieren, da wird es wieder neue Hausschuhe brauchen. Wem übrigens langweilig ist, kann sich gern am Keller aufräumen beteiligen, es gibt viel Gedöns zu verschenken. Leider gibts bei mir eben nie einfach etwas hinterher geworfen, ätsch. Meine Mentalität wird sich nie ändern. Ich fülle seit Wochen Mülltüten wie andere mit Titeln für ein „Hallo, wie geht es Ihnen?“ (macht um die 20 Eur nebenher) ihre Konten. Und mein Fitnesstracker wird „hurra, 8h Schlaf!“ anzeigen. Die Balken für die Tiefschlafphasen werden wohl breiter. „Du siehst müde aus.“ höre ich dann erst wieder Wochen später.

Und damit das Verbraucherherzchen wieder weiß, wofür man Geld herauswerfen kann, gibts wie gewohnt den Werbeblock. Unsere zwei Gestalten für das magentafarbene T blendet man zum Glück weniger ein und man wird jetzt mit fast 20 Eur für neue oder alte Tarife gelockt, mit Sternenhimmel, versteht sich. Da der Trend ja schon in Richtung Mizellenwasser geht, gibts das jetzt auch für Waschmittel,die Revolution schlechthin. Natürlich werden uns wieder fliegende Haare präsentiert, die von den dollsten Shampoos herrühren. Nun, dann kleistern wir halt wieder Gel und Spray in die Haare, damit es nicht mehr so fliegt. Schöne bunte Werbewelt. Zu lesen bekomme ich außerdem bei einem Anbieter „Genau dein Tempo“ Hm, genau mein Humor :). Aber der Spot für einen Baumarkt ist herrlich, wenn man für einen Hardcore-Test auf einer Schippe schaukelt oder gelangweilt Licht an und aus knipst. Gebt mir den Nebenjob, ich kriege alles kaputt. Mein Motorik gibt es her.

In diesem Sinne: Musike an, sei es „Wie bei Hempels unterm Sofa“ oder so. Und dann ran an die Hütte. Krisen-Entrümpelung tut gut. Allerdings muss man dann mit den ganzen Müllsäcken länger auf die Dunkelheit warten hüstel, auch ohne Leiche.

Flanellstrampler und Heizgedöns …

So, der Januar ist auch schon fast rum, das Jahr rast so vor sich hin und der Montag zieht sich hingegen 6-7 Tage hin *hust*. Und Apropos *hust* , die Rüsselseuche ist dieses Jahr auch schon zu Besuch gewesen, hätte ich auch drauf verzichten können. Um sich das Ganze schön zu reden heben wir mal hervor, dass man TV-Formate aller Art kennen lernt, das ganze ausgestiegene Technikgedöns neu einrichtet. Hübsch von der Couch aus. Und mein Schredder hat auch wieder arbeiten dürfen. Mein „Bürodress“ sah zwar etwas albern aus, aber Flanellstrampler und Bademantel halten warm. Der Kühli fast leer und wieder Platz für Neues. Dann kommt man zur Nachkontrolle zum Doc und darf dann gleich mal auf die Waage. Unfair, wenn man kaum etwas runter kriegt. Und weil das Weibchen mehr auf Technik als auf Klamotten baut, musste noch eine Madame mit dem A. angeschafft werden. Der alte Fernseher wurde wieder zum Laufen gebracht und schon darf in der Stube auch wieder geglotzt werden. Hätte ich eher fertig bringen sollen. Zwischen Bett und Sofa wechseln wegen Rückenschmerzen kann öde sein.

Auf Arbeit wieder zurück, schön Kräfte überschätzt. Ich halt, nöch?! In meinem Job sind Hustenanfälle eher seeehr schlecht. Gestorben wird eben nur zu Hause und in Zimmerlautstärke, bitte!

Was gibts sonst Neues? Nüx, falsch. Die Bude schön auf den Kopf gestellt und Dinge gefunden, die ich längst nicht mehr gekauft hätte. Und bloß nicht festspielen 😯 ! Hat irgendwer Dschungelcamp geguckt? Ich dachte ja schon, diverse Personengruppen im Umfeld wären arg. Die wurden getoppt durch die jetzige „Dschungelkönigin“. Was man beim Eindösen noch so mitkriegt, lässt erst an einen schlechten Traum glauben. Ich hätte mich auch genauso in die Bahn oder an den Arbeitsplatz setzen können, um so etwas zu hören. Aber niedlich ist sie ja 😆 .

Das Verbraucherherzchen bekommt jetzt auch Neues geboten, juchheißa. Für Gummibärchen werden die Herumsitzer in einem Meeting zu Kindern. Schön synchronisiert, Kompliment. Eigentlich passt es ja prima. Unsere zwei Hanseln, die für das magentafarbene T werben, hat man leider noch nicht ausgetauscht, schade. Hat jemand schon mal das „schönste“ Netz gesehen oder „Dinge wie wir“? Aber das iDings darf bloß nicht angefasst werden. Ich wäre da wie für gemacht, ich würde es aus Überzeugung nicht anfassen 😆 Und bevor ich es vergesse: man gräbt ja wieder diverse Singlebörsen aus hust . Das lassen wir lieber. Was sich finden soll, findet sich, ganz ohne Kosten und mehr Niveau. Zum Niveaulimbo bitte hier entlang. 

In diesem Sinne: Ordentlich Ingwer und sonstige „Dröhnung“ ins Haus holen, Kräfte nicht überschätzen, wenn die Nase einen Knoten hat und sich gefühlt ein Sägeblatt im Hals verirrt hat. Der Körper meldet: „Schätzelein, ab auf die Matratze mit Wärmeunterlage, fetter Bettwäsche und Flanellstrampler (nur der Schnupfen darf uns flachlegen!).“ An die kranken Hühnchen um mich herum: bessert Euch 😀 und an die Gesunden: passt gut auf Euch auf. Prost Ingwer-Zitronen-Drink

Prost Neujahr…und so…

Happy new Year, neue ..alte und gut erhaltene Vorsätze….immer wieder nutzbar…. 😆

So, der Kater wurde mit Ibu-Dröhnung vertrieben. Gerade mal zwei Gläser Sekt und man fühlt sich, als hätte man die ganze Flasche oder mehrere in sich hineingegossen. Duschen gehen, wieder menschlich aussiehen, rein ins neue Jahr.

Die Vorsätze lassen wir lieber links liegen, die musste ich schon zur Genüge vor den Eltern herunterleiern, als ich noch kürzer war. Aber das Unterbewusstsein flüstert uns ja schon zu, dass man die ohnehin gesetzten Ziele im neuen Jahr energischer verfolgen will. Die alljährlichen virtuellen Diskussionen, ob, wo und wann die Böllerei verboten werden sollten, sind endlich abgeklungen. Ich war nur zu faul zum Rausgehen, hätte es mir aber nicht nehmen lassen, vermeintlich böse Geister zu vertreiben. Die smarte Assistentin mit dem A hat auch ein Feuerwerk dargestellt, wenn auch nur akustisch. Das Leuchten und Blitzen hatte man draußen ja schon zur Genüge. Glas Sekt hoch, den Rest und rein in 2019. Im TV bekamen wir von Musikshows bis zum Schnulzfilm alles geboten. Da fiel das Einschlafen leichter.

Und natürlich geht die Arbeit wieder los. Die „armen“ Verkäuferinnen müssen jetzt sogar wieder „normal“ durcharbeiten, hartes Los, liebe Damen *hust*. Uns hat man im schließenden Netto dazu noch sehr deutlich spüren lassen, was man davon hält. Zur Erinnerung an die Damen und Herren: nicht wir Kunden geben die zu erfüllenden Umsatzzahlen vor. Wir sind trotz des Niveaus dort einkaufen gegangen.

Und was hat die Trine hinter der Tastatur so angestellt? Wer mich kennt, wird die Äuglein verdrehen und nicken. An den Rest: Ich rümple natürlich in der Bude herum, weil ich halt nie zufrieden bin 😆 . So geht man auch motiviert und auch entspannter ins neue Jahr. Das Wetter war für einen Spaziergang auch schlecht. Bisschen Befreiungsschlag muss auch wieder sein, denn es steht wieder die nächste Spendenaktion bevor. Der arme Kerl, der wieder mitschleppen muss, kann jetzt auch Uhren lesen. Da hat er vielen Leuten in dieser Region viel voraus.

Das Verbraucherherzchen darf natürlich auch zum Jahreswechsel nicht vergessen werden. Es gibt natürlich wie gewohnt den Werbeblock. Natürlich bietet man uns „Verlängerungen“ irgendwelcher Weihnachtsrabatte an. Man kann Rabatte sogar backen. Man lernt nie aus. Und modischer soll man sich künftiger auch kleiden. Überwiegend mit Säcken aus Baumwolle. Das überlasse ich der Fraktion, die das Maß zwischen Essen und Bewegung verwechseln. Für die absolut perfekte Haut gibt es wieder Cremes, die sogar „unruhige“ Haut wieder verschönern. Ich bin weder Titelträgerin noch deren Assistenz. Aber ich denke, dass auch die den Kopf schütteln.

In diesem Sinne: strahlt, wie Ihr es wollt, verfolgt Eure Ziele, die Ihr unabhängig des Jahreswechsels gesteckt habt und vor allem: bleibt gesund und munter. Prost Restbowle (schön improvisiert, da es hier wie zu Zonenzeiten zugeht) 🙂