Jetzt kommt wieder meine Chance für den Karrierekracher …

Man sucht also eine Darstellerin des Bundeshosenanzugs. Neben den vielen Bewerbungen bin natürlich auch ich dabei, versteht sich.

Nachdem es ja mit meiner Kanzlerkandidatur nicht klappte – siehe hier http://strubbelmiez.de/index.php/hausweibchenbefindlichkeiten/kanzlerkandidatur/

entscheide ich mich halt für die noch weniger anspruchsvolle Tätigkeit als Darstellerin. Auf gehts:

Sehr geehrte Damen, Herren, Sonstige und Diverse Sonstige…,

mit Begeisterung sah ich die Meldung https://www.rtl.de/cms/tvnow-plant-vierteilige-doku-ueber-angela-merkel-4635866.html  gelesen, dass man einen Film für die Video-Dingens-Streamingplattform über den Bundeshosenanzug drehen möchte.

Hossa, da bin ich!

Warum Sie ausgerechnet mich auswählen sollten, zähle ich Ihnen gern übersichtlich auf. Für das von mir erhoffte Wahnsinngsgehalt biete ich Ihnen:

1. die Szenen der heiseren Kanzlerin, ich habe nämlich eine ordentlich tiefe Stimme.

2. Meine Haarlänge würde für den zumindest veredelten Topfschnitt ausreichen. Ich habe zwar ein Mittelchen für die zuverlässige „Grauabdeckung“ genutzt, aber sicherlich lässt sich mit wenigen Handgriffen alles regeln.

3. Ich bin zwar sehr dünn und benötige also eine Fettsiut, aber ich nehme ansonsten nicht viel Platz weg.

4. Die berühmte Raute bekomme ich locker hin

5. …. und auch ein dahergesagtes „Wir schaffen das“.

6. Auch im Film weicht das Original unbequemen Fragen aus bzw. beantwortet sie schwammig. Das kann ich inzwischen auch, ich war in der Betreuung und einmal auch im Verkauf tätig und musste das berufsbedingt lernen.

7. Ich habe zwar kein Studium, aber für die Rolle reicht auch Realschule, richtig? Studiert und dennoch nichts weiter ist einfach nur überteuert und das Geld kann man besser im reichhaltigen Buffett während der Dreharbeiten einsetzen.

Jetzt sind Sie dran, das ganze Paket richtig einzusetzen. Ich brauche ja nicht mal einen Führerschein, da ich ja immer winkend hinten sitze.

Wenn ich Sie überzeugt habe, lassen Sie es mich zeitnah wissen und ich bin sofort da. Meine Gehaltsvorstellung lehnt sich natürlich an das Original an, da Überbezahlung ja auch zur Rolle passen muss.

Mit freundlichen Grüßen

irgendein Krakel …

Nebel, Regen und immer noch keine Muskeln …

oder kalt, nass, stressig und null Licht in Sicht. Aber dafür viele Erkenntnisse, die sich täglich immer mehr herausstellen. Aber die Saison „Im nächsten Jahr wird alles besser.“ bricht schon fast an. Na hoffen wir es, mal vom Coronagedöns abgesehen. Ich räume derzeit ja nicht nur materiell auf.

Apropos materiell: Es wird wieder Klopapier gehamstert. Könnten diese Leute nicht Kondome horten und die richtig verwenden?! Wenn diese Leute so verhüten, wie die die Masken tragen, habe ich allerdings noch mehr Angst vor der „Zukunft“ auf zwei Beinen.

Eine neuerdings hübsche Herausforderung ist die Wahl eines neuen Smartphones zur Vertragsverlängerung *ächtz! Kriterienliste ist ohnehin im Kopf gespeichert und es wird eigentlich tatsächlich Zeit. Wer eine Smartwatch am Ärmchen hat (in meinem Fall Samsung), wird sicher mitsingen können. Der Balanceakt zwischen Preis, Funktionen und auch Kompatibilität ist leider eine mittlere Wissenschaft geworden. Ergebnis: ich bleibe so lange beim dem jetzigen Teilchen, bis das Passende gefunden ist. Und wir wissen, wie klein die Auswahl ist, was Android und Googledienste betrifft, wenn das Smartphone nicht zu überteuert sein soll. Und nein, ich will kein Samsung-Handy 😆 . Bleiben wir auch hier neugierig. Das alte Schätzchen wird wohl bald eine Briefkastenkamera oder so 😆 . Wenn ich mal groß bin, werde ich ein Technik-Guru, ganz sicher 😆 .

Und wenn es draußen immer ungemütlicher wird, richtig, gaffen wir mehr TV. Die Formate wie „Supertalent“, „DSDS“, „Bauer sucht Frau“ und „Bachelorette“ sorgen für das Nivaulimbo zur eigentlich besten Fernsehzeit. Eine quietschende und naive Trine in der Jury, in der anderen Jury ist zum Glück einer abgesprungen (genau der Richtige, Dankeschön dafür), auf den Höfen werden wieder willige Praktikantinnen angekarrt und eine Püppi wird sich für die Kamera und entsprechender Gage äh Liebe durch die Manschaft knutschen. Fertig.

Für die Erwärmung des Verbraucherherzchens gibts natürlich wie gewohnt den Werbeblock: Wir bekommen ja ewig serviert, dass wir „geruchsblind“ werden und hier Düftchen und da Düftchen brauchen, richtig? Neben jetzt beworbenen Weihnachtsdüftchen hätte ich jetzt den Tipp schlechthin: Lüften 😆 ! Hat mit Corona-Gedöns null zu tun, ist schon immer 2-3 x täglich sinnvoll. Kommen wir zu einem kleinen Wunder: es geht ja in mehreren Spots um Düftchen und Lüftchen. Aber jetzt steht sogar ein Typ auf, um Düftchen auf Möbeln zu verteilen und wir bekommen zu hören, es wäre ganz leicht, es in die Putzroutine zu integrieren. Wer nochmal hat die Putzroutine? 😆 .

In diesem Sinne: Keine Panik, aber auch keine Leichtsinnigkeit in jeglicher Hinsicht. Entrümpelt Euch in jeglicher Hinsicht für einen verhältnismäßig leichteren Start ins bald neue Jahr.

Herbst, immer noch nicht so meine Jahreszeit.

Und der lange Winter steht auch noch bevor. Aber was will man machen, nöch? Und wenn man fast alles alleine stemmen muss, arbeitet man sich auch alleine warm. Wenn ich mir dann noch einen Glühwein aus dem Discounter leisten kann, trinke ich mich noch wärmer zur „Einweihung“.

Wie weit sind wir mit der Entrümpelung und Einpacken? Es schleicht, wenn man sich doch noch zur Hilfe anderer hat hinreißen lässt. Ich muss da noch konsequenter durchgreifen. Hatte leider vergessen, das Telefon auf Klingelsperre umzustellen :tja: . Wieder haben nach langem Allesausdernaseziehen von konkreten Uhrzeiten für Übergaben etliche Sachen die Hütte und den Keller verlassen. Wenn das endlich rum ist, spare ich noch mehr Zeit.

Aber für den kleinen Luxus im Bad ist schon mal die Badewanneinlage und ein Badewannenkissen besorgt. Die Wanne muss zwar erstmal als Aufbewahrung für vor dem Umzug angeschlepptes Zeug herhalten. Aber dann…..Ihr wisst ja….

Apropos Luxus (zumindest für meine Begriffe): Bluethooth-Kopfhörer für die Lauscher, Hände frei, laute Musik (auch wenn das Umfeld auch so nichts gehört hätte) und schön die Lieblingsplaylist streamen…haachschöööööön… . Dann geht die ganze Arbeit auch leichter von der Hand und die „Klingelsperre“ des Festnetzes erübrigt sich da schon fast 😆 .

In den Medien gehts allerdings eher heiß her 😆 . Wenn ein selbstverliebter Schlagersänger erst in die Jury von DSDS geladen wird und dann aber doch alles verdaddelt, ist das Format noch einigermaßen tragbar. Wieso kommt mir dieses Muster eigentlich so bekannt vor? Hatte Bohlen nicht mal ähnliches über Th. Anders und seine damalige Nora erzählt, als es mal um ein Konzert ging :denk: ? Und dann kommt Kracher Nr. 2: eine Marktkette hatte noch von ihm für sich werben lassen und dann doch noch noch kehrt gemacht 😆 . 2020 kann noch lustiger werden.

Das Verbraucherherzchen darf natürlich auch wieder hüpfen, es gibt wieder den Werbeblock: Bei Frauen baut man ja wieder aufs Klischee: “Guido, ich will ein Paar von dir!“ Herr Guido-Maria ist natürlich hingerissen: „Aber warum denn nur ein Paar?!“ Er hat ja jetzt wohl für eine Marke Schuhe „designt“. Und wir bekommen wieder den Spot für Nasenspray serviert, den es schon lange gibt. Ein Zwillingspärchen will Parfüm kaufen, geht aber erstmal wegen einer Erkältung nicht und zack, haben die doch was dagegen dabei. Und schon ist die Nase wieder frei für Parfümproben. Ein Wunder! 😆 .

In diesem Sinne: Jeder Neuanfang zieht immer mehr Konsequenzen mit sich. Es lebt sich nicht nur materiell leichter. Horcht tief in Euch hinein, was Euch gut tut. Wenigstens privat hat man die Wahl, wer zum Umfeld gehört und was wir meiden.