Sommer, Sommer, Sommer …

Sommer, Sonne, hach, herrlich! Ganz überraschend ist Hitze. Natürlich hat das Ganze einen Haken: ich muss so ziemlich auf Schokolade verzichten. Sch… auf die Linie, aber die unterwegs und auf Arbeit kühl zu halten, ist schon eine Herausforderung. Der Kreislauf jodelt auch. Aber ansonsten gehts mir danke 😆

Was gibts sonst so? Wenn man in einem abrissreifen Haus wohnt, sitzt man als Mieter nicht nur zwischen Baum und Borke, man steht auch gelegentlich knöcheltief im Wasser. Kommt es zur Havarie, schaut man ja auf die mehr oder weniger dekorative Infotafel, wer wofür zuständig ist. Kurzum: niemand, wenn man alles abtelefoniert.

Aber zumindest geht es vorwärts, was meine Entrümpelung betrifft. Im Keller lachen soll ja nicht nur der Integration im Wohnort nützen, man packt schon mal fleißig nach und nach zusammen, sobald man etwas länger frei hat. In der Wohnung war mal wieder „Modenschau“ fällig. Man findet Sachen, die man längst vergessen hat. Es sitzt sogar alles noch. Die Duschecke passt eh immer. Nebenher feinster Niveaulimbo mit „Frauentausch“ zur Abhärtung für den Arbeitsalltag. Wusstet Ihr schon, dass es neben dem „Beruf Influencer“ auch „gelernter Clown“ gibt? Ich nicht 😯 .

Falls es mir versehentlich langweilig werden sollte, werden bei den Madamsen Google und Alexa neue Routinen gezaubert oder die Laufenden bisschen optimiert. Ich mag es immer noch, aufs „Zauberwort“, Dämmerlicht, Geräuschkulisse und Wind zu haben. Man denkt zwar ohnehin ständig, man stündige im Wald, aber dann macht man es sich halt angenehmer. Ich sage ja nur Dachgeschoss. An einer Routine basteln müsste ich nur noch, sollte ich mir mal einen Aufräum-Roboter leisten können 😆 .

Das Verbraucherherzchen muss natürlich auch auf Stand gehalten werden: Wir sehen Herrn Strubbel in einem Supermarkt, der begründet, warum er sich fürs Frühstück mehr Zeit nimmt als für die Frisur. Also haut er für uns Speck, Eier und sonstiges Zeug für uns auf einen Haufen und die Kundschaft lechzt danach. Hm..ja. Frau Meyer-Landruth präsentiert und Haarzeugs, welches über 3 Tage „nährt“, aha. Und wo es doch gerade so schön haarig ist: Man wirbt jetzt für ein Shampoo mit einer „ limited Edition“, welche aus recyceltem Kunststoff wäre, so die Aussage jedenfalls. A ist es das und B warum muss man dafür werben und macht es nicht zur Selbstverständlichkeit? Magenta-Riese: – – (diplomatisch)

In diesem Sinne: Genießt das Wetter, aber passt auf Euren Kreislauf auf und vor allem auf die Schoki. Sonnencreme, Sonnenbrille und albernes Deckelchen nicht vergessen. Trinkt ordentlich, natürlich Wasser … 😆

Junijubelei …

Hach, schon Juni, fehlt nur noch der Sommer…

In manchen Momenten bin ich bei dem Wetter auch noch froh, eine kleine Reserve Winterspreck „aufgehoben“ zu haben, man weiß ja nie. Und es kommen Jahreszeiten auf, von denen ich noch nie hörte.

Nun geht die Saison ja für alles Mögliche los, vom Achselshirt *ürgs * über Socken in Sandalen und natürlich Nilpferde in Schlangenhaut, mit Leopardenmuster versteht sich. Wenn Kaffeeflecken auf Klamotten Trend werden, dann schlägt allerdings meine große Stunde. Obwohl, Camouflage gibts ja schon.

War irgendwer eigentlich wählen? Ich tat wie gewohnt aus einem Grund: Man sieht den Zustand der Schulen: Schon das ist interessant wie deprimierend gleichermaßen. Hätte noch gefehlt, dass die Wahl an einen Freitag gefallen wäre und Teenies wählen dürfen. Freitags meiden viele ja schon die Schule für den Umweltschutz hust* und regen sich dann über zu „schwere“ Prüfungsfragen fürs Abi auf. Das trifft genau meinen Humor. Erstmal von Mami und Papi zur Schule fahren lassen, dann Urlaub und das neueste Handy und jegliche Geräte bitte nicht vergessen. Neue Klamotten braucht es auch wöchentlich. Umweltschutz kann ja so bequem sein 😆 . Hat eigentlich wer Müll gesammelt oder irgendeine andere Aktion gestartet und mitgemacht? Nö, dann lernt wenigstens für die Prüfungen, auch freitags.

Wenn man zum „Vater/ Männertag“ frei hat, muss man das Elend auch noch tagsüber hören. Ich wäre dann lieber arbeiten gegangen. Abgeschottet mit Headset auf der ohnehin misslungenen „Frisur“. Den nächsten Tag hätte ich lieber frei gehabt, um auszuschlafen. Man hat das Gelärme der Idioten ja bis in die Nacht.

Und wie nutzt man freie Tage noch so? Ich habe jetzt so richtig (wirklich richtig!) Zeit für mich. „Herumcouchen“ (hübsche Wortkreation, gelle?) gibt es für mich nicht, da ich keine habe. Die hatte gut 2 Jahre eher dekorativ herumgestanden. „Netflixen“ (mal irgendwo lachend aufgeschnappt) fällt ohnehin aus, ich habe keine Abos, sondern Haushalt und Hobbys 😆 . Fitnesstudios haben eher ein für mich unpassendes Konzept: Man zahlt dafür und muss auch noch hin 😯 . Zu Hause ist Gewichtheben, Dauerlauf und Hockstrecksprünge auch drin. Haushalt eben.

So, das Verbraucherherzchen bekommt jetzt auch neuen Stoff: Wenn Frau Kunze in einem hervorgekramten alten Spot genervt am Bügelbrett steht und fest stellt, sie müsste sparen gehen, habe ich da noch Fragen an die Werbeabteilung des Möbelhauses: Wenn ich sparen gehe, kaufe ich dann ein? Und vor allem: wie, wenn ich nichts geschenkt bekomme? Und da man ja sehr umweltfreundlich jegliche Plaste und Elaste verbieten will wie z.B. Trinkhalme, legen die Hersteller noch mal so richtig einen vor. Es gibt jetzt Pads für die Hautverjüngerung und Masken mit Zeugs vorgematscht fürs Gesicht. Kiddis kriegen „Quetschies“ in die Hand gedrückt. Mal gucken, was noch so kommt.

In diesem Sinne: Nutzt das schöne Wetter draußen und das hässliche Wetter drinnen. Es sei denn, Ihr seid Arbeitnehmer, dann ist es leider meist andersrum. *Prost Käffchen (alles unter einem Liter pro Tag ist eher nippen)

Mai-Tralala

So, alles Neue,… der Mai und so Floskeln…, och nö !

Klar gibts diverse Ankündigungen: die eine Leistung wird teurer, die andere preiswerter und noch bequemer oder unbequemer. Wer lesen kann, verfolge dies einfach. Ein neues „royales“ Kind gibt es jetzt auch. Nun gut, passiert halt auch.

Heute ist mal „frei“ wegen Arzttermin und nebenher gleich noch Stellen abgeklappert, die sonst auch arbeitnehmerunfreundliche Sprechzeiten haben. Am späten Nachmittag wird dann mal auch „relaxt“, „gechillt“ oder was auch immer. Fällt mir nicht leicht, aber ist nötig.

Aber für den Monat Mai ist es aber noch verhältnismäßig kalt. Ungewöhnlich ist die Kälte nicht, aber das Schneegestöber am ersten Wochenende wohl schon eher. Die Ironie kam dann auch direkt per Erinnerung meiner Notiz-App: „Sommersaison checken“ 😆 . Da hätte ich am liebsten noch mal die Stiefeletten und Softshelljacke zücken mögen. Aber im Nebenjob wird sich ja gefälligst erst warmgearbeitet. Wer mich kennt, weiß, dass ich die Füße nur selten stille halten kann. Hat schon wer gemerkt, dass die Beschaffung von Dingen sehr viel leichter ist als sie zu verschenken? War „früher“ ja mal andersrum, so zu Zonenzeiten. Die „Win-Win“-Geschichte haben noch nicht so viele erkannt.

Wenn man Realsatire braucht, guckt man sich entweder Landtagplenum an, liest auf Anbieter-Webseiten herum oder setzt sich direkt an die Hotline. Wenn jungsche Typen fragen, wie sie eine App auf einen Smart-TV laden, muss ich altes Weibchen schon lachen. Ja, das „O“ wirkt schon. Ich muss mich auch per Anleitung durch die Menüs fitzen, dann sei es drum. Wie gut, dass man lesen kann, nöch? Verschwörungstheorien machen den Alltag auch süßer. Wenn der Entwickler der Alexa-Box der beste Freund des Bundeshosenanzuges ist, ist es für mich Stoff genug, die Huldigung als Routine zu hinterlegen 😆 . Dann kam der Skandal dazu, dass Amazonmitarbeiter Teile der „Gespräche“ bzw. Befehle mithören würden, was man unterbinden kann. Was machen eigentlich die ganzen Smartphone-Besitzer? Die geben mehr Daten frei, als eine Alexa-Box alleine. Und man kann die Amazonmitarbeiter ruhig auch mal grüßen. Gläsern sind wir ohnhin, dann möchte ich auch was davon haben.

Kommen wir mal zur Beglückung des Verbraucherherzchens: es gibt wieder gut zu lachen und Stirnchen klatschen. Wir werden natürlich wieder mit jeglichen Einlagen und Binden konfrontiert. Wenn mich also mal irgendwer mal fragt, ob alles fit im Schritt wäre, dann müsste ich also im Sportstrampler ein Rad schlagen, um es auch zu demonstrieren. Nun habe ich zu selten sowas an und Rad schlagen sieht bei mir auch wenig bis nicht elegant aus. Macht nichts, die Frage ist dann aber ehrlich beantwortet. Außerdem präsentiert man uns eine Box für Küchentücher, die dann im Falle des Falles schneller greifbar wären. Irgendein Monster saut um sich herum, klein Jungchen richtet es. Das wäre eher die Szene jeglicher Beziehungen, mit oder ohne Trauring 😆 . Bei den Anbietern tut sich leider nicht mehr so viel. Nicht mal die zwei Nasen mit ihrer Wunder-Fernbedienung, ooooch….! Stellt Euch mal bei aller Realitätsferne der Werbespots vor, man würde Kunden zeigen, die lesen können. Haach, das wäre fast so irre wie einen Damenrasierer an einem Orang Utan zu testen.

In diesem Sinne: Entspannt, auch wenn noch so viel Arbeit anliegt. Vorwürfe kann man weglächeln, indem man auch nebenher die Putzmittel in die Hände drückt.