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Der kleine Herbst möchte bitte aus dem Sommer geholt werden … !

Es „sommert“ so schöööööööööön! Also, ab und an. Auf die Nörgler, denen Temperaturen über 20°C nicht passen, pfeife ich ohnehin. Haben doch genügend kühle Tage und ihren Herbst und Winter haben die doch bald wieder. Dazu kommt, dass der Sommer mehr kühle Tage hat als in anderen Jahren. Und die Nörgelei hat genauso wenig Sinn wie das Herumwundern und Nörgeln über Frost und Schnee im Winter!Also Deckelchen auf, Brillchen auf die Nase, einreiben, alles gut! Und wie oft hört man denn immer: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung!“ ? Genau, gilt auch für die Sommermuffel 😛

Bei derzeitigen Meldungen könnte man doch nur noch ko…., oder? Herzhaft lachen musste ich, als ich im TV hörte, dass Kliniken grob gesagt, nach Qualität Zu- oder Abschläge bekommen. Ginge es wirklich ehrlich ab, wüsste ich schonmal eine Klinik, die ordentlich Abschläge zahlen ! Und natürlich gehen die Klagen der ach so Not leidenden Kliniken in die Höhe. Die müssen sogar an der Hygiene arbeiten, welch schweres Los! Die Leid tragenden Patienten werden sich auf mehr Breitseite erleben. Und man will jetzt Gebühren für Notfälle erheben. Da kennt die Gier ja keine Grenzen! Jemand, der sich ganz offensichtlich einen Scherz erlaubt, sollte ruhig wirklich bestraft und abkassiert werden. Aber nicht, wenn man in seiner Not nicht weiß, wohin und vor allem mit Schmerzen kaum einen FA-Termin bekommt. Man erwartet Leistungsfähigkeit, aber man kommt kaum an eine Diagnostik und Behandlung. Lebensqualität ist eh dahin, wenn sich die Ärzte endlich mal bequemt haben und es sich schon chronisch festgesetzt hat. Das wird auch kein Minister ändern. Sind ja privat bestens versorgt.

Und wäre es nicht so traurig, könnte man über die nächste Meldung auch noch lachen. Wir brauchen jetzt ganz dringend das Unterrichtsfach „Alltagswissen“. Ein Teil meiner Generation wird lachen und sich denken: „klar, das was uns unsere Eltern erklärten“. Genau DAS meine ich auch. Aber man braucht ja auch zusätzlich „Benimmunterricht“ dazu, weil es die Eltern auch nicht auf die Reihe kriegen, nicht mal mit dem eigenen Verhalten. Ich habe zwar keine eigenen Kinder, halte so etwas aber dennoch für die die Aufgabe der Eltern und unsere Eltern haben das doch auch hingekriegt und das bei Vollzeitjobs! Klar, die Methoden meines Vaters hätte ich nicht so wirklich übernommen 😆 „So, du gehst da rein, informierst dich über das Girokonto für dein Lehrlingsgeld, ich unterschreibe nur , auch wenn es dein Todesurteil sein sollte!“. Aber dennoch habe ich Verantwortung für genügend Kinder und Jugendliche getragen, denen ich so viel vermitteln konnte. Und wenn man es richtig anstellt, sind sie auch interessiert! Wem das alles zuviel ist, lässt es mit dem „Bau“ der Kinder besser sein oder gebe sie noch rechtzeitig ganz ab. Es ist doch mehr als praxisnah, wenn ich den Kindern an den eigenen Papieren aufzeigen kann, was wo wie was geregelt wird und was es im Schnitt kostet. Gerade Handyverträge sind so eine Sache. Ist der Vertrag nötig? Jugendliche können das ohne Beratung nicht ermessen. Ich rede auch nicht von der „Beratung“ der Anbieter 😆 . So etwas ist keine Sache von 5 Minuten. Aber wenn ich mich für Kinder entscheide, muss ich alle Konsequenz tragen, von der Versorgung über Bildung und Erziehung bis zur Verantwortung, die ich sonst noch zu tragen habe. Sie sind nun mal keine Selbstläufer, wie es viele gern halten. Dann hätte man auch gern mehr Geld für seine „Dienste“ als Eltern/-teile. Welche „Dienste“`?! Alles anderen zu überlassen? Selbst jemand der sich wirklich kümmert, bekommt nicht mehr, auch wenn man sich beruflich um die Rangen kümmert. Man kann diskutieren wie man will, ändern wird man solche Eltern nie.

Und damit das Verbraucherherzchen noch etwas zu lachen hat, gibt’s natürlich wie fast immer den Werbeblock: So, Mädels, heute lernen wir ein neues Wort: „Pandaaugen“. Und das nicht rein zoologisch, wir sind wieder im kosmetischen Bereich. Da jetzt nicht nur Zähneputzen unter der Dusche Zeit sparend Stein soll, ist es das Abschminken auch. Man schmiert sich das beworbene Zeug beim Duschen ins Gesicht und dann beim Abduschen wird das Geschmadder dann abgespült. In etlichen Mails wird es als Probe angeboten. Ich habe auch mal angefordert, obwohl ich mich nur selten schminke und ich meine nicht anmalen wie viele andere Mädels.

In diesem Sinne: nehmt die Jahreszeiten, wie sie sind. Zieht Euch halt passend an, wie Ihr uns auch im Winter belehrt und alles ist gut. Ich zücke mal wohl wieder die Wattejacke, es soll heute wieder gegrillt werden J Prost Käffchen und zwar am besten heiß.

Junijubel …

Hach, der Sommer bringt ja nicht nur Hitze und auch kühle Tage hervor oder Nörgeleien, wenn es Temperaturen über 20°C geht. Nein, er bringt natürlich bekanntlicherweise noch mehr Modekracher hervor. Wir sind jetzt bei den Accessoires.

Wir bekommen jetzt von einem „Modemagazin auf dem sozialen Netzwerk „Musthave´s“ in Sachen Taschen serviert. Ich finde persönlich, es sind zu kleine Taschen: Es waren schon schöne Teile zu sehen, aber ich knalle mein Geld nur für nützliche Taschen raus. Für mich lohnen nur Taschen, die was aushalten und wo mehr als nur ein Lippenstift (den ich nicht mal besitze) hineinpasst. Und mehr als 20€ gebe ich auch nie aus. Die Taschen hatten gerade mal Maße wie eine „Clutch“ und manchmal gerademal einen cm mehr an Umfang. Zu einem Abendkleid auf einer Veranstaltung finde ich es schon optisch ansprechender aber ebenso unpraktisch, denn gerade dann muss mehr reinpassen können, von der Taschentuchpackung, übers Portjuchheißa bis zum nötigsten Schminkzeug, sei es halt der Lippen- und ein Abdeckstift. Nee, ich möchte mich gerade nicht gruseln, denn ich renne nur noch auf solche Chi-Chi-Veranstaltungen, wenn es sich lohnt 😆

Was gibt’s noch Feines? Klar, Sonnenbrillen. Habe mir noch eine besorgt, die mir besser zu stehen scheint und vor allem deckt sie auch mehr ab. Es soll ja auch schützen, nicht nur aussehen. Da gebe ich vor etlichen Jahren noch 50 Märker für eine Brille mit kugelrunden Gläsern aus und jetzt nur 4 Euro. Das nenne ich auch mal Hohn. War aber meine Blödheit, dafür kann niemand. Und man muss es auch mal sportlich nehmen können.

Und für die überbeglückte Hausfrau gibt’s ein unschlagbares Angebot: Colorwaschmittel gratis. Die in letzter Zeit übliche Praxis ist ja, jegliches Zeugs zu kaufen und dann den Kassenzettel einzusenden, wie es auf den Webseiten vorgegeben ist. Ich habe noch nicht genug getestet, also folgt mein Bericht erst später. Aber der Duuuuuuuuuuuuuuft! Muah, ich bin ja ein absoluter Duftmensch und Haushalts-Chemie muss ja längst nicht mehr so stark danach riechen. Schauen wir weiter. Komisch, dass es keiner der Bekannten wusste, als ich mal fragte, ob sich jemand mal bitte eine andere Sorte kauft und wir uns jeweils die Hälfte in gesonderten Flaschen einteilen, so dass jeder eine halbe Flasche jeder Sorte des Waschmittels hat. So geht probieren, wenn man pro Haushalt nur eine Flasche abrechnen darf.

Und damit das Verbraucherherzchen dahinschmilzt, gibt’s natürlich wieder den Werbeblock. Wir sehen seit Wochen mit kleiner Unterbrechnung von ca. 14 Tagen ein Weibchen, welches nach typisch amerikanischer Hausfrau aussieht. Jedenfalls, wie man es uns in Filmen serviert. Lodderlook, Strickjacke, missratene Fönfrisur und dann solche Stampferchen. Diese erklärt uns noch immer, mit welchem Mittelchen unsere Protesen am besten haften sollen, damit sie nicht mehr wackeln würden. Wenn man der Trine direkt auf den Mund guckt, scheint es sogar nicht mal in deutscher Sprache gewesen zu sein. Und es rennt mir kalt den Rücken runter, wenn man uns eine rotierende Bürste fürs Gesicht präsentiert. Neu ist so etwas nicht, aber man muss ja mit Macht und Gewalt einen Trend durchsetzen. Und die hochbegeisterten Damen, die uns die volumnöse Haarpracht präsentieren, haben sich schon meiner Erfahrung nach disqualifiziert. Das Zeug riecht fürchterlich und nein, auch nicht die versprochene Wirkung. Nicht mal ein bisschen. Spart Euch das Geld.

In diesem Sinne: Haarpracht hin oder Gesichtsbürste her, macht was Euch gut tut und es muss nicht mal teuer sein. Wohlfühlen bleibt die Devise und das Geld entweder lieber zurücklegen oder in andere schöne Sachen einsetzen. Ich suche immer noch Espadrilles 😆 *Prost* kalter Pfeffitee

Sommerlacher …

Haaach, es wird wieder schön, dickes Dankeschön, Herr P. , manchmal sind Sie ja doch ein Guter!

Und da wären wir natürlich wieder bei Mode. Ich könnte mich ständig beömmeln, wenn uns der „neueste“ Trend präsentiert wird. Seit einer Weile sind es nicht nur Streifenschlübber und Hamsterhosen, nein auch Overalls. Hm, also praktisch fand ich die Dinger noch nie, nicht mal als Nachtkluft. Und irgendwie sehen die Teile für den Alltag ohnehin schon nach Nachtkluft aus.

Und wenn sich Guido Maria Kretschmer über Mode auslässt, gibt’s auch viel zu Kichern. Fast greife ich den nächsten Werbeblock vor, aber sei es mal drum. Für eine Marke will er uns jetzt zur neuen Haarfarbe und ohnehin Stil beraten. Natürlich habe ich mir diesen Spaß gegönnt. Ich stand mit den ständigen Ladeproblemen der Seite nicht allein da. Ich empfehle den Opera, der schafft es „schon“ beim 4. Versuch statt beim 7.

Man wird also unter anderem nach seinem Lieblingsmusikstil, nach Augenfarbe, nach Hautfarbe und Ton und vielem mehr gefragt. Bei jeder Frage erscheint ein Auswahlmenü, welches wirklich leicht anzuklicken ist. Zwischen den Fragen flattert Guido Maria durch einen Raum voller Schminkzeug, Haaren und Klamotten herum und versucht uns mit seiner künstlichen Fröhlichkeit anzustecken. Lachen musste ich ja bei der Statur. Es gibt ja die verschiedenen Körpertypen, die mit Buchstaben verglichen werden. Ein „A-Typ“ hat also beispielsweise die berühmte von mir so genannte „Texanerfigur“. Heißt: schmale Schultern und breite Hüfte, damit der Revolvergurt nicht rutscht. Bei der Befragung heißt es, ob wir „alles oben“, alles verteilt oder „alles unten“ haben.

Als meine Ergebnisse zur „richtigen“ Haarfarbe kamen und auch zur Kleiderempfehlung, bin ich fast vom Stuhl gekippt vor Lachen. Gut, bei den Haarfarben wähle ich also entweder „Caramell-töne“ oder „grelles Rot“. Hui, so mutig bin ich nun doch nicht, aber der erste Farbton sagt mir zu. Aber die Klamotten, die man mir vorschlug, waren fast der Hohn. Ganz einfache Sweatshirts und Hosen, die ich eher zum Arbeiten anziehen würde oder so zu Hause beim Putzen. Nie aber auf der Straße 😆 . Aber der Spaß war es wert. Vergleiche ich aber die Zeit zwischen dem Geklicke und dem Lauern beim Laden der Seiten zwischen der Auswahl vor Ort, bin ich beim Einkaufen schneller. Lieber Guido Maria K. , ich habe ja einen gleichnamigen Schmerztherapeuten gehabt. Zufall oder eher nicht? 😆 Komm mal hier vorbei, guck Dich in meinem Kleiderschrank um, gern auch im zusätzlich besorgten Stoffschrank für meine Jacken der Gegensaison und natürlich schau Dir meine meine Treter an. Wenn Du dann schreiend herausrennst, empfehle ich hiesige Schnellraushier-Klinik. Ruckzuck hast Du Psychologen am Hacken, die Dir die dollsten und kreativsten Fehldiagnosen stellen und bei Kopfschmerzen ist die Schmerzi-Station gleich neben der Neurologie. Bist ja sicher PKV. Alles andere ist kalter Kaffee, das kann jeder. 😆 Trinken wir lieber lachend das olle Zeug, wofür Du sonst noch so wirbst. Man muss ja dahinter stehen können, nöch?

Und damit das Verbraucherherzchen nicht herausrennt, gibt’s hier den Werbeblock: Die allseits bejammerte „Armut“ sieht man ganz deutlich in einem Tvspot für einen Mobilfunkanbieter. Pro Kind ist ein Laptop zu sehen. Handys gehören sicher auch zur „Grundausstattung“, sind um Spot aber nicht gezeigt worden. Wir sehen die Kids ein Online-Ballerspiel zocken und ein dritter Spieler klinkt sich ein. Die beiden schnallen bei einem „Ja!“ aus dem Schlafzimmer nach dem Gewinnen, dass es „Papa“ ist. Der Slogan: „immer Netz, wenn es drauf ankommt“. „Armut ist schon echt hart. Und „alle wollen Techni(c)k „ kann man ja noch so stehen lassen, aber „alle wollen das neue Galaxy Tab 8“ oder so ähnlich ist ja schon dicker gelogen als alle Spots zusammen. Ich will es beispielsweise nicht und viele andere werden auch liebend gern drauf verzichten. Ich bin mit meinem süßen Teilchen sehr zufrieden. Es kocht wie selbst die ach so modernen Teile zwar keinen Kaffee und nimmt mir auch keine Arbeit ab, aber es bietet mir beste Unterhaltung und Erleichterungen.

In diesem Sinne: Überlegt noch mal, was „Armut“ wirklich bedeutet, auch wenn es oft nur um TV-Spots geht, die sind selten abwegig. Das einzig Abwegige an jedem Spot ist der Werbeslogan. Und was Euch kleidet, überlasst entweder Eurem Geschick oder wer die Kohle hat, einem kompetenten Berater bzw. kompetenten Beraterin. Wohlfühlen bleibt die Devise. *Prost* Käffchen.