Archiv des Monats: April 2012

Wir üben erfreuliche Meldungen zum April-Beginn

Red Socks City: Erfreut zeigte sich der Regierende über einen großen Erfolg für die Stadt, den er gegenüber unserer Redaktion mit einer etwas speckigen und leicht angebrannten Rolle Papyrus laut verkündete. Allerdings machte sich Misstrauen breit und man ging dieser Meldung nach. Tatsächlich wurde ein Fehler in der Buchführung entdeckt. Die junge Mitarbeiterin, die sich vor einiger Zeit mit einem gekonnten Augenaufschlag, verdammt langen Wimpern persönlich  und somit erfolgreich beim Regierenden um die Stelle bewarb, gestand: „Ich dachte mir bei dem Wort Buchhalterin nichts Schlimmes, hatte mal etwas von Soll und Haben gelesen und wollte versuchen zu buchen. Ich fand also, wir SOLLten mehr Sonne HABEN und hatte entsprechendes in das Programm eingegeben. Leider hatte ich übersehen, dass wir noch Verbindlichkeiten gegenüber dem Wetteramt hatten und brachte wohl einiges durcheinander.“ 

Der Verantwortliche für die Abteilung bestätigte den Irrtum und bekräftigte, dass er einen Betrug für ausgeschlossen hält. Weiterhin gab er gegenüber unserer Redaktion zu, die Bewerbung nebst Referenzen, die ihm vom begeisterten Regierenden vorgelegt wurde, nur überflogen zu haben. [Auf dem Foto stellt sich der Hauptverantwortliche schützend vor die Mitarbeiterin.] (Bem. der Red.: Wir finden die Szene übrigens sehr rührend).

Inzwischen ist die Angelegenheit geklärt und die Buchung bereits entsprechend korrigiert worden (Anm.d.Red: es war ein dezentes Hüsteln im Büro vernehmbar).
Als Beweis sieht die Bevölkerung, dass auch mit Hilfe von engagierten Sponsoren wie beispielsweise Herrn P. vom Wetteramt und seinem Sprecher Herrn K. doch noch Schönwetter möglich ist, welches als freiwillige Leistung angedacht war. Die Stadt hatte vor, die stets beklagte „soziale Kälte“ zu beseitigen, stellte aber fest, dass es nur mit Bürgern möglich ist, die sich selbst an der Beseitigung des beklagten Problems beteiligen.

Wir bitten die Bürger der Stadt, den Fehler zu entschuldigen, danken mit einem Kniefall unseren Sponsoren, die das Ganze mit Humor nehmen konnten und trotz alledem Sonne nebst Schönwetterwolken zur Verfügung stellen.

Außerdem wünschen wir, das Schmierblatt-Redaktionsteam einen schönen 1.April.

April – Wir üben April-Launen

Ha, „der April, der macht, was er will“. Jaja, wir gähnen schon über den Reim mit dem verdammt langen Bart. Was halten wir denn von der „emotionalen Flexibilität“? Hört sich nicht ganz so arg an, stimmt´s? So etwas las ich mal vor einer ganzen Weile in einem Forum und hatte es für trefflich befunden. Ich finde, es passt auch sehr gut dazu, da ich ja neulich feststellte, dass es ja „die Frühling“ heißen müsste. So, was machen wir nun mit diesem Monat? Achja… klar es gehen ja wieder April-Scherze herum. Gut, meine letzte Hoffnung hatte sich nicht bestätigt, versuchen wir es neu.

Was liegt eigentlich noch so an? Ach ja, Ostern, dürfen wir nicht vergessen, weil ja bereits schon seit langem die entsprechende Dekoration angeboten wird und fast  passenderweise auch mal wieder Goldglöckchen um Schokohasenhälse gehängt werden. Jedes Jahr das Gleiche: ein brav frisiertes Mädel fragt den Werbe-Onkel, wo denn die anderen Goldhasen wären. Der Onkel verspricht ihr einen, wenn sie etwas findet und ein herumstehendes Schokohasi gibt ihr nickend einen Tip. Sie klingelt also das herumliegende Glöckchen und die goldgierigen Süßigkeiten-Karnickel kommen flink „gehoppelt“, um sich ihre Deko für den Hals abzuholen. Dafür dass es eben kein echtes Gold ist, hatten diese es verdammt eilig.

Wie aber könnte der Spot ablaufen, wenn das Kindelein leicht gealtert wäre? Womöglich so: „Alder, wo sind´n die anderen Karnickel?“ Der inzwischen fast weißhaarige liebe Onkel versucht sich eben so cool und erwidert: „Wenn Du Deine Augen aufsperrst und was findest, steck ein und gut ist!“ Oder er ahmt den Comedyfritzen nach und grummelt „Guckst Du!“. Das nicht mehr so brav frisierte Mädel hat inzwischen Dreadlocks und schnappt sich eine Glocke, hält diese gelangweilt hin und bimmelt (sie weiß ja inzwischen, wie sie die Hasen lockt), schmeißt die Glocke über die Schulter, greift sich einen angelockten Hasen, steckt diesen in ihren „Design-Rucksack“ (Used-Look),  winkt cool ab und sagt „bis denne“. Ob dieser Hase dann aber noch genießbar ist, ist fraglich 😉

Apropos altern: Auch mich erwischt es mal wieder (also, auch kalendarisch). Aus den geschenkten Stützstrümpfen wurde im letzten Jahr leider nichts. Ich schwenke hoffnungsvoll auf eine absolut brüllend modische Dederonschürze um. Auch habe ich es bislang noch immer versäumt, das wahnsinnig umworbene Haarzeug auszuprobieren. Wir erinnern uns? Es ist das „Zaubermittelchen“ im grünen Fläschlein, welches die Werbedame nach der Striegelung beruhigt auf die Bürste gucken lässt, weil dort keine Haarbüschel darin hängen. Inzwischen gibt es nicht nur die „39er-Version“, sondern auch die „21er“. Ich bin wahnsinnig beruhigt, denn bis zur 39 sind es noch ein paar „Tage“ Zeit. Wer noch irre hilfreiche Tipps für mich hat, wie ich noch nach dem Ausweis gefragt werden könnte, immer her damit. Dankeschee 😉 (allerdings bin ich ein Kosmetikfaulchen)

Und zur anstehenden OB(erindianerwahl) von Red Socks City komme ich am entsprechenden Tag zu sprechen 🙂