noch mehr Februarkracher…

Hachja, es wintert immernoch. Donnerwetter, welch Feststellung. Und klar habe ich wieder ein paar Kracher für Euch.

Fast hätte ich ja noch mein Wahnsinns-Erlebnis vergessen, zum Besten zu geben :lol:. Wie sagt man so schön? „Kunden schickt das Arbeitsamt…!“. Nun, es gehen ja auch die dollsten Kunden hinein. Ich stehe also am Eingangsbereich und war fast an der Anmeldung dran, als ich eine Trine sah, gegen die ich noch ein Michelinmännchen bin. Der Blick zu ihren Schuhen hat mich mühsam das Lachen verkneifen lassen. Die Füße steckten in Plastiktüten und dann in den Schuhen. Das spart den Heißkleber und das Imprägnierspray *hust*. Später im Warteraum hat sie ihre Kündigung vorgelesen. Nun saßen aber außer mir noch 2 jungsche Typen, die haben sich auch eins gegrinst. Dann las die immer lauter vor. Und als ich meinte, dass sie bitte leiser sein könnte, pampte die mich an, was es mich anginge, hab der Dame geflötet, dass sie nicht alleine ist. Später saß sie vor mir bei den Kabüffchen bei der Leistung und zeterte und fuchtelte mit einem Schild. Und dann war die so schnell fertig wie ich und pampte weiter. Habe der dann lachend die Tür aufgehalten, damit sie beim Aufdrücken nicht zusammen klappt 😆 Das Gezeter war herrlich, aber warum die sich beim Amt über ein Schild aufgeregt hat, keine Ahnung, hat immer damit gewedelt. Da stand Zutritt verboten drauf.

Fürs Muttiheft in Sachen „Gersch für Wichtigtuer“ habe ich natürlich auch einiges parat. Achtung…! „deutschangehörig“ . Natürlich dürft Ihr raten, was damit gemeint ist. Und dann ging es um irgendeine Gestalt im Kasperletheater des Rathauses: „Ist beim Stadtrat, sehr parteiisch“. Ratet mal schön weiter, ich habe hier ja einiges gehört und mir alles erstmal zurechtgeraten, was dieses meist einfach gestrickte und zänkische Gebirgsvolk hier meint. Eine hübsche Aussage habe ich noch: „Rotwein macht geil“
Und wenn man etwas von diesem überwiegend zänkischen und einfach gestrickten Völkchen lernen kann, ist es Geschäftssinn, aber wehe man weist auf Gewissensfragen hin, zeigt sich die Sozialromantik. Man kriegt von seiner Chefin etliche Klamotten und anderes geschenkt und verkauft es an Freunde weiter (jedenfalls dachte ich, man wäre befreundet). Darauf angesprochen bekam ich zu lesen „Ich habe nichts zu verschenken!“. Ich künftig auch nicht mehr, zumindest nicht an sie, wenn sie wieder Schriftkram und Probleme mit anderen piepeinfachen Angelegenheiten etc. hat. Dieser Wahnsinns-Geschäftssinn wird die „Dame“ vielleicht auch mal dazu bringen, sich mit Onlinebörsen auseinanderzusetzen, schließlich wird sie den Kram kaum anders vertüdelt bekommen.

Und damit der Werbeblock zur grenzenlosen Blödheit passt, habe ich beim TV-Gaffen schön aufgepasst: „Das Ding muss sitzen!“ erklärt man bei einem Spot für Herren Unterwäsche
„wir sind Fisch“ jaja, es gibt jetzt auch Fischerzeugnisse im Supermarkt, welch Neuheit. Und noch einen für den größten Blödsinn. Man wirbt beim größten Kaffeeröster mit Kapseln und Ökostrom (ich liebe diese Ironie im Geschäftssinn ja ! 😛 ) mit der Schlagerplärre wie schon so oft. Pfui Deibel! Findet sich halt ein anderer Shop, wenn man Klamotten kaufen möchte, mit welchen man sich gern identifiziertk, dafür muss nicht mal ein Model oder Schlagerplärre werben 😆 Und diese Schlagerplärre spielt auch noch Verkäuferin in einer Filiale.

In diesem Sinne: Besser von nix und niemanden nerven lassen, schon gar nicht, wenn man selbst genug Mist hat und sich auch niemand interessiert. Und schön locker durch die Hose atmen und dabei lachen, wenn man auf einer Plattform zugetextet wird, es ständig bedauert wird, dass man sich verpasst hat , aber dann bei einem zufälligen Treffen nicht erkannt wird. 😆 Tja, hat wohl den Überblick über die ganzen Mädels verloren und gehofft, das Foto wäre unecht und man wäre real eher ein Püppchen. Nein, die Fotos sind echt und ich werde nie ein Püppchen, liebe Herrschaften 😆 Prost Kaffee 😀
 

Februarkracher

Huch, schon wieder Februar, das Jahr geht aber fix „rum“ *hust*. Aber dank der Bauernweisheiten, die wir im Frühdienst so hören, sparen wir uns fast den Wetterbericht. Ich hörte zum ersten Mal von der „Lichtmess“ und dem wohl passenden Vers: „Wenns am Zweiten (Februar) stürmt, regnet oder schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.“. Aber trotz der derzeit einigermaßen tragbaren Temperaturen vermute ich, dass es noch ordentlich knacken wird. Das gab es auch schon im März und April.

Aber wer mich kennt, weiß ja um mein Dauergewusel in der Bude. Sogar mein Keller ist ordentlich aufgeräumt und ich konnte wieder ein Regal nach unten stellen. Wem Keller aufräumen zu öde ist, holt sich Hilfe und stellt Kuchen und andere Leckereien hin. Wir saßen nach zwei Kelleraktionen jeweils im Vorraum und haben eine Festtafel improvisiert. War herrlich und ich bin ein paar Runden Roller gefahren, das ist gut für die Fitness und natürlich habe ich den Spaß auch auf Video.

Apropos Spaß: Falls jemand ein Buch mit dem Namen „Gersch für Wichtigtuer“ schreiben möchte, kann ich gern ein paar Aufschnapper beisteuern. Wir hätten da „fusieren“, „unstreng“ , „zählerisch“, „verallgemeinisieren“. Und die Zählerei geht hier so: „ein was“, „zwei was“, drei was“…. Steigern wir das Ganze mal ein bisschen und bringen mal ein „hoch kirchlich“ ein 😆 . Bis auf die Wortschöpfung „unstreng“ eines Schülers in der Tram, ist alles andere von einer zumindest altersmäßig erwachsenen Frau über den Tisch gerollt. Mein Favorit ist aber „Latenzgerät“. Was das ist? Googelt mal „Latenz“. Wenn Ihr dafür ein Gerät findet, bitte mal hier pfeifen, Dankeschön. Mir ist bislang nur das TENS-Gerät bekannt 😆 schön ist auch, wenn die Leute meinen, ich wäre hier eine Physiotherapiepraxis und man könnte mal eben unter dem Vorwand „Käffchen trinken und schwatzen“ rumkommen und sich das Teilchen anlegen lassen. Nix da 😛 ! Weshalb kommen die nächsten Leute zu mir, wegen des Schredders? 😆

Einen Lacher hätte ich erstmal noch: Achtung, „Putzen nach Mond“! Ja, ehrlich! Sowas wurde tatsächlich auf einer Fanseite für überbeglückte Hausfrauen (die sich nebenher auch Diagnosen für technische oder gesundheitliche Defekte erhoffen!). Der „Dame“ war es tatsächlich ernst, wie und ob jemand nach Mond putzt und ob es nach dem Mondkalender gut wäre. Ihr wäre es sinngemäß jedoch klar, dass bei starker Verschmutzung, vor allem wegen Mann und Kindern, auch zwischendurch mal geputzt werden sollte. Wie nennt man das? „Grundreinigung nach Mond“ ? Die Sichtreinigung ist ja mondunabhängig. Das ist ja noch irrer als die „Reichtumsecke“ beim Feng Shui :lol:. Naja, solange die Uhr nicht „nach Mond“ geht und wie hier in der Region der Kalender über 20 Jahre „nach geht“, ist alles gut.

Aber jetzt kommt der eher seichte Werbeblock, ich hatte ja schon monatelang Entzugserscheinungen. Das „Ofendings“ wird jetzt nicht nur durch einen entnervten Herren bejubelt, nein jetzt ist es dessen Weibchen. Und bislang habe ich es nie gekauft. Und wenn Trinchen Lena wieder über Haarschäden plappert, vergisst sie offenbar, dass die Probleme offenbar weiter darunter liegen. Aber hey, „wir sind es uns wert“. Übrigens erspart man uns in der Zwischenzeit das „achdu*pieeeeeeeeeeeeep*!“ beim Spülmittel und auch Iwan Sommersprossowitsch will uns keine neuen Scheibenwischer mehr andrehen, wenn man die Autoscheiben dort reparieren oder wechseln lässt. Hach, die Werbebranche wird doch nicht etwa lernfähig? 😯 😆

In diesem Sinne: aufpassen, weshalb man Euch besucht und vor allem, was da mal zurück kommt.

Flirtkracher …

Wer glaubt, dass schlechte Formate bester Niveaulimbo ist, hat sich offenbar noch keine „Flirtapp“ angetan. Nachdem ich mit einer Bekannten über ihre Erfahrungen auf einem solcher Portale gackerte, habe ich mir eine ähnliche aufs Tablet gezogen, Profil angelegt und ein unspektakuläres Foto hochgeladen.

Der erste Lacher ließ nicht lange auf sich warten und ich hatte nach einem kurzen Wortwechsel ein Bild bekommen, welches das Essen nochmals hochjagt. Da ich so etwas aber schon fast geahnt hatte und ich mir im Leben schon Schlimmeres ansehen musste, habe ich nur noch aufgelacht und den Typen blockiert + gemeldet. Wäre ja prima, wenn mehrere Mädels auf diesen Button drücken oder diesem klasse Tipp folgen würden -> *klick*. Natürlich kann man im Vorfeld schon einiges filtern, aber es hilft wenig. Zum Beispiel „zu kurze Nachrichten“, die aber leider durchkommen, selbst ein einziges Wort wie „hey“ oder das allseits bekannte wahnsinnig kreative „hi“ ist für den Filter offenbar schon sehr lang.  Und dass man als „schöne Frau sehr sexy“ aussieht,…Donnerwetter… lässt mich vor Lachen auch nicht in den Schlaf kommen. Wirklich sehr heiß so ein unscharfes Bild mit nem Jeanshemd und unter irgendeinem Baum *hust* ?

Es folgt hier und da mal harmloses Geplänkel, aber glaubt mir: wer wirklich auf der Suche sein sollte, überlegt sich besser genau, wonach. Sollten es so genannte Kurzgeschichten sein, ist man dort genau richtig. Fürs Herz lasst lieber den Zufall für Euch „arbeiten“. Ein kleines Wunder verbirgt sich sicherlich auch auf allen vergleichbaren Portalen wie auch auf den großen sozialen Netzwerken -> Achtung: Vollbeschäftigung und das hier in dieser Gegend! Alle sind arbeiten, ob selbständig oder im Anstellungsverhältnis und fast alle haben studiert. Ernst nehmen kann man das angebliche Studium ja ohnehin nicht, wie man ja auch in Politik und Medizin sehen kann. Ich glaube eher, dass die Schulen schon viel früher recht oft geschlossen waren. Und fragt man nach der Branche, kommt entweder nichts oder gleich die spitze Frage, warum es so wichtig wäre. Keine Sorge Jungs, „Versorger“ werden eher von Weibchen gesucht die sonst nichts mehr im Leben erwarten und kaum etwas können außer höchstens einigermaßen aussehen, also für thüringer Verhältnisse. Gibt man bei der Statur „normal“ ein, stößt man schon auf Misstrauen. Man möchte ja nicht oberflächlich erscheinen, aber welche Maße und welches Gewicht hat man denn wirklich? Solche Zweifel brachte mir tatsächlich jemand entgegen, dessen Waage sicher eher jammert. Meine würde mich eher ermahnen, mich richtig drauf zu stellen, damit gemessen werden kann.

Aber lassen wir mal nicht die offenbar wenigen Herrschaften untergehen, die ernsthaft jemanden für etwas Dauerhaftes suchen. Das wäre sonst unfair, oder? Wenn mir nach Adoption ist, melde ich mich gern zurück ….

Natürlich muss der Werbeblock dazu passen, juchheißa 🙂 wir bekommen natürlich gerade in den kalten Wintermonaten gesäuselt, von welcher Plattform wir uns auf überteuerte Art verkuppeln lassen könnte. Mein Favorit ist seit Jahr und Tag: „für Akademiker und Singles mit Niveau“. Da sich ohnehin fast jeder für einen Akademiker und auch noch für niveauvoll hält, kann ich diese Mogelpackungen auch sonstwo kostenlos kennen lernen. Und „zieh dir ein gutes Gefühl an“, auch wenn man versetzt wird, hat schon was ? darüber gähne ich eh schon seit Jahren, ob nun mit oder ohne Beziehung.

In diesem Sinne: wer wirklich etwas fürs Herz sucht, hält sich besser fern oder plänkelt halt gelegentlich. Aber sich Hoffnungen zu machen, geht höchstens, wenn es ums „Leckerli zwischendurch“ gehen soll.