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Wintersport, Völlerei oder Böllerei …

Huiui, es wird aufregend, vor allem beim Einkauf. Wenn der Jahreswechsel bevorsteht, werden die Leute ungemütlich, wenn alles nicht so fix geht, wie sie es gern hätten und schimpfen auch noch herum: „An Krücken laufen aber böllern wollen!“. Na und? Die eine Batterie krieg ich noch auf die Reihe, einen Kindersekt anheben und gut ist. Fast passenderweise gab es heute Abend schon „zerbombtes Huhn“ mit Reis, so zur Einstimmung. Und mal sehen, wie viele die sich über „Armut“ beschweren die Taschen mit Knallzeug vollhauen und herumknallen, schon jetzt ballert es kräftig.

In den Börsen bzw. Flohmärkten geht es immer noch heiß her, womöglich sind noch nicht alle Geschenke verkauft *hüstel*. Nee, ich verkaufe immer noch nix, da es für mich einen ideellen Wert hat. Aber ich grabsche schon wieder in Sachen Klamotten zu, auweia! Mehr Schrank bitte! Aber da die „gefährliche“ Seite pinterest.com ja etliche Inspiration bietet, nutzt man Naturmaterialien für den „begehbaren Kleiderschrank“, der sich füllt.

Wenn die Docs keine Lust haben, mir wenigstens 5 Minuten einen Befund zu übersetzen, dann muss man sich eben eine Alternative greifen. Eine Freundin mit medizinischen Kenntnissen hat ihn mir schon übersetzt und nun habe ich eine Seite empfohlen gekriegt, auf der ich ebenfalls die Möglichkeit habe. Die Seite hat auch einen schnell zu findenden und leicht merkbaren Namen: washabich.de Zur Übersetzung des Befundes wir sehr viel mehr zu den jeweiligen Körperteil (in meinem Falle die Füße) erklärt und wie es normalerweise sein müsste. Auch das MRT wird genauer erläutert als auf den Einwilligungsbögen. Große Klasse und das kostenlos. Allerdings freut man sich dort berechtigt über Spenden. Ich werde es ebenfalls tun, denn mich hat es überzeugt, nachdem ich es getestet habe. Aufgrund des Andrangs wird auch um Verständnis gebeten, sich zu gedulden. Ich hatte Glück und ich hatte am nächsten Tag meine Übersetzung.

Und was gibt’s nun zum Jahreswechseltag? Richtig, Käsesalat! Ich bin eingeladen und bringe natürlich was mit. Außerdem brauche ich dann nicht aufzuräumen, wie schön 😉 weder vorher noch nachher. Vom Wintersport mit Ordnungssystemen habe ich erstmal genug.
So, der gefragte Salat wird wie folgt zubereitet, falls ihr ihn auch mal testen wollt: für etwa 4 – 6 Personen fallen eine Packung „Emmentaler“ (in so einem Käseblock, wo ein Mann mit Horn auf der Verpackungsfolie abgebildet ist), eine kleine Dose Mandarinen und einen Becher creme fraiche classic (der mit Kräutern trägt zu sehr auf und passt nicht zu den Mandarinen) an. Der Käse wird gewürfelt, der Saft der Mandarinen wird in einem Becher abgefangen, die Mandarinen und creme fraiche werden mit dem Käse verrührt. Und nun kann der Becher creme fraiche ein wenig mit Mandarinensaft gefüllt, verschlossen geschüttelt werden und dann für die cremige Konsistenz über den Salat gegeben. Somit ist der Becher sauber und etwas Mandarinensaft dabei. Der restliche Mandarinensaft kann in die Bowle gegossen werden oder *Prost*. Wenn das Ganze schön im Kühlschrank durchgezogen ist, guten Appetit und hoffentlich begeisterte Esser.
Und wer denkt, dass ich mich zum Tänzchen nicht bewegen kann, falsch gedacht. Dem Erfinder des „Ententanz“ bin ich verdammt für das Training der Popo und Oberschenkelmuskulatur (die ich wieder aufbauen muss) dankbar. Ich muss dabei nämlich nicht laufen, nur ein wenig stehen. Ich packe es zumindest die etwa 3 Minuten, einen Ententanz hinzukriegen. Danach muss ich wieder pausieren aber es wird ja auch ohne Tänzchen sicher lustig und ich muss die Füße nicht umsonst schonen wegen der Entzündungen und anderem, was mit den Dingern los ist. Aber diesen einen Tanz muss ich mir geben, wie ich mir auch nicht ausreden lasse, eine Böllerbatterie zu zünden, wenn die Ballerei losgeht. Und wer ausgeböllerte Batterien entsorgen möchte, bitte bei mir, ich habe damit einiges vor 😀 Danke.

Und auch zum Jahreswechsel gibt’s fürs springende Verbraucherzchen den Werbeblock: Die schöne Schauspielerin Andie MacDowell achnee, die deutsche Stimme wispert uns, dass sie ja zwar 54 Jahre alt wäre aber dank einem Wundermittelchen mit angeblichen Goldpartikelchen oder so für 10 Jahre jünger durchgehen würde. Hui, sollte ich das Zeug kaufen, um dann wie Ende 20 auszusehen? Nö, ich stehe zu meinem Alter, mit jedem Fältchen und übergetö..äh grauem Haar. Und noch was lässt mich schmunzeln: Wenn das Pop-Lenchen für Tönung und Hautpflegekram wirbt, wird sie wohl selbst die Herrschaften mitreißen, solch Zeug zu kaufen, oder? Also zielgruppengerecht ist die Werbung ja. Manch noch so jungsches Küken hat eben Panik vor dem Altern. Mädels…es wird so oder so kommen, ätsch.

In diesem Sinne: Ich wünsche Euch einen zauberhaften Jahreswechsel und ganz viel Glück und Erfolg im neuen Jahr und meinem schwer kranken Vertrauten wünsche ich vor allem, dass er möglichst beschwerdefrei feiern und weiterleben kann. Nicht umsonst essen wir um die Wette für den „Weltfrieden“. Natürlich ist die Esserei für die Kräfte, die wir brauchen, um alles gut zu meistern. Ich stoße dann mit irgendeinem pervers süßen alkoholfreien Zeug mit und auf Euch an und freue mich auf ein hoffentlich besseres Jahr 2014.
*Prost*

Knieperkohl und erfüllte Missionen (?)

Tja, Weihnachten war schön warm, drinnen wie draußen. Gut, dann sei es drum, dann konnte ich auch an diesen Tagen ein bisschen raus. Und die Nachweihnachtswehen sieht man mitunter in Flohmarktbösen im Net oder in den Geschäften. Es wird fleißig verkauft, eingetauscht und verramscht. Undankbare Leute vermehren sich ja wie sich auch Dummheit und Gier paaren.

Und was gab es bei mir zu Weihnachten? Der Knieperkohl musste bereits gegessen werden, da sonst die Wurst verkommen wäre und dann gab es halt Pellkartoffeln mit Dressing, nein kein Salat. Dann war auch bei mir Bescherung angesagt. Um mich herum gab es ja kein Gewusel, ich war ja allein, bis auf ein paar Stunden nachmittags. Ein Parfüm, ein Tütchen selbst gebackener Plätzchen, Schokolade und einen „Botschafter“. Der war ja neckisch. Ein in einer hübschen Schachtel verpackter kleiner Weihnachtsmann. Ich tausche oder verramsche keine Weihnachtsgeschenke, ich freue mich wie Bolle über die liebevoll verpackten Geschenke und vor allem sind sie sehr persönlich, nicht irgendwas. Ich hätte maximum eine heftig abweichende Konfektions- oder Schuhgröße einzutauschen versucht.

Apropos Schuhe: Inzwischen ist ein paar Winterschuhe aufgewertet worden. Nicht nur Sohlenversteifung, nein auch Profil ist gemacht worden. Und die Einlagen bringen schon ein komisches Gefühl. Man rollt fast von allein ab, daher auch „Abrollhilfe“. Der nächste Kurzmarsch wird also ohne Stützen erfolgen.

So und jetzt ein kleiner Lacher dazu: Der herbei geschriene Mindestlohn ist jetzt doch schon bei den Fiseursalons angekommen. Und jetzt der Knüller, den wir uns Zweifler schon dachten. Es wird bejammert, dass es teurer wurde. Hey, ein Wunder! Und eine jammert sogar herum, dass es ja seit 20 Jahren zu teuer ist und sie seit dem Salons meiden würde. Meine Gegenfrage ob ihr Einkommen seit 20 Jahren auch so geblieben ist, blieb noch unbeantwortet. Dann bin ich ja mal gespannt, wie die Roten in der roten Stadt jetzt argumentieren wollen, dass gewisse Aufwandsentschädigungen nicht besser in andere und höhere Einkommensform umgewandelt wird und man das Ganze gerecht regelt. Und jetzt der Haken an der Sache: ohne die Nächstenliebe heuchelnde Gewerkschaft. Wer fordert, muss auch die Konsequenz sehen, die vorausgesagt wurde. Alles eben nur Makulatur.

Und Apropos „grenzenlose Nächstenliebe“: Und ein großes Tamtamessen gab es, wie ich bereits vermutet hatte auch. Man feiert sich also damit, Migranten oder „Bedürftigen“ eine Freude zu bereiten. Ich kaufe diese grenzenlose Nächstenliebe nicht ab! Wenn ich anderen wirklich eine Freude machen will, dann mach ich das A aus eigenen Mitteln und B ohne auf andere Art und Weise mitzuprofitieren. Ich muss also keine Mission erfüllen und mich sogar Leuten mit anderer Religion anbiedern oder Stimmen für die nächsten Wahlen fangen. Diese haben nun mal eine andere Religion und das ist auch völlig in Ordnung so. Man wird diese Leute auch mit einem fetten Enten- oder Gänsebraten nicht gewinnen, wenn sie klug sind. Aber für lau gehen viele Leute ja gern essen, verdrängen schon mal gern ihre eigene Religion und fühlen sich dann in einer Verpflichtung. Daher meide ich so etwas, selbst wenn ich am Hungertuch nagen müsste, was man in diesem Land ja nun wirklich nicht muss. Ihr Lieben, wer wirklich Freuden bereiten will, hat keine Hintergedanken und freut sich einfach nur mit, dass man gut getroffen hat.

Und wo wir so schön bei Makulatur sind, habe ich natürlich für das freudig hüpfende Verbraucherherz den Werbeblock: Wenn die schöne Nazan für Haarprodukte wirbt, sieht man ja goldig glänzendes Haar wallen. Weibchen, die wenigstens ein bisschen was im Schädel haben, wissen, wie es um die Einhaltung der Werbeversprechen bestellt ist. Nun kommt der Kracher. Mädels, festhalten, es gibt jetzt die „Wunderampulle“, die die Schäden längerer Zeit (wenn ich recht verstanden habe, 2 Jahre) in einer Minute „repariert“. Mein lieber Scholli, ich bin immer noch dafür, dass es trinkbar wäre, dann könnten es sich einige Mädels einverleiben. Apropos Wundermittelchen. Als doch die Friseurin von dannen ging und ich mein Bad putzte, fiel mir kleines Fläschlein auf. Aha, das ist wohl das Shampoo, welches mir die Flusen reinigte. Ein „Energy-Shampoo“ hats also gerissen. Weiter zu den ulkigsten Spots. Wir erinnern uns an die lustigen Pinguine bei einer Werbung für ein Erkältungsmittel, richtig? Wer jetzt zwei solcher beworbenen Packungen kauft, bekommt eine Zitruspresse gratis dazu. Finde(t) den Fehler.

In diesem Sinne: lasst Euch vom ersten Frühlingswetter nicht täuschen, so schön es auch ist. Mottet lieber noch nicht die dicken Winterklamotten ein, es wird demnächst bis März garantiert noch ordentlich knacken. Im neuen Jahr geht’s weiter mit dem Ärztemarathon, um weiterhin festzustellen, dass die „Halbgötter in Weiß“ schwer an ihrer „Kundenbindung“ arbeiten, ohne dass man irgendwelche Spaßiboni kriegt. Ich muss wirklich mal zusehen, in eine Gegend zu kommen, wo gute Docs sitzen und sich wirklich darum kümmern, herauszufinden, was los ist und entsprechend behandeln, dass ich wieder arbeitsfähig bin und die Lebensqualität auch wieder hergestellt ist.

Prost Kinderpunsch

Wildes Wichteln und laue Weihnachten …

Das Wetter fetzt irgendwie, wir können die Weihnachtsgeschenke draußen verstecken…. und zu Ostern wohl sicher drinnen, wenn Frau Holle ausgeschlafen hat.

Und die letzte Zeit ging auch lustig zu. Kleiner Schlagabtausch hier und Kopfkino von der Sphäre, in denen so manche Ärzte und Klinikchefs wohl schweben. Ich schwöre, dass mir keiner der Genannten meine Medis geklaut haben kann. Mit dem Zeug nimmt man nämlich auch einiges nicht wahr, in meinem Falle den Wecker.

Hier und da wurde sicher wieder gewichtelt und ein kleiner Marsch über den Weihnachtsmarkt geschafft. Einmal im Jahr wenigstens die eine oder andere Truppe wieder sehen, das gönnte ich mir. Da wurde sich mal richtig aufgehübscht und auf ging es. Die Schuhe und die dolle Wintermode *hust* musste ja mal „ausgeführt“ werden, nöch? Und tatsächlich waren es tolle Abende. Beim Wichteln bekam ich etwas fürs Gärtnerherz. Einen Topf mit Kunstblumen, eine Flasche Flüssigdünger und eine Packung Düngestäbchen. Aus dem Strauß habe ich etwas anderes Hübsches gezaubert. Kunstblumen arrangiere ich eher dahin, wo ich nicht so schnell rankomme. Und auf dem Weihnachtsmarkt war es toll. Wir haben auch eine Möglichkeit gefunden, uns zu setzen, da ich schon wieder Schmerzen bekam. Wieder erholt ging es später nach Hause. Ich danke den Beteiligten für die Rücksichtnahme und den Punsch. Und vor allem, dass wir einen insgesamt tollen Abend hatten. Eine Runde Weihnachtsmarkt steht noch mal aus. Ich war noch nicht am Langosstand. Dann geht’s wieder mit lieben Leuten los. Es tut mir gut, raus und unter Leute zu kommen und es kommen nun endlich die Wattestiefel zum Einsatz.

Für die Figur und Frisur habe ich auch wieder was getan, auch wenn man kaum großartig raus kann, dann ist man eben schick für Rewe oder Netto, feix. Nachdem ich ja mal beschrieb, dass eine Friseurin, die Hausbesuche anbot, doch sehr um ihr Knie besorgt war, habe ich eine Alternative gezeigt bekommen. Wie gut, dass ich das letzte Erlebnis am Telefon öffentlich brachte. Eine liebe Bekannte empfahl mir also eine Friseurin, die auch eine Webseite betreibt und somit bekam ich den Link. Ich war gestern nun so mutig und rief dort an. Nach einem recht erfrischenden Gespräch vereinbarten wir also Zeit und Ort und das war noch derselbe Tag. Besser hätte es nicht laufen können. Nachdem sie mir die Haare in der Duschkabine wusch und es nun ans Schneiden ging, zeigte ich ihr meine Favoriten unter den Frisuren und dann legte sie los. Und nun habe ich einen klasse Bob auf Kinnlänge. Dann kommen jegliche Klunker doch besser zur Geltung. So ein Bob ist schnell und einfach frisiert, genau richtig für mich *hüstel*.

Was tat und tut sich noch so? Achja mein Aufschnapper aus „Twitterperlen: Der durchschnittliche Deutsche hat 109 mal im Jahr Sex. Rein statistisch gesehen wird das ein heißer Dezember für mich.“ Hat mich mächtig zum Lachen gebracht. Na dann, der Dezember hat nur noch paar Tage. Schließlich wird laufend gezeigt, dass auch das dollste Untergrundmenü als Weihnachtsgeschenk gut ankommt. Ich stelle es mir amüsant vor, wenn das Männlein in der Dessousabteilung nach der richtigen Größe sucht und auf dem Gabentisch ein riesengroßer BH liegt und der Schlübber nur mit Hosenträgern am Körper bleibt. Oder wir haben das andere Extrem. Nee, liebe Herrschaften, besser nicht, wenn es nicht ausdrücklich gewünscht wird.

Apropos Umherwünschen: Hach, das Internet ist für die Eine „Neuland“, für die andere eine „böse“ Falle. Es gibt so viele Webseiten, ob deutsch oder englischsprachig, die uns die dollsten Ideen fürs Wohndesign bieten. Das hocherfreute Weiberherz (jedenfalls mindestens das hinter der Tastatur) könnte am liebsten bauen, bauen, bauen, wenn es nicht zwei schlappe Füße und zwei linke Hände hätte. Die einfachsten und preiswerten Möglichkeiten, sich den kleinen Traum des begehbaren Kleiderschrankes und zugleich Bastelecke zu erfüllen, scheitern wohl an meiner Unfähigkeit, irgendwas zurechtzubauen. Ich muss über mich selbst lachen. Endlich wieder ein Weiberklischee erfüllt *yeah*! Das Weibchen sammelt und sammelt und wünscht sich an den alten Wohnort zurück, wo es ständig Sperrmüllhaufen zu durchwühlen gab und so mancher Vorbesitzer lachend mithilft, das eine oder andere für mich gute Stück nach Hause zu tragen. Also nix Diebio.

Für das hocherfreute Verbraucherherz gibt’s natürlich den Werbeblock: Amüsant ist ja der Spot für ein Deo „gegen Stressschwitzen und normales Schwitzen“. Da haucht uns eine Frauenstimme aus dem Fernseher „Ihr armen Männer kommt gestresst und geschwitzt nach Hause (man sieht währenddessen einen Mann, der sich bäuchlinks auf die Couch schmeißt). Wir Frauen kennen das nicht (man sieht en Weibchen frisch fröhlich mit Kindelein und Tüten nach Hause stöckeln). Dann wird das Deo beschrieben und Weibchen wirft dem Mann auf dem Sofa das Deo für die Herrschaften entgegen und es steht dann auf dem Tisch. Aha? Frauen kennen das nicht? Ist mir neu. Na dann frohen Einkaufsstress für Weihnachten oder gar als Geschenk?

In diesem Sinne: gönnt Euch mal was, aber lasst Euch nicht mit überteuertem und oftmals verdünntem Zeug reinlegen. Und vor dem ganzen Weihnachtstamtam noch mal schön erholen und extremcouchen. *Prost Kinderpunsch*.