Wie war das noch mal? Die Brigade trifft sich am 8. März morgens auf ein leckeres Frühstück und ein Gläschen Sekt. Die Dederonschürze sieht besonders feierlich bunt aus. Kann aber auch nur an so einem Tag so scheinen oder die neuen Wollwaschmittel treiben die Grauschleier heraus. Die 120% -ige Planerfüllung kann warten, die schafft sich am Rest des Tages immer noch. Dann kommen die lieben Herrschaften und gratulieren zum „internationalen Frauentag“ mit vielleicht einer roten Nelke oder so und reichen ein Päckchen Konfekt. Zuhause angekommen spielt sich wohl ähnliches ab. Feiner Unterschied: es jubelt der Polstermöbelbesetzer, dass er heute abgewaschen hat und alles heil blieb. Die Kinder stehen artig mit Blümchen und Bild parat.
Nein, mich schüttelt es schon wieder. Für mich ist jeden Tag Frauentag. Der sollte immer und überall sein, besonders für die, die nicht solche Rechte genießen wie wir. Wozu braucht es (mal wieder) einen festgelegten Tag?
Wir denken mal darüber nach und schenken Sekt nach. Die Konfektpackungen sind dabei bestimmt auch schnell alle, schade.
Mädels, organisiert Euch, wann auch immer Euch so ist, einen schönen Tag auswärts. Lasst die Puppen tanzen, von mir aus auch die männlichen, die man hobby- oder „berufsbedingt“ ständig nur beim Entkleiden sieht 😉