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Ich könnte es jetzt als Opernsängerin versuchen …

Inspiriert durch Tiktok wird es mal wieder Zeit, eine Bewerbung zu schreiben. Überall wird ja der (hausgemachte) „Fachkräftemangel“ bejammert.

Jegliche Kandidaturen etc gingen ja leider in die Hose, auch Päpstin wurde ich leider nicht. Neuer Versuch, neues Gllück, hm?

Sehr geehrte Damen und Herren,

inspiriert durch diverse Beiträge auf Tiktok bin ich darauf gestoßen, dass es offenbar noch Opernsängerinnen braucht.

Hier bin ich!

Die in den Beiträgen genannten „Konditionen“ und erwünschten Eigenschaften passen hervorragend zu mir. Ich möchte schließlich A stinkreich werden und B gibt es genügend Referenz, die mir die Eigenschaften bestätigen würden. Sie werden zur Recherche ja sicher ohnehin herumfragen, richtig?

Mich zeichnet aus, dass ich noch Glück habe, nicht mit der Habmichliebjacke abgeholt zu werden.

Mein Gesangstalent fand bislang schon viele mehr oder weniger begeisterte Zuhörer. Leider bin ich technisch nicht begabt genug das „Tape“ in Mp3 umzuwandeln, um „Dornröschen war ein schönes Kind“ anzubringen.

Meine Musiknote schwankte zwischen 1 und 2 von 5 (DDR-Zeiten) und das ist schon der erste Beweis, dass ich Texte, Melodie und den richtigen Ton gefunden haben muss. Weitere Referenzen sind meine Eltern, Nachbarn und inzwischen verstorbene Tiere.

Seien Sie beruhigt, dass es nicht an meinen „Künsten“ gelegen hat!

Meinen „Gesangsunterricht“ absolvierte ich also zuerst in der Schule, parallel auf Wandertagen, im Zimmer, auf Discotheken, auf Festivals und einem kleinen 2 – Mann-Konzert vor einer Einrichtung, in der ich in bester Bierlaune Lieder von Juliane Werding zum Besten gab.

Beruflich habe ich mit Senioren, Kindern und mit mehrfach eingeschränkten Menschen gesungen, oft sogar spontan.

Sie dürfen mir glauben, dass sich noch niemand die Ohren zu gehalten hat. Meine Tiere konnten es außerdem nicht.

In meinem jetzigen Umfeld ist besonders lauter Gesang möglich.

Sie sehen also, dass ich sehr intensiv an der Perfektion arbeite und das mit absolut billigen Materialien. Das zeugt doch von Improvisationsfähigkeit und mit mehr Kohle wird selbstverständlich aufgerüstet.

Ich würde mich natürlich wie Bolle freuen, als Opernsängerin, wo auch immer, engagiert zu werden.

Die künftige Zusammenarbeit können wir in Ruhe bei hochprozentigen Getränken besingen, damit Sie zumindest eine erste „Arbeitsprobe“ erhalten können.

Mit freundlichen Grüßen

die singende Trulla ….

Was kleine Herzen brauchen …

Keine Angst vor einer Hand,

zwischen Groß und Klein ein enges Band.

Eine zarte Hand ,die führt,

ein liebes Wort, das dich berührt.

Bedingungslose Liebe

statt sichtbar oder unsichtbare Hiebe

Vertrauen auch im tiefen Schlummer,

kein „heul nicht rum!“ bei Schmerz und Kummer.

Gemeinsame Zeit ist nicht „vertan“ oder „zu viel“,

es gibt keinen Druck und kein Ziel.

Viel Liebe, Lachen und Geduld,

für kleine Herzen geht es nicht um Schuld.

Kein „wegen Dir“ sondern ein „für Dich

oder wie wünscht man das auch für sich?

Ist es Frühling, Sommer , Herbst…? Zumindest noch kein Winter …

Himmel, wir haben schon August ! Hatten wir eigentlich schon Sommer? Naja, ein bisschen. Aber sei es drum. So kurz vor Weihnachten, … *hust… 😆 .

Also, wenn die Trulla hinter der Tastatur nicht schlafen kann, lauscht sie eigentlich die schnulzigsten Liebesromane, weil man da eh nichts verpasst. Oder die kommt wieder auf die blödesten Ideen und muss sich im Bette noch mal zum Handy drehen, um Notizen festzuhalten. Und wehe, die guckt bei Tik tok rein, uff ! Dann sitzt man fest…

Ich habe auf Tik tok und co viel mehr Austausch und auch Empathie erlebt als im realen Leben, eigentlich gruselig, oder? Sollte normalerweise andersrum sein, aber ich bin dankbar, dass es da draußen doch noch Menschen gibt, die mich verstehen können.

Hin und wieder rollt mir wegen des Verlusts von Stan und Olli noch eine Träne herunter, aber ich habe mich einigermaßen gefangen und beim Entrümpeln sieht eh kein Mensch etwas. Traurig, dass man das verstecken muss.

Kommen wir zu schöneren Themen: Der Sommer ist zwar eher…äh Frühjahr oder verfrühter Herbst, aber ich habe zumindest schon mal den Balkon ein wenig umgestaltet und mehr Luft und Licht reingebracht, wie man so schön sagt. Voll wirkt er immer noch, aber sei es drum, es ist für mich halt Nutzfläche, weil ich keinen Garten habe. Hier freuen sich Singvögel und Wespen über Nahrung und Wasser und es ist schön, anzusehen, wenn hier ein Geflatter ist und die Lage „gecheckt“ wird, ob die Olle nu endlich rein geht, damit das Futter geholt werden kann 😆 .

Und da es sogar schon mir gefehlt hat, gibts natürlich wieder den gewohnten Werbeblock: Wir haben ja zumindest kalendarischen Sommer, richtig? Und als würden die Kinder und Jugendlichen nicht genug vor Glotzen und Konsolen hocken, wirbt man für eine Kinderseite, in der es wohl Serien und Co gibt. Kindgerecht ist ja schön und gut, aber hey, raus an die frische Luft! Zur und nach der Coronazeit das große Gejammer, man wäre „eingesperrt“ gewesen, lässt mich vor Lachen nicht in den Schlaf kommen.

Tatsächlich amüsant finde ich allerdings einen Spot für Duschgel, welches wohl ältere Damen in Lack, Leder und mit Peitsche vor dem Bad lauern lässt, weil der Nachbar voller Schaum in der Tür steht und es abduschen möchte 😆 . Und wir wissen: Humor bleibt länger im Kopf, wenn man nicht gerade der Keller-Lacher ist.

In diesem Sinne: auch bei trübem Wetter raus an die frische Luft. Stickig gibts in der Schule zur Genüge und Bewegung ist dann auch wieder weniger. Und immerhin ist es nicht so brütend heiß, dass man Kreislaufkollaps bekommt. Federballspiel raus, Kreide raus, was auch immer. Bewegung und frische Luft sind gesünder als Displays aller Art.