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Tschüss, Sommer :-)

Irgendwie schon komisch, mit Dominosteinen am Strand sitzen zu können, oder? 😆 . Aber auch wenn es später noch einige warme Tage geben wird, „herbstet“ es schon gewaltig. Lange Regengüsse jucken selbst die Bewohner aus Red Socks City nicht. Über Schäden zu jammern und zu kassieren ist eben leichter als bisschen was aus dem Keller zu retten.

Im Oktober wird wieder alles für die kalten Tage rausgekramt und die Sommerfrische eingepackt. Irgendwie kam ich ja außer in einer Woche Urlaub kaum dazu, sie zu tragen 😆 , wenn man zwischen Arbeitskluft und Nachtwäsche wechselt. Der Urlaub im nächsten wird ein richtiger und länger, so mein Plan. Mal gucken, was die Realität dazu sagt: „Nein, ich hab da schon etwas vorbereitet.“ Oder ähnlich. Meine Herbstmüdigkeit ist auch pünktlich. Da geht man an einem Tag mit früherem Feierabend eher ins Bette, um irgendwann wie gewohnt ca. 21 Uhr wegzuschnarchen und ich war sofort weg. Nun dürfte man ja davon ausgehen, dass man den Freitag gut ausgeschlafen an seine Arbeit gehen könnte. Denkste, Püppi! Auch der 5. Kaffee an diesem Tag half nichts. Ein angehender Schnupfen ließ mich dennoch einiges riechen und schon war die Übelkeit perfekt, natürlich passend zum Kopfschmerz. Dann schleicht sichs Weibchen nach Hause, duschen, Wäsche waschen und einkaufen. Und schon ist der 16-Stunden-Tag vergangen. Am Samstag könnte ich ausschlafen, aber war es schon um 6:00 Uhr – verkehrte Welt wie bei Kindern 😆

Und wer hat auf Empfehlung der Bundesregierung schon ordentlich Lebensmittel gehortet? Um die Einheimischen in Red Socks City mache ich mir keine Sorgen, die tragen alles schon längst in sich und werden drei Jahre nicht verhungern, wenn es drauf ankäme.

Ich horte alles andere Zeugs wie Pflege- und Reinigungsmittel, die man teilweise kostenlos oder auf Coupons bekommt. Bis zu meinem 100. habe ich ausgesorgt 😀 Und frischen Tee satt gibt’s auch über den ganzen Winter *yeah!*. Schön geordnet und aufgenommen wird alles während der TV-Sendungen, die ich mir angucke. Man kann mehr schlecht als recht auch bei „Dance, Dance, Dance“ ordentlich mitwackeln. Endlich mal eine Sendung ohne selbstgefällige Nervensäge, denn die alten „Kultsendungen“, die er moderiert, gucke ich eh längst nicht mehr an.

Und damit das Verbraucherherzchen gut in den Herbst kommt, gibt’s natürlich wieder den Werbeblock: Haha „heiter trotz wolkig“, so lautet die Themenwoche des großen Kaffeerösters mit Kapseln und „Ökostrom“. Und so schön passend finde ich auch „Wo sind denn die Pfützen?!“ Antwort darauf: „Das gibt’s nur bei ___ [der Kaffeeröster]“. 😆 Pfützen habe ich mir noch nie liefern lassen. Aber es gibt ja schon Bodendeko mit Kratern, vielleicht gibt’s die auch bald als Pfütze in der Wohnung. Ich habe ja schon Schusslöcher als Stickerchen an der Scheibe. Bissi Wild-West-Flair muss auch mal sein. Und man wiederholt alte Spots in Sachen Online-Gutscheine, bei dem mal wieder die Frage aufkam: „Na, sparst du wieder?“. Sparen wäre ja null Geld ausgeben. Auch die Möbelhäuser sparen offenbar prima am Werbebudget.

In diesem Sinne: Spart lieber für Weihnachtsgeschenke, die Preise gehen hoch und da heißts, jetzt schon anzusetzen. Holt Eure Windjacken schon raus, es gibt schon kühle Tage und morgens ists manchmal sogar schon kalt. Genießt das noch freundliche Wetter und dann wird schon schön Material eingesackt, damit die Herbstdeko noch rechtzeitig fertig ist, sonst kommt der Winter zuvor. Den „Herbstputz“ kann man auch schon erledigen, vom Entrümpeln bis zum letzten Großputz im laufenden Jahr. Ich teile mir das schon schön ein und im nächsten Urlaub wird dann richtig losgelegt. *Prost* ganz frischen, selbst gezogenen Pfeffitee. J

 

 

Ein bisschen Urlaubsjubel …

Haaach, Wochenende und Urlaub, sei es auch nur eine Woche. Aber was macht die Trine hinter der Tastatur? Sie ackert weiter, aber halt mal für sich 😆 sogar auszuschlafen versucht sie. Mein Radiowecker lässt halt kein Wochenende aus, nur das Handy ist so freundlich. Aber es wird noch mal richtig Sommer. Da kann die Fraktion, die bei jeder kleinen Bewegung schon schwitzt, noch so nörgeln. Im Winter tun eh alle wieder so überrascht, als wäre Kälte ungewöhnlich. Im Sommer ist Hitze nun mal normal und Sonne hebt das Gemüt.

Es gibt übrigens hübsche Ausreden, warum es hier und da chaotisch ist und etliches an Müll in Schubladen vor sich hingammelt. Achtung Herrschaften, aufgemerkt:

  1. „Ich bin erst seit wenigen Tagen hier, das war mein Vorgänger.“
  2. „Wenn ein Einbrecher stolpert, höre ich es wenigstens.“ (wenigstens zeigt die Ausrede Humor)
  3. „Irgendwann hat es auch mal einen Wert!“. (gesammelte Apfelkerne, Weintraubenstielchen und Aludeckelchen von Puddinig- und Jogurtbechern).

So ein Sonntag ist auch komisch. Man will noch abends Bemmchen und Kippchen vorbereiten und ist dann entspannt, weil es doch noch nicht sein muss. Stattdessen wird sich auch mal Essen bestellt und ein Eis dazu. Aber geackert wird dennoch weiter 😆

Und Lacher gibt’s natürlich auch wieder. Unser MP hat mal wieder weitere Spinnereien ausgeheckt und als ob es nicht reichen würde, ist eine alte Empfehlung wieder aufgefrischt worden. Um den Konsum anzuregen, heißt es jetzt für Katastrophenfälle größere Lebensmittelvorräte anzusammeln. Nun, man kauft ohnehin für mehrere Tage ein. Der Knaller ist die Frage, womit man nun seinen Kühli füllen würde. Als ob man bei echten Katastrophen Strom hätte. 😆 Irgendwie hat die Weihrauchfraktion neben Sozialromantikern irgendwas zuviel eingeatmet oder der Schaden war schon von Geburt an da, was man eher vermuten könnte. Natürlich darf Polemik nicht fehlen, denn Arbeitslose müssten verhungern. Für Leute in anderen Ländern, in denen echte Not herrscht, ist das mal wieder ein Schlag ins Gesicht.

Apropos Vorräte: Hat schon wer an den Herbst gedacht? Man möchte die kühlen bis kalten Jahreszeiten ja gern wegschieben, aber leider geht es nicht. Da ich ja eh nicht ständig Klamotten nachkaufen muss, außer was sich ständig abträgt wie Strümpfe, bin ich gewappnet 😀 Der Sommer war ja meist eher der milde Winter. Schon meine Windjacke nebst Tuch ist parat. Jetzt bei gut 30 Grad lacht man schon wieder drüber. Aber neue Trittchen mussten her, da ich ja ein Paar für die Arbeit im Winter anziehe und die „Legginszeit“ heranbricht 😆 Bequemlatscher habe ich fast so viele wie andere Weibchen Pumps. Wenn meine Anatomie schon nicht nach Weibchen aussieht, muss ichs ja irgendwie kompensieren, auch wenn ich mich lieber in Baumärkten herumdrücke.

Und damit das Verbraucherherzchen hüpfen kann, gibt’s natürlich wieder den Werbeblock: Wir bekommen jetzt Gesichtsreinigungstücher angepreist, welche von derselben Dame präsentiert werden wie für Haarspray. „Die Zeiten des Haarhelms sind vorbei“ teilt man uns da mit. Und wenn wir eine Packung Reinigungstücher kaufen, bekommen wir eine zweite Packung „gratis“ dazu. Für den Preis sind zwei Packungen das Mindeste 😆 Der Veggi-Wahn hört auch nicht auf, man bekommt jetzt fast alles aus zusammengemanschtem Zeugs.

In diesem Sinne: Genießt den Sommer, ob mit oder ohne Urlaub. Bald stehen wir wieder bibbernd in gefütterten Moonboots herum 😆 *Prost* Grapefruit-Weizen 😀 (wenn auch alkfrei 😀 )

 

ein bisschen Spätsommerschock :-)

Schon August 😯 und noch keine Weihnachtssüßigkeiten im Regal 😆 Glühweinzeit ist eh schon ran. Gibt’s dann, wenn ich Urlaub habe. Möchte ja mal wieder nach Hause ( ich meine richtig nach Hause! 😀 )

Und kaum ist der Fußballwahn vorbei, geht Olympia los und man nervt uns nun permanent damit. Irgendwas ist ja immer, nöch? Dass hier noch kein Feuerwerk zu hören war, schleift ganz schön 😆 Denn wenn hier eines klappt, dann nur Feuerwerk.

Einen ZA-Notdienst kann man hier auch vergessen: Die Herren und Damen Doktoren stehen zwar als Bereitschaft in der Liste (was man sich auch hübsch kostenpflichtig telefonisch erkunden kann), aber man bläkt auf den AB, welche Rufnummer man im Notfall rufen könnte und dann reagiert mehrfach niemand. So macht man Geld (von verdienen kann man im so genannten „Gesundheitswesen“ ja nicht sprechen). Dann sieht man zu, zeitnah den eigenen ZA zu kontaktieren, bekommt nur Termine, die eher nur für Büroherumsitzern geeignet sind und hat man doch mal vom Chef grünes Licht, ist die Praxis geschlossen, weil mittwochs nur bis Mittag offen ist, aber der Termin um 16 Uhr veranschlagt ist. Schlechte Scherze können die Vorzimmertrinen auch so gut wie ihre Chefs.

Über den 6. August spricht man übrigens nicht mehr, denn die Leute jagen viel eher kleinen Viechern auf ihren Handys hinterher. Ist halt viel wichtiger als Realität. Als gäbe es nicht genügend reale Monster auf der Straße. Die meisten davon übersieht man ja nicht, die überrollen uns, wenn wir nicht aufpassen und nicht zur Seite springen, was diese Fraktion neben bockigen Senioren erwarten 😆 Lustig dieses Nestchen hier. Und selbst auf Arbeit fallen mir Reime ein. Und tausende Widerlinge haben sicher den 13. August gefeiert und werden am 9. November trauern, da sie mit ihrer „neuen“ Freiheit immer noch nicht umgehen können.

Um die 80 € sollen Thüringer für die Zuckertüten ihrer Kurzen ausgegeben haben, ein Stücke überm deutschen Schnitt. Mir ist vor Lachen fast die Bemme aus der Hand gefallen. Gerade hier, wo man sich in sozialromantischer Manier über „Armut“ beklagt und immer beschwört, dass Kinder ja nicht so materiell erzogen werden müssten. Selbst neu einkleiden musste bei vielen Eltern ja sein. Hm, mal ein bis 10 Roster weniger in der Woche und schon passt man wieder in seine gewohnten Klamotten, auch in die Festkluft 😛

Aber Schönes gibt’s jetzt auch: ich habe bald Urlaub und statt irgendwo am Strand herumzuliegen, erledige ich alles, was ich habe liegen lassen müssen. Aber natürlich wird ausgeschlafen und alles in Ruhe erledigt. Hektik gibt’s ja sonst genug, nöch? Hoffentlich spielt das Wetter mal mit. Denn raus gehen und sich auch bisschen sonnen möchte schon mit drin sein.

Und damit das Verbraucherherzchen etwas zu Jubeln hat, gibt’s natürlich den Werbeblock: Man wirbt eigentlich für einen ach so vitaminreifen Saft, was eher nach einer Werbung für überforderte Eltern wirkt. Mama holt den Saft ausm Kühli und meint „Den Kindern Bitte und Danke beibringen?“ Er: „Schwierig“. Sie musste schon ziemlich auffällig rübergrinsen, damit der Spotpapa sein Sätzchen bringt. „Für Ordnung und Sauberkeit sorgen“…nunja, scheint auch nicht leicht. Aber „die Gesundheit meiner Familie schützen“ ist Mittels Saft natürlich eine Kleinigkeit. Wenn einem Geschäftsmännlein oder Weiblein ein Pups verquer liegt, gibt’s bei einem Hotelportal wohl auch 100% Rückerstattung und vor allem schnelle und telefonische Regulierung 😆

In diesem Sinne: nehmt noch die wenigen Tage mit schönem Wetter mit. Der November ist halt etwas früh dran. Wascht noch die schwer trocknenden Sachen durch, denn im Herbst und Winter dauert es wieder ewig 😆 Tschakka