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ein bisschen Januar-Wahnsinn …

Ha, es scheint wieder die Sonne und klar wird es noch oft knackig kalt werden, aber man hatte doch lange genug Zeit, sich zu wappnen, gelle?

Ohje, was ist bloß aus der Gesellschaft geworden? Das frage ich mich täglich. Und wo sind die Eltern dabei? Da geht also ein Tweet einer jungen Dame durch die sozialen Netzwerke, welches anklagt, dass sie zwar Gedichtsinterpretationen in mehreren Sprachen beherrscht, aber null Ahnung von Versicherungen, Miete und überhaupt vom Leben hätte. Armes Hascherl, schieben wir doch alle Erziehung und Bildung an die Einrichtung, nein besser noch die Kinder endgültig ab! Einerseits haben viele Eltern keine Lust, ihren Kindern das Leben zu erklären und das nötige Werkzeug zu vermitteln, übernähme es aber die Schule, heißt es wahrscheinlich wieder Einmischung. Wer sich überfordert fühlt, schaffe sich bitte keine Kinder an, denn das ist eine Klatsche für die, die nicht können, aber gern Verantwortung übernehmen möchten.

Übrigens, nachdem wir ja nun Lena und Papst waren, sind wir jetzt alle „Charlie“, na gut, das geht auch vorüber. Und passend dazu ist jetzt „Lügenpresse“ als Unwort gekürt worden, auch gut. Und wie hohl ist es von der so „ehrlichen“ Presse, wenn man ein Video mit einem Versprecher eines AfD-Fritzen zeigt, der sich einen gewaltigen Versprecher leistete. Was kam eigentlich danach? Hat er sich korrigiert und entschuldigt? Wir werden es nicht erfahren, wenn immer alles aus dem Zusammenhang gerissen wird. Man muss eine Person oder Partei nicht mögen, aber ehrlich und neutral sollte man sein, wenn man sich als seriös betrachtet.

Neben den täglichen Pflichten geht man ja gern an seine Hobbys und davon habe ich ja nicht zu knapp. Für jede Laune etwas und vor allem für jede Tagesform. Wenn ich also die Beine langhalten und die Füße kühlen muss, wird die Wolle vorgeholt und gestrickt, was das Zeug hält. Und es gibt so viele Ideen, auch für Anfänger, dass man fast irre wird und gleich am liebsten 3 Stücke anfangen möchte 😆 und dann ist das Bette voll Zeugs, auch zwei Puppen haben sich dazugelegt. Man müsste Kohle haben wie ich Stecknadeln besitze, um alle Lieblingsfarben zusammenzukaufen. Gut, dann wird’s Kunststoffjungchen halt in Beige gekleidet. Für meinen Ordnungsartikel habe ich auch einige Ideen dazugefangen, denn es gibt ja viele leidgeprüfte Strickerinnen, die ihre viele Wolle mit System unterkriegen wollen. Ha, na da gibt’s natürlich Idee, natürlich sind nicht alle von mir, aber das schreibe ich ja immer dazu. Den muss ich unbedingt noch fertig kriegen. Und ja, ich bin dann doch ein Weibchen, wie ich laufend feststellen muss. Die Geburtsurkunde stimmt jetzt 😀

Und damit das Verbraucherherzchen wieder Futter kriegt, gibt’s wieder den Werbeblock: Wenn man sich nicht gerade Werbekracher im TV ansieht, bieten uns natürlich auch die sozialen Netzwerke hübsche Bonbons. Wie wäre es denn beispielsweise mit einem „Wimpernserum“? Ja, man bekommt ein Bildchen serviert, auf dem ein Auge knapp über einem Blatt Papier positioniert ist, damit man den Wimpernkranz auf weißem Untergrund sieht. Aus einer etwas anderen Perspektive bietet sich uns das gleiche Bild mit der Erklärung, die Wimpern wären länger und kräftiger. Sollte wir keine Unterschiede nach der Anwendung finden sollten, verspricht man uns das Geld zurück. Klar, dann versucht man mit allen Mitteln Unterschiede zu erklären 😆 nee, das Geld spare ich mir. Übrigens gibt’s vom Scheibenspezialisten wieder einen neuen Spot. Und auch der sagt schön auf, was die Firma so bietet 😆

In diesem Sinne: Geduld, Geduld, Geduld, meine Lieben, alles kommt zu seiner Zeit. Und wenn wir von den Medien so zugehämmert werden, dass es nur noch zum Stirnchenklatschen reicht, dann halt abschalten. „Früher“ waren wir entspannter, wenn nur ab und zu Nachrichten kamen, oder? 😉 Prost Beruhigungstee

Noch fix ein Gedicht …

Hm, nu geht’s los. Es mehren sich auch die Vorschriften, welchem Öko-Trip man nun zu folgen hätte. Jeder, der also irgendwie Pelz trägt, jeder der sich einen Weihnachtsbaum hinstellt oder gar auch Fleisch ist, sollte sich laut etlichen Leuten abgrundtief schämen. Die Ökos brauchen das nicht, wenn Pflanzen für sie sterben und vorher ebenfalls dicht an dicht aufwachsen und ständig besprüht werden, womit dürfte ja klar sein.

Nun aber zum schönen Teil. Na klar habe ich auch ein bisschen herumdekoriert und na klar steht auch ein „Weihnachtsbaum“. Habe ein paar Zweige geschenkt bekommen und die stecken in einer Bodenvase aus Glas. Ein paar Blüten mit Frosteffekt und rote Dekowedel dazugeteckt, schon ists perfekt. Meine schon erhaltenen Geschenke sind schön daneben drapiert, die werden ja erst morgen geöffnet. Und was es bei mir gibt, steht im Gedicht.

Also *räusper*, los geht’s.

 Auch wenn es noch nicht schneit,

freu´n sich alle auf die Weihnachtszeit.

Und wenn man so bedenkt,

gibt’s einen Wettkampf, wer am meisten schenkt.

Mir rennt´s eiskalt herunter den Rücken,

denn es geht darum, wenigstens jetzt näher zusammenzurücken.

Nun gibt’s bald wieder Entenbraten und

man muss bei mir nicht lange raten:

„Und was gibt’s bei der Mieze wohl?“

Klar Kohlwurst und den Knieperkohl.

Man muss der Mami in den Ohren liegen,

um sich zu lassen das Essen „einfliegen“.

Sowas gibt’s ja nicht im Ort

und ohne Knieper ists fast Mord.

Solln die andren ihre Roster …essen,

ich bin von ganz andrem besessen.

Man hat ja fast ´nen Dolch im Rücken,

wagt man sich hier anders auszudrücken.

Jetzt bin ich aber lieber schnell mal lieb,

sonst gibt’s vom Weihnachtsmann ´nen Hieb.

Ich will lieber bisschen Schokolade

für mehr Hüfte und und auch Wade.

Jetzt wünsche ich ein schönes Fest

und hoffe, dass sich niemand stresst.

Heute gibt’s fürs Verbraucherherzchen mal keinen Werbeblock, aber es sind wieder Spots gesammelt, so viel kann ich schon versprechen.

Ich wünsche zur schönen Weihnachtszeit auch einen gelungenen Rutsch ins neue Jahr *Prost* schon mal.

 

Noch mehr Advent …

>Last Christmas ist das „Atemlos“ der Weihnachtszeit< las ich neulich im Net und ja, es stimmt. Die nervigsten Lieder werden uns ständig serviert, egal wo. Man dürfte also kaum noch Medien nutzen. Und es ist kalt und ekelhaft draußen, kann man nicht oft genug feststellen. Und trotz derzeitiger Stürme musste ich doch mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und habe keine Fahrscheine sparen können, schade. Nicht mal für den Flug taugt das Wetter.

Hm und da Weihnachten noch ein Stückchen hin ist, haben meine Freundin und ich uns gestern schon „beschert“, so richtig klasse mit Kekschen und Käffchen. Wir haben einmal was Gebrauchtes und was Neues zusammengepackt und schon grinsten zwei Weibchen amüsiert. Und wenn zwei Weibchen „nur mal schnell“ hier und da etwas holen wollen, sind wir in dieser Frage ja nicht gerade glaubwürdig. Ich habe nicht die Zeit gemessen, aber es war sicher gut eine Stunde, die wir in einem Kaufland verbringen konnten und schnell war der Wagen fast voll. Dann ging es von Keller zu Keller, um noch paar Sachen zu tauschen. Danach saßen wir wieder lachend am Kaffeetisch und gaben ein paar lustige Anekdötchen zum Thema „Shopping“ zum Besten. War echt ein schöner Tag und nach dem kleinen Marathon folgte später Telefonmarathon, auch nicht übel. Dabei konnte ich meine Füße ausruhen, die haben schon stark genörgelt.

Und wenn es im Wohnort kaum gute Nachrichten gibt, nagut, dann erstellen wir sie uns eben einfach:

Red Socks City bekommt als Weihnachtsgeschenk echten Pleitegeier.

Red Socks City: Bislang musste die arme Stadt auf Krähen zurückgreifen, da das letzte Geld für die oftmals streikenden Mitarbeiter des Verkehrsbetriebes ausgegeben werden musste. „Wir schämen uns zutiefst, dass wir als eine der vielen Pleitestädte keinen so großen Vogel über die Stadt kreisen lassen können und mit vielen Krähen Vorlieb nehmen mussten.“ so die OB der Stadt. „Die Stadt Weißgradnicht erhielt durch eine Bewohnerin den Hinweis und schickte uns einen Überbringer mit dem Käfig. Das Jungtier sieht trotz seiner angehängten Bedeutung sehr hübsch aus. Nun kann die Stadt standesgemäß auch ihren eigenen Pleitegeier kreisen lassen. Wir sind für dieses Geschenk eines LFA-Zahlers sehr dankbar und revanchieren uns. Da wir erfuhren, dass ein Teil der Spender noch nie einen Ost-Genossen-Parteitag erlebte, haben uns mit der Linksfraktion der Stadt geeinigt, diesen Parteitag unvergesslich werden zu lassen. Sogar Herr S. aus dem Ort konnte lächeln, das überrascht mich sehr!.“

Die Bürger der Stadt sind ebenfalls erfreut, dass die Krähen Gesellschaft bekommen und es am Himmel nicht so langweilig aussieht.

Und damit das Verbraucherherzchen ebenso erfreut ist, gibt’s natürlich wie immer den Werbeblock: Dass man Verbraucher für kräftig dämlich hält, ist ja nichts Neues, aber ein Sportartikelversand toppt das bislang gesehene. Erst warb man ja, man hätte gern dieses und jenes Dingens und am Schluss gern einen goldenen Spaten. Nun legt man einen nach und zeigt vermeintliche Riesenrabatte und sogar um die 300 Euro. Nunja, es gibt ja schon die einen oder anderen Menschen, deren Synapsen sehr schüchtern sind. „Spar dich glücklich“ hatten wir beim letzten Mal schon, nicht wahr? Das passt auch so prima dazu. Schön gemacht finde ich allerdings die Werbung für Süßkram.

In diesem Sinne: macht Euch nicht um Geschenke und sonstiges Gedöns zuviel Stress. Je entspannter man an die Sache rangeht, umso besser geht es von der Hand und die Stimmung ist dann auch positiv. Noch paar mal schlafen, dann geht’s los. *Prost Käffchen*