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knackiger Februar …

Der Winter knackt mal wieder durch die Glieder wie das Alter *hust*. Der „Tempowarner“ kündigt ständig Grippe in der Region an, die Leute fanden endlich zum Thema auch wieder etwas zum Nörgeln und es trafen mal wieder Impfbefürworter und Imfgegner aufeinander. Ich war ja diesbezüglich ja sehr „hart“ und „egoistisch“, wenn ich Kinder mit ansteckenden Erkrankungen ablehnte und auch der Meinung bin, so auch nicht arbeiten zu gehen, denn es schadet auch anderen Leuten, nicht nur der Firma. Verantwortungsgefühl nenne ich das. Aber es gibt eben auch etliches zur Abwehr von Grippe, neben der Impfung. Mich hat nur ab und an mal eine Erkältung erwischt, natürlich auch nicht fein ist, aber seit Jahrzehnten keine ausgewachsene Grippe. Tschakka.

Mädels, es gibt mal wieder einen Trend, der mich vor Lachen am Boden liegen lässt. Man kann sich jetzt Extensions für Augenbrauen machen lassen. Hm, also man kann aus der chronischen Unzufriedenheit vieler Frauen schon ordentlich Kohle machen, Wahnsinn. Und die Diskussion darum ist ja noch niedlicher. Lauter überbeglückte Weibchen, die wahrscheinlich mit dicken Jacken wie abgebrochene Michelinmännchen umherlaufen, aber mit nacktem Bauch, rasieren sich ihre Augenbrauen ab, um sie sich wieder anzumalen. Das ist schon eine Fraktion, die ich nicht so ganz verstehen kann. Dann können die ihre Härchen ja zum Verarbeiten abliefern und schon haben die wieder Kohle für den gefühlt 1967. Nagellack.

Und Mädels, ich sah neulich im Net eine dolle Checkliste, was Männer an Frauen überhaupt nicht mögen. Neben den völlig verständlichen Punkten wie stark ausgeprägte PMS und Esotherik und auch Zickigkeit steht (festhalten!) ein Dutt. Ähm also, hätten meine Haare genügend Länge für einen Dutt, hätte ich mir das nicht nehmen lassen. Liebe Herrschaften, es gibt wirklich auch pfiffig zurechtgemachte Dutts, die sitzen dann halt A ein Stücke höher und man zuppelt ein paar Strähnchen raus, toupiert halt ein bisschen auf dem Kopf herum und schon sieht nichts mehr streng aus.

Da mich ja komischerweise das Strickfieber packte, muss ich immer noch so drüber lachen. Mir hallen noch immer die Worte eines Assistenzarztes des SchnellRausHier-Klinikums in den Ohren: „Sie müssen lernen, sich zu entspannen“. Hm, und nachdem man in der späteren „Schmerztherapie“ völlig am Bedarf herumtherapiert hat, hätte man mir doch einfach Strickzeug in die Hand drücken brauchen 😆 Man kann schon wirklich irre bleiben. Da ich mein „Soll“ an KH-Luft für dieses Jahr ja noch nicht erfüllt habe, könnte ich neben der Nasen-Op (hab starke Bedenken, am Ende überlebe ich das auch nicht oder habe dann ein Ohr mitten im Gesicht 😯 ) wäre ja noch bissel Klappse fällig, gelle? Ich habe sogar mal 2 Tage Strickerei ausgelassen und habe viel geschlafen. Blöd halt, wenn die Schmerzen auch noch nachts nerven und man sich nicht mal drehen kann. Aber es geht dennoch vorwärts, denn ich kann immer mehr laufen, wenn auch noch mit Dröhnung.

Damit das Verbraucherherzchen wieder auf dem neuesten Stand sind, präsentiere ich wieder den Werbeblock: Himmel, die Werbewelt dreht immer mehr durch. Wenn nicht gerade Detlef D. oder wie der heißt, was von Fitness und sexy erklärt, dann darf man sich bei einem Abnehmprogramm „padabimbadabum“ oder so fühlen – ahaaaaa. Und damit wir uns noch schlanker fühlen, müssen auch Pülverchen beworben werden. Trainieren ist doch echt zu anstrengend, gelle? Für eine Automarke, die schon tief am Boden und auch nun im Niveau ist, wird mit zwei Schauspielern geworben. Sogar für Mann wird jetzt die Einparkhilfe beworben, auch bei einer anderen Marke, ein Schelm… . Hm und wer erklärt mir bitte, warum angebliche Köche für Tütensuppen werben? Das müsste für die doch ein Albtraum sein, wenn man zur Tüte statt zu Schäler und Topf greift oder? 😆

In diesem Sinne: immer ran an das, was Freude macht. Es ist der beste Ausgleich nach den üblichen Pflichten am Tage. Und wenn dabei auch noch etwas bei rauskommt, was uns oder auch anderen Freude bereitet, na umso besser J Und ich habe mir wieder tatsächlich Beruhigungstee gekauft, lachend. *Prost* , auch an die Herren Doktoren 😆

Immernoch Januar …

*Huh*, ganz „überraschend“ ist es ekelhaft kalt und nass draußen.  Aber dennoch tut es gut, wieder mehr rauszukommen und auch unter Leute. Und mit neuer Handtasche und ein paar zwar verhältnismäßig „alten“, aber noch nicht getragenen Sachen fühlt man sich gleich ein Stück besser, ich glaube, ich bin nu doch ne Frau 😆

Bei dem Wetter bleibt man abends doch lieber zu Hause und liest, strickt oder schreibt. Ich glaube mit einem Zwinkern, dass so manche Mädels schon vor Langerweile shoppen, bis die Schränke krachen und die Diät nur auf dem Konto funkioniert.

Wer vor Lachen nicht mehr in den Schlaf kommen will, liest sich Meldungen und Diskussionen um Mindestlohn und „Pegida“ durch. Oder man guckt sich durch Frauenseiten, die vor Polemik nur so strotzen. Und der m. E. treffende Spruch „Ich habe zuviel Fantasie, um eine Hausfrau zu sein“ ist arg umstritten. Ich finde den Spruch sehr gut, denn wir haben mehr drauf als nur Hauspersonal zu spielen.

Und apropos Gefälligkeiten: der Spruch trifft es sehr gut in Sachen Konsequenzen oder Vorsätze „Du hast Recht, ich habe mich verändert. Ich habe endlich aufgehört, Menschen nachzurennen, denen ich egal bin. Ich habe aufgehört, alles für Menschen zu geben, die einen Sch… für mich geben würden!“ Denn die Zeit ist eh rum, nur noch Gefälligkeiten zu erledigen und sobald ich im KH liege, null Besuch von diesen Leuten zu bekommen, die auch noch während des Aufenthalts ne Bitte nachschieben. Man hat dann nur noch wenige vermeintliche Freunde, übrig bleiben echte Freunde, die wirklich da waren und für die ich dann auch einiges gern tue. Die oder der eine kann halt dies nicht, ich kann jenes nicht, also ergänzt man sich und das geht nur mit Ehrlichkeit.

Zum Kopfschütteln finde ich die Angriffe auf ein Satireblatt. Wer Satire nicht aushalten kann, soll sie meiden und die Blätter, egal aus welchem Land nicht kaufen. Krank finde ich, dass man so gewaltsam vorgeht. Das hat nichts mit zivilisierten Menschen zu tun, aber hierzulande wird auch nur „huch, traurig“, gesagt und den Leuten hier weiter Türen und Tore geöffnet. Ich wünsche den Angehörigen von Opfern solcher Taten viel Kraft und dass so etwas nicht wieder passiert, auch wenn ich fürchte, dass es so weiter gehen wird und schlimmer werden.

Und damit das Verbraucherherzchen wieder sportlich hüpfen kann, serviere ich Euch wieder den Werbeblock: Ohgott, wenn Detlef D. im TV damit wirbt, er wäre der Personal-Trainer schlechthin, wird es mir nicht besser. Er will uns zu Komplimenten verhelfen, da wir dann schlank und fit wären. Mir wird’s, ehrlich gesagt, arg schlecht, denn erstens spricht man wieder die arg bildungsfremde Zielgruppe an mit beispielsweise „du nimmst ab und deine Freunde werden es bemerken und dir Komplimente machen, so war es bei mir auch“ oder so ähnlich. Also mir wäre bei dem nix eingefallen außer mich schütteln und weglaufen. Und der Elektronikmarkt, der uns erklären will, man wäre ja nicht blöd, wirbt nun mit Nachhängern aus dem letzten Jahr. Man müsse es also anders anstellen, wenn man neue Geräte von der Familie geschenkt haben möchte. Und die Lena-Püppi baut aufs selbe Prinzip. Sie will auch im neuen Jahr nicht müde aussehen und daher müsse man immernoch die beworbene Creme nehmen. Nö 😀

In diesem Sinne: wer sich etwas vornehmen möchte, soll es tun und sei es mit mehr Fitness, keine Müdigkeit oder sonstiges. Ich habe immer noch keine Vorsätze und ziehe weiterhin meine Konsequenzen sofort. Vielleicht gibt’s ja mal so Fitness-Apps für überglückliche Hausfrauen. Jede Aktivität frisst schließlich auch Kalorien und dann sehen wir in den sozialen Netzwerken jegliches Posting „ Xy hat heute Staub gewischt und dabei 300 Kalorien abgebaut“. Solange man allein lebt, profitiert man auch davon. *Prost Käffchen*.

Neues Jahr, neues Glück (?)

Puh, Weihnachten ist überstanden, der Jahreswechsel auch. Sogar in die Kirche habe ich mich am Weihnachtsabend schleifen lassen, aber das war ok. Allerdings stinkt es bestialisch, wenn die Leute singen *uah*. Aber wenn man den „HansguckindieLuft“ gibt, dann geht es. Das „Programm“ war allerdings nicht übel. Wie aufdringlich die Kollekte eingesammelt wurde, ist auch klar. Aus reiner Nächstenliebe wird das Ganze ja nicht geboten, das wissen wir alle ja. Aber so wird man auch sein Kleinstgeld los, nöch?

Und wo wir so bei „Nächstenliebe“ sind, gibt’s natürlich auch die Echte, nämlich in der Familie und bei Freunden. Und unter meinem „Bäumchen“ waren ein Büchlein mit Inhalt, Schokolade, eine weiße Fleecejacke (und sogar mit Marke *gg*, dann hält man mich künftig noch am Ende für reich 😆 ), einen witzigen Waschbeckenstöpsel und eine absolut scharfe Handtasche, mit der man glatt spontan auswandern könnte, so schön groß ist sie. Und von meinen lieben Freunden bekam ich eine kleinere Handtasche von der Freundin, eine Eule, welche jaulen und mit den Augen leuchten kann, Handydisplayschutzfolien und Wolle. Könnte ich häkeln, wäre eine Eule wie auf dem Bild draus geworden. Leider bin ich ja zu doof dazu, also stricke ich damit andere schöne Sachen. Das meiste stricke ich ohnehin für liebe Leute etwas Praktisches. Also das sind wirklich tolle Sachen und es sind genau die „Kleinigkeiten“, die Freude machen und für die man keinen Wettbewerb braucht. Knieperkohl ist schon aufgegessen und hat auch zwei weiteren Freunden geschmeckt.

Und nun stand der Jahreswechsel an. Was verbindet man damit? Genau, die guten Vorsätze. Ich leiere eh keine herunter, da ich mir so viele Vorsätze eh mit einer Situation setze und Konsequenzen ziehe und Vorsätze zu Neujahr hält man eh kaum ein wie „mehr Sport“ oder „weniger Ungesundes konsumieren“. Außerdem hatte ich im noch laufenden Jahr mehr Sport gemacht als ich mir je vorgemacht hätte 😆 3 Wochen Physiotherapie müssen reichen. Nein Unsinn, ich habe mir leichte Übungen abgeguckt, die ich sonst nie kannte und die meine Schmerzen nicht vergrößern und schonend aber dennoch nützlich sind.

Natürlich wurde auch ständig gewarnt, welches Feuerwerk man nicht kaufen sollte, also ohne Prüfzeichen und wo jegliche Böllerei verboten wird. Leider halten sich kaum Leute daran und leider kommen immer andere Menschen zu Schaden. Leider trifft es ja nie die, die den Schaden anrichten, vor allem bewusst. Natürlich gibt’s zig Diskussionen darum, ob man knallen sollte, weil so viele Tiere Angst hätten und wie viel man dafür ausgibt. Nun, ich kaufte auch kaum etwas, aber schreibe anderen nicht vor, wie viel sie wofür auch immer auszugeben hätten. Leben und leben lassen ist die Devise. Und gerade die Leute, die sich am besorgtesten zeigen sind meist die größten Sünder in Sachen Umwelt –Tierschutz, das ist längst bekannt. Man regt sich sogar über „Gaffer“ auf, die nichts kaufen aber gucken. Na und?! Wer sein Geld eh dafür ausgeben will und böllert, kann sich doch nicht ernsthaft daran stören, dass man zuguckt.

Und stellt Euch vor, es hat jetzt auch in Red Socks City geschneit. Thüringen ist in jeglicher Hinsicht zwar gute 25 Jahre zurück, aber da das Wetter nicht bremsbar ist, hält es sich an den Trend anderer Gegenden, na wenigstens diesbezüglich geht’s schnell 😆 Für die Kurzen ist Schnee natürlich eine feine Sache, für den Straßenverkehr weniger. Und ich bin froh, nicht mehr auf Stützen laufen zu müssen, ich hätte mir sonst Hals über Kopf doch noch Spiekser besorgen müssen. Kaufe ich eh noch, wenn die Saison um ist, wie vieles andere auch.

Und damit das Verbraucherherzchen nicht noch länger darben muss, gibt’s natürlich wieder den Werbeblock: Jetzt nach Weihnachten wird natürlich dafür geworben, wo man noch heute vermeintliche Nachlässe bekommt, z. B. bei einem Optiker noch immer 50%. Und natürlich zeigt man uns auch Möglichkeiten auf, wo wir ungeliebte Geschenke eintauschen könnten bzw. verkaufen. Klar, bei der bekanntesten Auktionsplattform. Niedlich finde ich die Radiowerbung für unser Einkaufscenter: „Hier ist die Stadt, hier ist was los“. Was mag der Werbefritze da wohl genommen haben? Davon hätte ich bitte auch gern was, schönen Dank im Voraus. Es mag im Center was los sein, wenn Ausstellungen laufen, aber nie in der Stadt, außer Demos. Aber ich staune, gegen den Schnee hat noch keiner sein Schildchen hochgehalten. Hier wäre der Slogan „Hier ist die Stadt, hier gibt’s nur Demos“ treffender. Und jetzt noch einen Kracher: „Wer nicht checkt, reist dumm“. Ohje, wer also nicht bei diesem Reiseportal „checkt“, hat also schüchterne Synapsen. Aber dennoch kann ich diese Plattform meiden, ätsch. Und wenn ich dann „dumm“ bin, habe ich mich in der Gegend hier wenigstens gut integriert und dann tuts hier auch nicht mehr so irre weh 😆 .

In diesem Sinne: „Checkt“ wo Ihr wollt und guckt auch gern zu, wenn andere böllern, wenn Ihr nichts habt oder alles alle ist 😀 und das mit den Vorsätzen soll auch jeder machen, wie er denkt, wichtig ist doch, dass man positiver gestimmt ins neue Jahr geht, oder? Ganz gleich, wann man Vorsätze fasst und die realisiert man eher als Konsequenz. Ich wünsche Euch einen supi Jahreswechsel, ganz ohne Schaden und mit viel „Oooh“ und „Aaaah“ und ja auch positives Denken, was das neue Jahr so Schönes bringt. *Prost* kalten Tee (noch!, dann gibt’s alkoholfreies Rosézeugs 😀 )