Wir üben den 100. …

Oha, was schreibt man eigentlich so zum 100.? Also, bevor man mir jetzt viel Kraft und Gesundheit wünscht und mir feierlich die Flasche mit dem Wundermittelchen überreicht, auf dem zwei Herzchen abgebildet sind: Es ist „nur“ der 100. Artikel. Die „Therapie-Eckchen-Tapeten“ kann ich nicht hinzuzählen, da sie als Seiten angelegt sind.

Warum ich einen Blog angelegt habe, dürfte klar sein:
1. Auch im Alter sollen die Fingerchen schön beweglich bleiben. (ich kann nun mal kein Klavier spielen)
2. Die Friseurinnen in den Salons würden sicher nicht nur mir schrecklich Leid tun.
3. Ich weiß sonst nichts mit mir anzufangen
4. Wir Weibchen würden ohne virtuelle „Klageschriebse“ völlig verzweifeln
5. Therapeuten sind, wie ich hier und da vernahm, wahnsinnig teuer, haben lange Wartelisten und würden spätestens nach der ersten Sitzung mit mir selbst zum Patienten werden
6. lasse ich Euch offen…

😉

Für wen oder was schreibt die Trine eigentlich? „Für mich“ klingt ja egoistisch, oder? Darum nehme ich mir ja auch gern uns Weibchen und die Klischee-Bedienung vor, zwicke gern die Herrschaften und natürlich muss unter anderem die Politik auf jeder Ebene aufs Korn genommen werden. Was nicht fehlen darf ist, dass man sich auch selbst auf die Schippe nehmen kann. Warum? Eine Theorie wäre: Ich Weibchen sollte mal ein Männlein werden und ich müsste dringend in die Politik … oder sollte vielleicht ebenfalls in der Werbebranche einsteigen…, oder? Ist ja fast das Gleiche: selten ist der/ die/ das Beworbene, wie uns auf mehr oder weniger unterhaltsame Weise vorgemacht wird.

Eine Frage dürfte einigen Lesern durch den Kopf gehen: „Wieso übt die eigentlich laufend?“ oder ähnlich. Wer wie ich kein professioneller Schreiber ist, aber dennoch Spaß daran hat, legt einfach mal irgendwann und irgendwo los. Angefangen wurde mit verdammt langen Aufsätzen in der Schule, worüber meine Deutschlehrerin ständig lamentierte, dass der Aufsatz nur eine Seite lang sein sollte (und nicht drei!). Weiter ging es durch ständige zusätzliche Schriftführerfunktionen während diverser Ehrenämter in Einrichtungen und Mitarbeit in Schülerzeitungen. Dann folgten Verbraucherberichte und diverse Debattenthemen auf irgendwelchen Plattformen und etliches mehr. Und wenn man sich an die Schulzeit erinnert, dürfte der Satz „Wir üben… „ bekannt sein. Ich stieß wieder auf diese Wortgruppe, als ich Material und Inspiration für meine damalige Tätigkeit im Net suchte, lachte laut auf und so übe ich halt fleißig. Ob ich mal ein Buch auf die Reihe bekomme, ist die andere Frage. Der Titel stünde jedenfalls schon fest.

Was wären aber „Übungen“ ohne den Admin, der für die gut funktionierende Technik sorgt, Leser und Kommentierende? Nichts, darum geht ein fettes Dankedankedanke in die Runde. Worüber ich ebenfalls sehr froh und dankbar bin, ist das entspannte Miteinander.

Natürlich wird am Blog noch gebastelt, optimiert und… ganz wichtig: geübt, geübt und geübt …

In diesem Sinne eröffne ich zum 100. das virtuelle Buffet und stoße mit einem feierlichen *Plingggg* auf Euch an.

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