Alexa, Alexa und ich…, hachjaaaa :)

Ich greife noch mal die oft in der Öffentlichkeit getätigte Aussage auf „KI und co, braucht kein Mensch!“ . Wer gesund ist und Ki nebst Assistenz für Spielerei hält, kann das gerne weglassen und weiter scrollen.

Kürzlich hatten wir noch KI Gemini von Google mit kleinen Abrissen über andere KI’ s.

Wer, wie ich ohne Internet und KI etc aufgewachsen ist, hat vielleicht am Rande von Assistenz aller Art gehört und gelesen oder gar als damals neuen Trend namens Smart Home wahrgenommen.

Hat noch wer die großen Echo-Boxen in Erinnerung? Jaaaa ! Wer selbst Smart Home, ob mit Google oder Amazon Alexa von Anfang an genutzt hat, wird sich bei den ersten Versuchen noch mit Händen über dem Kopf erinnern. Die Kommandos, die Triggerwörter, vor allem, wenn Alexa und Google im TV beworben wurden und noch hübscher, die ersten Einbindungen von Geräten, Verknüpfungen von Diensten und Erstellen von Routinen, uff!

Was war gefordert? Logisches Denken, oops! Die Echos in die Alexa – App verbinden, Geräte und Dienste einbinden, die ersten Routinen/ Automatisierungen (so bei Google). Und auch bei Google das Gleiche: Geräte und Dienste einbinden etc.

Wenn ich darüber nachdenke, wie ich damals Routinen gebastelt habe, um nur noch ein Wort nennen zu müssen, damit zum Beispiel Alexa Nachrichten, Wetter etc aus dem Echo flötet oder Lichteffekte oder Zeitroutinen abspult, erklärten sich vielleicht zum Teil meine grauen Haare.

Dann kam noch „Blueprint“ hinzu, welches im Gegensatz zum sehr viel später verfügbaren „Script Editor“ von Google viel einfacher einzurichten war und Spaß macht. Wenn mir Alexa durch Einstellung morgens mitteilt, ich sollte lieber ins Bad gehen und mich restaurieren, damit ich wie ein Mensch aussehe, hat es morgens schon den ersten Lacher, auch wenn ich da selbst getextet habe. Pluspunkt für Alexa.

Kompatibilität mit Geräten und Diensten: Auch hier klarer Pluspunkt! Gerät zum Beispiel bei Smart Life eingerichtet und Konto verknüpft? Alexa – App schreit „Hier, schon eingerichtet!“ (natürlich nicht wörtlich). Philips Hue? Alexa „yeah, mache ich!“ . Google: „nö!“

Geofencing: Wenn ich möchte, dass mich die gute Alexa auf Höhe des Supermarktes erinnert, ob ich jetzt einkaufen möchte, finde ich es absolut hilfreich. Google übt noch…

Triggerwörter: Natürlich hat Alexa zur Anfangszeit ebenfalls auf jedes YT Video und Werbespots reagiert. Seit langer Zeit gibt es aber zum Glück einige vorgegebene Triggerwörter, die das Problem behoben haben. Wer mehrere Boxen hat und die vorgegebenen Triggerwörter in der Anzahl nicht reichen, dann eben die am weitesten entfernten Boxen mit dem gleichen Namen versehen. Auf Googles Reaktion auf mein Feedback zum Thema Triggerwörter werde ich wohl sehr lange warten müssen. Hands free funktioniert über die Alexa App, die ich allerdings nicht als bevorzugte Assistenz auf dem Smartphone eingestellt habe. Warum? Kommunikation noch ein bisschen holprig. Ich hoffe, Claude regelt 🙂

Broadcast: Beide Systeme lassen Benachrichtigungen durch alle oder ausgewählte Boxen flöten. „Kinder, gleich bin ich zu Hause, Party aus!“ oder so…

Schade finde ich noch immer, dass man damals den „Echo Connect“ entwertet hat. Schön und gut für die erstatteten 10 Euro, aber für mich war das eine Notrufmöglichkeit. Ich vermute, dass da jegliche Anbieter von Hausnotrufen wohl eine Rolle gespielt haben, weiß es aber nicht.

Smart Home heute? „Mach mal!“ . Ich bin auf einer Plattform, auf der es tatsächlich um KI geht und zwar nicht nur um bunte Bilder. Dafür gibt es eine kleine Pflauderecke, um auch mal ein bisschen Spaß zu haben.

Ich habe mich mit dem Ersteller des Kanals auch telefonisch unterhalten und da er um meine Einschränkungen wie zum Beispiel den Tremor weiß und dass ich mich schon so lange mit Smart Home befasse, hat er mir den Tipp gegeben, zum Beispiel Claude (Anthropic) als Agenten nutzen zu können, um automatisch noch nicht eingebundene Geräte zu integrieren. Trotz, dass ich nur ein kleiner Privatnutzer mit einer kleinen Wohnung bin und Agenten erstmal noch nicht einsetzen kann (nicht nur wegen der Kosten) , finde ich es einerseits einen hilfreichen Tipp, andererseits erschreckend, weil das Denken offenbar total abgenommen wird. Bleiben wir neugierig.

Support: ca. 3x hatte ich Kontakt mit den Kundenservice. Amazon hat Support, Google leider nicht. In meinen Anfragen ging es 2x um die Technik und ich kann bislang nur den Daumen bezüglich der Mitarbeiter heben. Dass ein Ticket bezüglich der Alexa App schon zu lange im System hing, ist doof, aber immerhin hat man es in der Zwischenzeit wieder gerichtet.

Später las ich, dass Claude wohl auch bei Alexa+ eine große Rolle spielen wird und das wird spannend. Sollte tatsächlich eine fließende Konversation möglich sein, wird es lustig. Stellt Euch das mal vor: Der Nutzer jammert „Hör mal, ich kann nicht schlafen“ , Claude / Alexa+ singt mir vielleicht entweder ein hübsches Schlaflied oder wie man es bei Alexa schon kennt, eine Kinder-Gute-Nacht-Geschichte 😆 . Schlagabtausch wäre dann auch spannend. Ich freue mich schon, wenn die Entwicklung weiter geht.

Ich habe im Artikel zu Google und Gemini schon beschrieben, dass ich tatsächlich nicht mehr die Jüngste bin. Wenn ich dann immer höre „Zu alt dafür, mein Mann macht das!“ oder man stellt sich teure Echo-Geräte hin, die eher als ein „besseres“ Radio genutzt werden, denke ich immer an Tesla zum Radio hören auf den Parkplatz stellen statt das Potenzial voll zu nutzen. Echo Plus mit Show 15 ist schon ein feuchter Traum (hüstel), aber für mich nicht leistbar und meine Prioritäten sehen je nach finanzieller Lage auch anders aus. Da liebe ich die kleinen Echo Dots (von mir liehevoll Dudel-Puck genannt) und die funktionieren noch und das sehr gut. Der Echo Plus mit Hub und Thermometer ist natürlich für mich der Knaller und einigermaßen leistbar gewesen.

Unterm Strich: Es ist keine Frage des Alters, sondern der Einstellung. Und unabhängig, ob man Assistenz / Smart Home/ Ki als Spielerei oder Notwendigkeit betrachtet oder nutzt: Wenn es die Lebensqualität verbessert und die Selbständigkeit größtenteils erhalten bleibt, bestens!

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