Archiv der Kategorie: Neues

Wir üben Faschings-Tataaaaa (oder so…)

Helau, Ihr Pappnasen und Pappna(e)sinne´,
bald kann de´ Faschingszeit beginne´
Drum schreibe ich hier auf die Schnelle
´ne Bütte hin und schmeiß „Kamelle“.
Jetzt fragt sich, ob de´ Stadt nun stirbt,
wenn´s fast nur für´s Kuns(ch)thaus wirbt.
Auch erinnert unser Kultureller leider
an „des Kaisers neue Kleider“.
Woll´mer nur noch Bilder zähle,
brauch´mer keinen Neuen wähle´
Setz´mer lieber and´re Prioritäte´,
braucht´s im Rathaus neue Drähte,
Hier hab´ ich stets ein Deja vu,
das glaubt ein Außensteh´nder nie,
geht´s auch zu wie vor über 20 Jahren,
wollen´s viele sogar bewahren.
Verklärt wird hier die Diktatur.
Was rauchen diese Leute nur?
Doch bleib´ ich hier in dieser Stadt,
da sie doch viel Amüsantes hat.
Bevor ich manchen Tusch verpeile,
der Leser diese selbst verteile.

😉

(Täterää…oder so…)

Wir üben jetzt den richtigen Winter…

Ist es schon wem aufgefallen, dass sich seine Merkwürden, der Herr P., seit er vom Kaffeekapsel-Abo beim Herrn C. abgelassen hatte, nun seiner richtigen Aufgabe widmet?

Beinahe hätte ich doch glatt den Frühling „ausgerufen“, indem ich recht blumig über Frühlings-Deko und anstehenden Frühjahrsputz geschrieben hätte. Nun gut, es rennt ja nicht weg.
Noch in der Nacht zwischen Freitag und Samstag schneite es leicht, als ich nebst Begleitung von einer Veranstaltung zum Auto ging. Ich sehe am Samstagvormittag beim ersten Aufwachen aus dem Fenster und denke mir „Deine Müdigkeit spielt Dir aber einen mächtigen Streich, drehe dich lieber noch mal um, schlafe noch ein bisschen, dann hast du den klare(re)n Blick. Na gut, nach einem Sekt und einem Wein hast du eh schon Blümchen gesehen.“
Etwa 2 Stunden später sehe ich beim erneuten Aufwachen dasselbe Bild: eine herrliche Schneelandschaft, noch immer vor Freude quietschende Kinder beim Rodeln am Hang. Am liebsten würde ich mich also auf irgendeinen Schlitten einfach hintendrauf setzen und mitrodeln, aber dann quietschen die Kinder wohl vor Schreck, wenn sich irgendeine fremde „Tante“ einfach auf das Ende des Schlittens drängelt. Gut, dann bleibt es beim Schneemann bauen. Ich habe ja nun etliche Versuche mit wenig Schnee gestartet und jetzt hat sich Herr P. wohl gedacht: „Meinje, wie kläglich die Schneemänner aussehen, da muss richtig was her!“ Ich werde also wieder des Nachts draußen herumturnen und es erneut mit einem Schneemann versuchen. Es ist mir auch völlig schnurz, was manche Nachbarn denken, wenn sie wieder mit herabgezogenen Mundwinkeln durch die Fensterscheiben gucken und anscheinend keine Spontanität und Geikel (Spaß) kennen. Man muss eben auch mal Kind bleiben können, erwachsen bin ich auf Bedarf.

Also, auf zum Schnee-Figuren-Bau und mal die Gedanken über die bösen Ungerechtigkeiten des Lebens wegschieben, heißt die Devise. Eine gewisse Dosis „Hui und Jui“ brauchen wir, um im Alltag wieder Kraft zu haben und so Manches sogar auch mit einem gekonnten Hüftschwung zu meistern.

In diesem Sinne…: genießt den Winter und lasst dazu auch schon ein bisschen Frühling ins Herzchen 😉

Wir üben wieder Termin-Liebelei

Jaja, ich wurde (auch) von der Muse geknuddelt.

Den großen Tag der Beknuddelung haben wir ja nun schon im Januar gehabt. Diesbezüglich sind bei mir auch noch keine Erstickungsmeldungen angekommen. Ein Großteil der Menschheit hat diesen Tag also gut überstanden, gar überlebt – Freude!

Passend zum „Hype“ um die Massenbeknuddelung ist ja wie immer der kommende 14. Februar, also der Valentinstag. Wir gucken an diesem Tage also wieder hingerissen drein, weil es so im Kalender steht, oder? Erste Werbespots und Mails erreichen uns wieder, was der oder die Liebste so gebrauchen könnte. Parfüm, Handys, Küchengeräte… ? Vielleicht liegt ja noch von Weihnachten etwas herum, was für den Umtausch oder Weiterverkauf übersehen wurde? 😉 Das war ein hoffentlich noch rechtzeitiger Hinweis.

Für Einsame mit erhöhtem Knuddelbedürfnis habe ich jetzt den Tipp schlechthin. Den hätte ich vielleicht auch schon früher bringen können.
Besucht Parteiveranstaltungen! Zurzeit sind sie recht häufig, so genannte „Neujahrs-Empfänge“. Nein, nicht irgendeinen, sondern die unserer lieben vornherum „Soziale Wärme“ predigenden Partei. Da wird bei (rotem?) Sekt und Häppchen (von Luft und Liebe allein wird man ja nicht satt, gell?) geherzt, gebusselt und geknuddelt, dass einem die Tränen der Rührung in die Augen schießen könnten. Der berühmte Meister-Knuddler weilt nicht mehr unter uns, aber deren treue „Brüder“ und „Söhne“ und wasweißichalles können es sicher genauso gut oder sind gar noch besser in Übung. Jegliche Romantik kann natürlich durch Rückkopplungsgeräusche von diversen Mikrofonen und daraus folgend erschrockenen Blicken kurz gestört werden, wie man es auch bei diversen Weihnachtsfeiern vermuten könnte.
Der Tipp eines wohl umstrittenen Buchautoren, man solle für die Abhärtung eher kalt duschen gehen, halte ich für unzureichend. Ich habe sein Buch noch nicht durch, aber hoffentlich steht der ergänzend hilfreiche Tipp darin, für die Heizkostenersparnis mehr zu knuddeln und das bitte in Massen und recht herzhaft 😉
Übrigens: Es gibt sogar auch „Resterk(n)uddelpartys“. Hoffnungslose Fälle, die sich mit Show-Knuddeln auch etwas hinzuverdienen möchten, sind sicher auch beim von mir so genannten „Häkeldeckchen-TV“ gut aufgehoben. Dort werden nicht nur Bauern geknuddelt.

Also, Mädels und Jungs, knuddelt, was das Zeug hält, egal wo, wann, wen und wie. Materielle Geschenke sind m. E. unnötig, denn:
Alles, was Du brauchst, ist Liebe 😉

Achtung, noch ein Häppchen für die Sprach-Experten: It´s ever Knuddel-Time!