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Verkappter Frühling und wie man auch das übersteht …

Immer noch Hoffnung auf Frühling, Eis und …achja…hmpf….

Wer, aus welchem Grund auch immer zu Hause bleiben muss, wird sich wahrscheinlich langweilen. Ihr sucht den An- und Aus-Knopf Eurer Bücher? Gibt´s nicht 😛 ! Aber es gibt sicherlich Schätzchen, die nach dem Kauf erst mal im Bücherregal drapiert wurden. Erwischt? 🙂

Wer sich fit fühlt, kann ja die Hütte durchrümpeln und in die hintersten Ecken durchputzen, Garten, Keller oder Garage bieten sich auch an. Wenn Ihr Netflix nutzt, könnt Ihr Euch bei Frau Kondo ja Inspirationen holen. Ich finde es immer herrlich, wie sie das Ganze zelebriert und dabei eher künstlich lächelt. Niedlich sieht sie ja aus dabei, wie sie so mit den Mandeläuglein klimpert. 😆 . Einiges davon finde ich im Alltag ja praktikabel. Aber jeden Tag die Handtasche leeren und früh morgens wieder einräumen, nee. Aus jeder Wäschefaltung ein Ritual machen wäre für Kinder sicher nicht schlecht, aber im Alltag muss es fix gehen. Herzhaft lachen musste ich, als sie bei einer Folge sagte, man solle sich erst mal hinsetzen und der Wohnung Ziele und Erwartungen mitteilen. Ich werde dann nicht fertig mit dem Herumsitzen 😯 aber das kann ich ja auf Tage verschieben, an denen ich eh keine Kraft habe. Auf YT bieten sich da ebenfalls einige klasse Videos. Vorausgesetzt, Eure Internetverbindung ist stabil *hust.

Apropost *hust: Wer nicht fit ist, bleibt lieber im Bett. Und wenn man doch mal bisschen aufstehen kann, lieber nur das Nötigste erledigen und Kraft tanken. Außerdem ist die Genesung dann nicht so verzögert. Allerdings lässt sich prima viel planen, vom Bett aus, versteht sich. Kalender lassten sich ja auf Mobilfunkgeräten schön pflegen. Sogar meine „After Corona-Shoppinglist“ ist erstellt. Da sind eben die Artikel drauf, die ich erst mal so nicht bekomme 😆 . Ich muss eben allem den Humor abgewinnen.

Meinen Geburtstag feiere ich dann wohl mit Videotelefonie und werfe dann mit Partyhütchen Konfetti, während ich mir süße Konservierungsstoffe reinziehe.

Gesperrte Spielplätze sind Gründe, die ganze Zeit drinnen zu hocken? Falsch. Wald und Wiesen sind frei. Man begegnet nicht vielen Leuten, es gibt vieles zu sammeln, zu spielen und huchi auch zu lernen. Ganz ohne Konsole (Überraschung!). Bastelt Osterdeko, spielt Federball oder anderes. „Wenn der Kaiser durchs Land geht“ ist beispielsweise auch zu dritt möglich.

Wer sonst ohnehin kaum etwas auf soziale Kontakte gehalten hat, wird diese Zeit tiefenentspannt überstehen 😉

Und natürlich darf auch das Verbraucherherzchen nicht vergessen werden. Tadaa, der Werbeblock: In solchen Zeiten wie jetzt bieten einige Streamingdienste mehrere Probemonate an. Passend dazu werben die Lieferdienste damit, sie wären auch jetzt für uns da, nur dass die Übergabe natürlich „kontaktlos“ erfolgt. Heißt aber auch: man muss den Überblick behalten, dass sich die Lieferfahrer am Ende nicht „treffen“. Hurra, ich kann endlich zunehmen. Achnee, ich komme jeglichen Fahrern ja entgegen. Jetzt natürlich auf Abstand natürlich. Man kommt sich dann wohl vor wie andere bei einer Straftat. Einige Telekommunikationsanbieter rücken jetzt auch mit einigen zusätzlichen Optionen raus. Was sich für wen lohnt, lässt sich schnell herausfinden. Frei n ach der Magentafraktion zitiert „#Dabei“ (schön wärs).

In diesem Sinne: lasst Euch bei aller Einschränkung und Vorsicht nicht den Humor vergehen. Folgt einfach dem Trend, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Eigentlich ja selbstverständlich.

Wir üben jetzt mal Corona – Film – und Serienstunde …

Auch wenn es eigentlich eine ernst zu nehmende Sache ist, aber man darf den Humor nicht verlieren.

Nach der Märchenstunde müssten halt auch Filmkracher herhalten.

Pretty Woman“ hatte ich ja bereits kurz angesprochen. Tja, Einkaufsbummel und Oper fallen aus, Herzchen und auch das Herumstehen an der Straße in Gruppen. Allerdings habe ich leicht in Erinnerung, dass die Damen ohnehin Sicherheitsabstand halten und weiterhin auch dem „systemrelevanten“ Job nachgehen können. Wer denen allerdings im Falle einer Ausgangsperre den Darf-Schriebs austeilt, bleibt fraglich.

4 Hochzeiten und ein Todesfall“ hat schon im Titel Geschmäckle, gelle ? Aber Ihr wisst ja „Es ist alles nur Film“. Auch hier fällt alles wegen des Versammlungsverbotes flach.

Beim Gedanken an „Und täglich grüßt das Murmeltier“ muss ich irgendwie lachen. Das erleben wir gerade jetzt um so intensiver. Täglich das Gleiche. Die Meldungen ähneln sich nur noch.

Dirty Dancing“ wird man jetzt wohl auch neu verfilmen müssen. Auf die Pelle rücken darf man sich ja nun auch, siehe Getanze. Außerdem sind Hotels und andere Ferienunterkünfte nebst Gaststätten geschlossen. „Baby“ wird also nur eine Wassermelone liefern, indem sie die vor die Tür des Clubs ablegt. Allerdings ist es Lebensmittelverschwendung, wenn die Melone so vor sich hingammelt, weil niemand sie entgegennehmen kann.

Terminator“ muss sich aufgrund seines „Outfits“ nicht vor der Ansteckung fürchten. Auch „Pippi“ Langstrumpf“ muss sich wenig Gedanken machen, ging ja eh nie in eine Einrichtung. Tiere gelten ohnehin als nicht übertragend. „Dr. House“ ist auch aus dem Schneider. 1. sitzt der an der Quelle, was Desi etc. betrifft, 2. weiß der nicht nur sich zu helfen (solche Kompetenz wäre real nicht schlecht) und 3. würde ein Virus schon bei den herrlich kernigen Sprüchen eingeschnappt davon fliegen 😆 .

In Bollywoodfilmen braucht es natürlich bei den Tänzen mehr Abstand. Natürlich wirken die Tänze nicht mehr so schön, aber Regel ist Regel und Sicherheit geht vor, n icht wahr?

Müssen wir noch über „Die Fete“ reden? 😆 , Ihr wisst ja, Gruppenveranstaltungen, Kontaktverbot und so…

Die „Gummibärenbande“ kennen wir noch, oder? Yeah, die sind zwar auch in Kleingruppen unterwegs, aber „systemrelevant“. Hey, die Welt braucht Helden und Farben.

Kommen wir zu „Fifty Shades of Grey“… huh…nunja, Homeoffice betreibt die Dame ja nicht, ihr Lover auch nicht, aber wenigstens kein Großraumbüro. Aber irgendwann zogen die doch mal zusammen oder habe ich das falsch in Erinnerung? Dann erledigt sich das „Kontaktverbot“ja . Ich stelle mir dann den Alltag vor: immer weniger erotikgeladen, stattdessen schiebt er jegliche Hilfen auf Tage, in denen er Zeit hätte. Voilà, er hätte jetzt Zeit 😆

So, das war natürlich nur eine kleine Auswahl. Echte Filmkenner werden sicher noch etwas beisteuern können, nöch?

Wir üben Corona – Märchenstunde …

Großer Umbruch .. und nun die Meldungen…. :

Jegliche Gesundheitstrupps und Bildungsgurus würden wohl das Umschreiben der Mächen wie der Gebrüder Grimm, H.C. Andersen fordern. Schließlich ist Bildung auch bei geschlossenen Einrichtungen nötig. Und damit die Kurzen sich nicht ganz zu verstört fühlen, hier die Umsetzung meinerseits :denk:

Vorschläge sind mitunter die Vorbildfunktion der 7 Geißlein, die sich jetzt mit ca 1,5 m Abstand vor dem Wolf verstecken.

Rotkäppchen darf nicht mehr bei der Großmutter in die Wohnung, da Oma jetzt zur Risikogruppe gehört. Da die Bildungsgurus viele Märchen ohnehin als „grausam“ bezeichnen, hatte Rotkäppchen jetzt wegen des gefräßigen Wolfs etwas Glück.

Die 7 Zwerge müssten jetzt leider mit einem Sitzplatz Abstand am Tisch sitzen und dürfen nicht mehr in der Gruppe durch den Wald zur Arbeit sondern immer Zwerg für Zwerg mit großem Sicherheitsabstand. Allerdings hat Schneewittchen gehörig zu tun, die Zwerge ständig zum Händewaschen zu bewegen. Der Vesuch an Haustürgeschäften nimmt derzeit ohnehin ab. In der Regel sind Äpfel ja Vitaminbomben, aber Ihr wisst ja selbst. Schneewittchen wäre also geschützt.

Rapunzel ist ohnehin schon in Quarantäne, sehr vorbildlich, nur darf nicht mehr der Hausfreund an den Extentions hoch klettern, sondern muss den Korb mit den Besorgungen hoch ziehen lassen.

Da Hänsel und Gretel Geschwister und nur zu zweit sind, dürfen sie weiter durch den Wald, außerdem treffen sie dort niemanden. Oh, halt! Da ist noch die Hexe 😯 Risikogruppe. Hänsel und Gretel müssen also mit großem Abstand daran vorbei und müssten sich nicht einsperren lassen, zumindest Hänsel.

Dornröschen verschläft die Krise, allerdings schläft auch das Sicherheitspersonal. Zum Glück ist die Dornenhecke verhext, die niemanden durchlässt bis auf den Lieferdienst..äh Prinz. Dieser darf nach der Krise ja zur inzwischen ausgeschlafenen Prinzessin.

Bei Frau Holle läuft alles wie gewohnt, denn die Goldmarie macht einen „systemrelevanten“ Job. Neben der Pflege und Hauswirtschaft (nebst Desinfektion, versteht sich) muss sie schließlich für Schnee sorgen.

Aschenputtel arbeitet ohnehin isoliert und die helfenden Tauben übertragen zumindest kein Corona. So sagt man jedenfalls. Allerdings fällt der Ball aus, zu dem sie eigentlich wollte. Tja, Prinzchen, Großveranstaltungen sind derzeit verboten.

Die kleine Meerjungfrau müsste eigentlich ein Bußgeld zahlen wegen Verstoßes gegen das Kontaktverbot. Aber wir drücken mal ein Auge zu, schließlich war es eine Rettungsmaßnahme, einen Prinzen vor dem Ertrinken zu retten.

Der Sicherheit halber muss dazu erwähnt werden, dass sich jegliche Könige, Königinnen, faule Mütter und Schwestern natürlich im „Home-Office“ bedienen lassen.

Was die Gebrüder Grimm und auch H.C. Andersen dazu sagen würden, möchte ich lieber nicht wissen 😆

Gern darf man sich in der Kommentarspalte beteiligen. 🙂

Es gibt auch schön Filme auseinanderzunehmen. Denn Vivien aus „Pretty Woman“ betritt ein Geschäft, welches jetzt geschlossen haben müsste….