Hm, sehr abwechslungsreiches Wetter, welches mir ständig Beschwerden bringt. Der vorgeschlagene Kompromiss, es nachts regnen zu lassen und am Tage die Sonne rauszuholen, stieß oben auf taube Ohren. Also muss ich wieder drum betteln, hm?
Sehr geehrter Herr P.,
Ihre Wutanfälle, welche Sie uns mit Gewittern haben spüren lassen, reichen nun aus. Bitte beruhigen Sie sich wieder. Der Kompromiss, es am Tage warm und sonnig werden zu lassen, während es nachts regnen kann, ist wirklich nicht schwer!
Ihr Sprecher, Herr K. hat nach wunderschön warmen Tagen auch kurz darauf Regen angesagt. Ich muss Sie wieder an die Einhaltung unseres Schön-Wetter-Vertrages erinnern, wie mir scheint.
Ich werde meine Zahlungen kürzen, bis das Wetter wieder entsprechend stimmt. Wenn Sie noch einen anderen Tarif haben, an dem es weniger schöne Tage für passend weniger Geld gibt, würde ich diesen gern wählen, nicht nur zur Herbst- und Winterzeit.
Dieses ist der letzte Versuch, einen weiteren Kompromiss zu finden, damit beide Vertragsparteien zufrieden sind.
Sollten Sie sich weiterhin nur mangelhaft bis gar nicht daran halten, streiche ich weitere Zahlung und es werden andere Kunden nachziehen. Schließlich trage ich meine Beschwerden ja öffentlich vor. Die Investitionen in Sonnenhut und Basecaps, Sommerschuhe und ein Shirt werden Sie mir dann erstatten. Sie können meine Rechnungen direkt bezahlen.
Mit noch einigermaßen freundlichem Gruß
Und damit das Verbraucherherzchen wieder Frisches bekommt, gibt’s natürlich wie immer den Werbeblock. Leider ist uns schon angekündigt worden, dass uns Helene Fischer wieder ihre Kollektion andreht. Und wieder geschieht es beim großen Kaffeeröster, welcher auch Getränke-Kapseln und Ökostrom verdaddelt. Offenbar hat man nicht dazugelernt, dass sich nur wenige Leute mit der Trine identifizieren können. Nun, sei es drum, da sparen sich viele Stammkunden lieber ihr Geld. Und damit wir wissen, woher tobende Kleinkinder bei Opa ihre Kleidchen haben, müssen wir wieder das melodische Pfeifen hören und wieder erfahren, dass es die berühmte Klamottenkette ist, die uns vormacht, der Kunde wäre König. Und ratet mal, woran man unter anderem „einen guten Arbeitgeber erkennt“. Die Kracherantwort lautet natürlich: „an einem guten Arbeitgeber.“ *yeah*. Bei den Produkten hat man es zum Glück später weggelassen. Und die Herkunft des Fleisches ist umstritten, wie man in vielen Artikeln lesen kann.
In diesem Sinne: Jobsuche wird also ganz neu erlebt 😆 und ja, beschwert Euch auch beim Herrn P. , der Sprecher Herr K. kann für das Ganze nichts, der trägt die Entscheidungen nur nach außen. Investiert von mir aus auch in fetzige Kopfbedeckung, in ein schickes leichtes Kleid, Oberteil oder Hose oder oder oder. Schnappt Euch die fetzigste Sonnenbrille. Allerdings soll sie auch taugen und kostet somit mehr als 3-4 Euro. Mein Erinnerungsstück stammt noch von einem Optiker aus Potsdam und feierte schon vor einer Weile Jugendweihe. Und die kostete 50 Mark! Heute wären es 50 € 😆 wir bezahlen ja längst alles doppelt. Sucht Euch Decken und bunte Taschen und raus auf die Wiese oder gar schon an den Strand. Setzt Eure fetzigen Deckelchen auf, welche vor Sonnenstich schützen, Sonnenbrillen, schmiert Euch ordentlich mit Sonnenmilch ein und setzt Euch besser in den Schatten. Es verhindert entgegen vieler Ammenmärchen keine Bräunung. Lieber langsam und schonend als Hautschäden, die man selten wieder los wird und nicht zu verachten: Hautkrebs. Und vor allem auch die Kinder schützen. *Prost* Eiskaffee.