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Maijubel …

Wenn die Sonne herrlich lacht, alles gleich mehr Freude macht. So oder ähnlich könnte man gerade trällern. Meine Bude ist eine Oase, nicht nur mit neuen Stücken, ob gekauft oder gefertigt, nee auch Pflanzen mussten her. Bei Regenwetter bleibt die Laune bis auf bei Migräne (haha) also auf angenehmem Level.

In Sachen Mode kann ich fast nur den größten Kracher aus den Newslettern bringen: „Notruf aus dem Kleiderschrank!“. Natürlich soll ich kaufen, kaufen, kaufen. Selbst mit der dicksten Knete müsste der Notruf eher lauten, dass er sich zum Platzen voll fühlt. Gut, dass ein Kleiderschrank nicht erbrechen kann, gelle? Und zig Tauschbörsen suggerieren unseren Vorteil. Dass dieser Vorteil sehr einseitig ist, muss ich doch niemandem mehr flöten, oder? Aber wenn man sich so gezielt nach Sommersachen umguckt, nunja….äh, da sind die Discounter schon fast besser als jeder andere Laden. Und dann wagte ich es, nach einem Schlafanzug zu gucken. Ich weiß nicht, ob ich im KH mit einem Teilchen mit Puffärmeln und Bändchen oder mit einem Teilchen mit einer Liebeserklärung bei der Visite sitzen möchte 😯 . Also tapfer weitergucken. Und die berühmtesten Modesünden sind ja auch wieder sichtbar. Ihr wisst schon, Presswürste in Leggins mit reingestecktem Shirt, „Muskelshirts“, aus dem alles Mögliche rausguckt, nur keine Muskeln und es arg riecht und der Klassiker ist natürlich Tennissocken in Sandalen. Und jetzt habe ich die Knaller-Modesünde schlechthin: ich habe mir einen Rock gekauft! Finde(t) den Fehler 😆 und ich bekam einen schönen Strohhut von einer lieben Nachbarin geschenkt. Gut, meine Ohren weisen diese schöne Kopfbedeckung leider ab und ich habe ein weiteres Deckelchen beschafft, aber bei einer Party wird das edle Deckelchen ein wahrer…äh… Modekracher, jawollja!

Wenn man übrigens nicht nur die Bude aufräumt, auch mal die Verträge, schafft es gleich noch mal so viel Erleichterung 😆 der Clou ist eigentlich der eigene Telefon- und Netanbieter, der erklären will, ich hätte dort einen Mobilfunkvertrag. Nun kümmert sich das rosa T drum, müssen doch auch mal bissel Kompetenz fürs Geld zeigen und haben noch was gut zu machen 😀 Etliche Versandhäuser haben jetzt auch einsehen müssen, dass ich die Geburtstagsgutscheine nicht einlöse, da nicht ich dabei etwas „gewinne“, denn der Mindestbestellwert „wächst“ ja mit und diese Mails flauen ab, zum Glück. Und ein kleines Wunder begegnete mir beim Kaufen meines neuen Suchtstoffs: ich wurde mit einem Lächeln begrüßt und man hat mir die Ware eingepackt und es geht doch! Achso…wer jetzt an Drogen denkt, mutmaßt bitte gern weiter. Und falls irgendwer hier eine Budendurchsuchung starten möchte, dessen blöden Gesichtsausdruck möchte dann bitte gern fotografieren, Danke 😀 !

Kommen wir zur Info für unsere Verbraucherherzchen, die schon sicherlich ungeduldig lauern, was uns die Werbewelt wieder vormachen möchte. Es darf weiterhin gern geraten werden. Fangen wir beim ekelhaftesten Thema an, also besser alles Essbare beiseite packen. Das berühmte „stille Örtchen“. Schon mal Keime singen hören? Dann TV gucken, da darf man jetzt ein noch und noch und noch viel wirksameres Reinigungsmittel entdecken, wohahaha! Falls wir den Gesang doch hören sollten, bitte lasst uns zum Arzt gehen. Lachen musste ich bei einem Spot für einen Bikini aus einem großen Versandhaus. Wir sehen also ein Pärchen beim Essen sitzen und Madamchen schwärmt für einen bronze-braunen Bikini mit Pailletten. Ja und das Model kommt also in der Schwärmerei aufs Trinchen zu und präsentiert den Bikini. Die Frage ihres Freundes „und dann?“ lässt sie schräg gucken: „Wie und dann..?!“ Ja, der Fokus liegt doch auf diesem wunderschönen Bikini. Allerdings hätte ich wie das Kerlchen im Spot reagiert. 😆

In diesem Sinne: nutzt das schöne Wetter draußen und bei Bäh-Wetter eher das erledigen, woran uns die Sonne so hinderte 😉 (es müssen immer andere Schuld haben) und Eiskaffee ist schnell aus Milch, Sahne, Eis und Kaffeewürfeln aus dem Froster gemacht. Bunten Trinkhalm und Eislöffel rein und schön präsentieren. Also *Prost lecker Eiskaffee*

Der Mai muss auch gut werden … !

Motivation raus, Regenlaune weg, so muss es sein. Zwischen Reinigerflasche und Putzlappen muss wie immer Gute-Laune-Musik her. Mein „Frühjahrsputz“ geht Stück für Stück voran. Die Fenster waren dran, sogar bei regnerischem Wetter. Egal, ob es nochmal während oder kurz nach dem Putzen geregnet hätte, ich habe es hinter mich gebracht. Zur sauberen Scheibe muss auch mal wieder neue Deko und mal andere Gardinen ran. Abwechslung erfrischt halt immer wieder. Man muss keine Massen kaufen, es gibt preiswerte Sets, die man teilen und kombinieren kann.

Apropos Kombination: In einem Magazin lese ich, dass man uns empfiehlt, sich im Job so anzuziehen, welchen Job wir gern hätten. Beispiel zu Verständnis gefällig? Ich sitze im Büro, arbeite aber lieber im sozialen Bereich. Renne ich also sehr leger gekleidet und vor allem in gut belastbaren Jeans zur Arbeit, am besten noch, wenn ich Künden kontrakt habe? Mein Kopfkino lässt mich lachen, wenn ich zur Figur“betonung“ im Kittel umherwehe. Und es gibt ordentlich Rummel um ein Werbeplakat mit der Frage, ob man äh…. Frau schon Bikinifigur hätte. Sofort stellen sich Mollis in knallbunten Badesachen vors Plakat. Sie stellen sich mit breiter Statur gern als Opfer dar und machen sich derart lächerlich, wenn sie das Gegenteil versuchen. Leute, Plakate kann man auch ignorieren ! Und während ich das lachend schreibe, „arbeite“ ich mit Schokoaufstrich-Bemme an meiner Linie und nein, die von Euch sicherlich vermutete Marke kommt mir nie in die Bude.

Nun sind neben Schokibemmchen wieder schöne Sachen dran: Es hat am K(r)ampftag geregnet 😆 nein, es geht noch schöner…., Momentchen, gleich hab ichs…: Sie rammte ihren virtuellen Einkaufswagen durch die virtuelle Halle und verliebte sich ständig neu. Natürlich mussten wieder ein paar neue Stücke ihre Etagere füllen. Sie sah den vorerst hohen Gesamtpreis und war der Ohnmacht nahe, bevor sie ihren Wagen ganz schnell wieder leichter werden ließ. Der Sommer kann ko..erscheinen  Sonnencreme ist auch besorgt, muss noch ein Picknichkorb her (haha, wer glaubt, dass das Essbares drin ist, irrt 😛 ) und schon kann der späte Nachmittag schön werden und meine angefangenen Teilchen werden eher fertig, als wenn ich mir in der Bude die Äuglein versaue und vor allem tut frische Luft immer gut , gelle? 1. Mai, ich war dabei, aber mit schöneren Aktivitäten.

Und fürs Verbraucherherz gibts natürlich den Werbeblock. Um sich das Gesicht bunt zu malen, braucht es unter anderem „superkolossale“ Wimpern für den Wahnsinns-Augenaufschlag, ordentlich grelle Lippenstiftfarben für die Gusche und Make up. Dieses soll laut einem Spot hauchdünn und dennoch deckend sein. Und Jane Fonda erklärt uns, welche Blondierung nicht so „unecht“ wirkt. Und ein Slogan könnte ja fast für alle Artikel sprechen, wenn auch von Madame Fonda etwas abgewandelt „Wir sind es uns sowas von wert!“ Bei Kosmetik sei es drum.

In diesem Sinne: Seid es Euch wert, sich nichts vorschreiben zu lassen, wie es Fanatiker in jedem Bereich gern hätten und was Euch Werbung und Weiberblättchen gern diktieren. Seid es Euch also lieber wert, nach der täglichen Pflicht einfach auch gelegentlich nur an sich selbst zu denken. Andere leisten sich es permanent. *Prost Käffchen* und denkt dran, meidet die Stadt, die roten Spinner plärren wieder herum. 😆

manchmal läuft doch mal etwas … :))

Also manchmal gibt’s zu den schönen sonnigen und auch
gelegentlich regnerischen Tagen ja putzige Sachen.
In der Stadt wird man von
Leuten vom „Bürgerhausalt“ angequatscht, weil man ein Smartphone nutzt. Für die Dame waren die Herren hinter mir und später auf der Straße ja ein gefundenes Fressen. Worum auch immer es wieder gehen mochte, mehr als Makulatur ists ohnehin nicht und wer sich da nur profiliert, ist ständig zu sehen. Schade eigentlich. Aber im „Bürgerservice“ lief es ausnahmsweise mal gut. Die Beschwerde wird zwar vom Ex-Finanzdezernenten nie angekommen sein, aber sei es drum. Schnell noch die Spende abgegeben und weiter zum Ort des permanenten Streiks. Die brauchen halt keine Arbeit, man sitzt alles aus, wenn man sich von Gewerkschaften benutzen lässt.
😆 aber in der Bahn gings wieder lustig ab. Manche ältere Leute sind
wirklich so süß.

Und damit das Verbraucherherzchen wieder informiert ist, gibts wie meistens den Werbeblock: Für einen Spot für Marken-BHs braucht es also Trickfilme. Bislang dachte ich ja, dass man damit keine Kinder zur Zielgruppe erklärt. Für einen Spot für Milchcremeriegel hat man sich jetzt keinen kleinen Bengel mehr geschnappt, der den Großk…. heraus hängen ließ und meinte, dass er bei einer Klassenfahrt allen gezeigt hätte, wo es lang geht. Nun haben wir süßes Erlebnis mit Drachen und da passt „großer Tag, kleine Pause“ besser dazu.

In diesem Sinne: lasst Euch nirgends ärgern, manchmal helfen kleine Spitzen für die Schnappatmung des Gegenübers. Und wer sich vom Grau(en) der Stadt und dem Senioren-Beige unterscheiden möchte, greift sich schöne farbige Klamotten, eine schnieke Handtasche, zwirbelt sich eine freche Frisur zurecht und zeigt ein fröhliches Gesicht – voilà, die eigene Laune hebt sich und man strahlt es aus. Ganz wichtig: natürlich und konsequent, ohne sich von der muffeligen Atmosphäre beeinflussen zu lassen.

Tschakkaaa (oder so) und Prost Cappu in der Sonne.