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Ohne Worte … !

Die Nachricht vergangener Woche über den Flugzeugabsturz hat uns alle geschockt. Für die Hinterbliebenen, zu denen Familien, Freunde und Kollegen gehören ist eine harte Zeit herangebrochen. Ich wünsche allen Trauernden viel Kraft, das Ganze zu verarbeiten.

Die Berichterstattung über das Unglück muss teilweise eine Watsche für alle Betoffenen sein. Dass es in den Nachrichten gemeldet wird, was, wie und warum passierte, ist nötig, ganz klar.

Aber in so genannten „Boulevard-Magazinen“, wie sie mit ähnlichem Namen aber meist gleichem Inhalt ausgestrahlt werden, bekommt die Sensationsgeilheit so richtig durch! Im TV zeigt man die Reporter an mehreren Orten und wie sie Fragen beantworten, so weit so gut. Kann ein Reporter eine Frage noch nicht beantworten, wird weitergebohrt. Auf BILD-Niveau wird die „Sensation“ doppelt und dreifach durchgekaut. Aber die Krönungen kommen noch. Man zeigt nach der Erkenntnis der weiteren Ermittlungen, wie der Täter aussieht und zwar sehr gut erkennbar. Später postet dieser Sender auf dem sozialen Netzwerk ein Foto des Täters, dieses Mal verpixelt, aus den Datenschutz-„ und anderen Gründen. Später musste sogar ein Missverständnis von Nachnamen geklärt werden. Ich habe dann nur noch abgeschaltet. Nicht aus Desinteresse bzw. Ignoranz, nein. Die ständige Watsche an die Hinterbliebenen ist unerträglich. Sie müssen genug erleiden, was sie hören, sehen und erleben müssen. Ständig zerrt man den Bürgermeister des Ortes, in dem Schüler zu den Unglücksopfern gehören, vor die Kamera.

Wir bekommen auch zu hören und zu lesen, wie jung, wie alt, wie beliebt oder wie berühmt die Opfer waren. Ganz gleich, was die Opfer noch vor oder hinter sich hatten, ob sie beliebt waren oder nicht, die jeweiligen Hinterbliebenen leiden gleichermaßen unter diesem Schock über den Verlust.

Dass der Täter sehr „ruhig“, „unauffällig“, „lieb“, „nett“ oder sonst was war, tut nicht zur Sache, ganz gleich, was Kollegen, Freunde oder andere sagen. Das macht die Sache nicht besser. Man schützt angeblich die Eltern, wie man es den Medien entnimmt. Der Schutz ist dreimal weg, wenn der Name und der Wohnort genannt werden. Hoffentlich sind noch keine Fotos von ihnen erschienen, was allerdings auch nichts mehr ausmacht, wenn man einen Teil der persönlichen Daten der Eltern kennt. Die Eltern werden leider vor einem möglichen „Shitstorm“ nicht geschützt werden können. Es gibt genügend Leute, die sie dafür verantwortlich machen werden, obwohl sie es nicht sind. Für sie ist der Tod, die später ermittelte Tat und auch die mittlerweile gemutmaßte Depression in der letzten Zeit Schock und Schmerz genug.  Wer also jegliche Hinterbliebene schützen und ihre Trauer respektieren möchte, wird weder Fotos, Daten noch Bilder der Rettungskräfte mit ihren gefüllten Tüten veröffentlichen.

Ich habe keine Bekannte und Verwandte unter den Absturzopfern, aber selbst für mich ist es unfassbar, was geschehen ist und wie man teilweise „Bericht erstattet“. Liebe Sender, vor allem RTL: Die Zuschauer verfolgen das Ganze natürlich mit Interesse, was warum und wie passiert ist. Sie wollen auch wissen, wie Politiker jeglicher Länder damit umgehen und natürlich möchte man auch wissen, ob und wie den Hinterbliebenen geholfen wird. Aber jedes Detail und innerhalb von wenigen Minuten mehrmals die Reporter ausquetschen hat schon etwas von krankhafter Sensationslust! Wie der Inhalt der Tüten aussieht möchte niemand im TV sehen, schon erst recht nicht, die Hinterbliebenen, die das Ganze per TV verfolgen. Und wir können uns auch ohne Details vorstellen, wie der Zustand der Opfer sein könnte und dass die Zuordnung eine Menge Arbeit sein wird.

Nochmals wünsche ich den Hinterbliebenen viel Kraft und vor allem, dass ihnen jegliche Unterstützung zukommt, die sie benötigen. Und auch den aktiven Helfern wünsche ich viel Kraft und vor allem gilt ihnen meine Hochachtung für das was sie tun.

 

 

Wahnsinn über Wahnsinn …

Und da es ja abwechselnd ordentlich „wintert“ und „frühlingt“ gibt’s natürlich wieder neueste Modekracher.

Mädels, hat schon wer vom „Rockstar-Style“ gehört? Gut, wer Modemagazine frisst, wird gähnen. Ich habe schallend gelacht. Ein Handel zeigt uns ein zierliches Weibchen, welches in einem ecrufarbenen Kleid herumschwirrt, scheint Leinen, Baumwolle oder Gemisch zu sein. Der Clou sind eigentlich die Treter, die null dazu passen. Mensch, da lege ich mir jahrelang „Normalo-Look“ zu und habe doch glatt übersehen, wie man sich nun nach dem ständig wechselnden Trend anzuziehen hat. Würde man zig Weiberzeitschriften lesen, müsste man ja zig Kleiderschränke für verschiedenen Stilrichtungen aufstellen, damit immer irgendeiner passt 😆

Und wieder muss sich die halbe Menschheit streiten, jetzt geht es darum, ob und in welchen Altersklassen bei Hartz-IV-Empfängerinnen die Pille kostenfrei gestellt werden soll. Ich finde aus mehreren Gründen, dass sie für alle Altersklassen frei gestellt werden sollte. Der größte Grund ist natürlich die Bildungsferne, die man so sieht, wenn Artikel nicht oder nicht richtig gelesen werden. Es ging ja nicht um Zwang, wie es etliche Trinen auslegen wollen und vor allem lassen sie sich nur von den permanent polemischen Titeln leiten, ohne zu lesen und zu verstehen. Und natürlich wird es so auch in den Nachrichten gebracht. Ich finde es immer lustig, dass man einen gewissen Sender als Dummi-Kanal bezeichnet aber genau dieses Niveau bedient. Wer Artikel nicht ordentlich liest, nichts versteht und dann loshetzt, hätte Zwangssterilisation nötig 😆

Da sich die Menschheit ja mit Vorliebe zankt, wird sich vorgeworfen, unmenschlich oder gar ein „Nazi“ zu sein, wenn es um kritische Stimmen zur Einwanderung und auch Aufnahme von Flüchtlingen geht. Dass das Ganze nicht problemlos abläuft, dürfte klar sein und wem das Ganze nicht reicht, werde bitte selbst aktiv und macht es auf eigene Kosten besser.

Schon gewusst, dass so manche Weiberzeitschrift ganz schön hinterher hängt? Die servieren uns zwar, wie wir uns dann und wann anzuziehen hätten oder ganz „neue“ Futtertrends, aber ewig alte Videos und Tatsachen kramt man Monate später hervor. Auwei! Aber manchmal sind so manche Artikel auch ganz witzig oder gar nützlich. Hat schon wer mal gelesen, dass Strickerei mal den Herrschaften vorbehalten war? 😆 genau, die Fraktion, die es mit Hand- und Hausarbeit gar nicht hat. Und man findet es stellenweise sogar entwürdigend, wenn Strafgefangene für Frühchenstationen oder andere nützliche Zwecke stricken sollen. Also an die Würde der Opfer hat auch keiner denken wollen. Und nun große Aufregung, wenn die sich mal nützlich machen sollen? Deren Haft kostet ein Heidengeld, mal drüber nachdenken!

Für das neugierige Verbraucherherzchen gibts natürlich w ieder den Werbeblock: Herrlich, endlich mal eine Werbung ganz nach meinem Geschmack. Ein herumkrähendes Kind wird von der Verkäuferin im Berliner Dialekt angesprochen, dass es mal ganz gut wäre, wenn es endlich mal die Klappe hält. Geworben wird für einen Discounter. Aber bleiben wir mal gleich dabei. „Als Einkaufswagen weiß ich ganz genau, das wird ein luxuriöses Ostermenü, das wird ein glutenfreies Osterfrühstück…“ Und dann der Kracher „Schatz, holst du mir mal bitte eine Artischocke?“ Und „Schatzi“ legt eine Aubergine in den Korb „Das ….wird nix“. Und wer hätte bei einem anderen Discouter gedacht, dass man gute Schokolade an guter Schokolade erkennt? Wow! Zielgruppe sehr gut erfasst! Und noch was für diese Zielgruppe: ein Spülmittel will uns jetzt die nächsten „ Achdusch..(pieeeep!) – Momente ersparen. Ja, es ist schon schwer, wenn man Aufgaben A nicht aufteilt und nicht gleich einweicht 😆 als ich kaufe weiterhin das preiswerte Zeug und komme gut zurande.

In diesem Sinne:  immer vor jedem Zank lesen, verstehen und notfalls fragen! Nicht jeden in eine Schublade stecken, wenn man es selbst nicht so toll findet und ja, besser wäre es, so manche Zanker sollten zwangssterilisiert werden. Prost Cappu.

noch mehr Frühlingswahnsinn …

Es „frühlingt“ ja noch mehr und das lässt natürlich so einige Herzchen höher schlagen. Nun, beim Großteil der einheimischen Bevölkerung würde das oftmals unschöne Wetter ja noch Demos auslösen. Das Gemecker war jedenfalls groß, als der Jammertalkurier ein paar graue Tage und einige schöne Tage meldete. Ja, am Wetter ist womöglich noch der Kapitalismus schuldig. Ha, ich kann auch Verschwörungstheorien! Nicht nur bei Ordnung! 😆

Wenn man täglich in die Stellenbörsen guckt und sich etwas auftut, was man sehr gern ausüben würde, dann wird die Bewerbung geklappert und gelegentlich sogar so blumig, dass man mich einlud. Und wehe man ist überpünktlich zu einem Gesprächstermin, schon scannt das Äuglein um sich herum, was es so Feines in den nebenan liegenden Geschäften so gibt. Selbst eine lumpige Kleiderhülle, die ewig auf dem Einkaufszettel steht, da manche Teilchen echt nicht gerade strapazierfähig sind oder ein sehr preiswertes Etui für die Nadeln lässt uns doch zum Termin schweben. Ganz vorbei ists natürlich bei den Sonderangeboten, nicht nur, wenn die schönste Wolle daliegt und nur zum Sprung ansetzen braucht, sobald der Einkaufswagen etwas näher kommt. Geht man danach schon fast überglücklich zum Termin, kommt schnell die Ernüchterung. Man sah im Lebenslauf, in welchen Bereichen ich bislang arbeitete und fragte mich, warum ich das nicht weitermache? Weil ich nicht nur betreuen und pflegen kann, evtl.? Natürlich sieht man künftig doch wieder Püppis drinnen stehen, die gerade mal 20 sind und bestenfalls 30 Jahre Berufserfahrung. Wie gewohnt. Na gut, die neuen Versuche lassen ja nie auf sich warten, Kopf hoch halten und weitermachen.

Und wo wir so bei Motivation sind: Sehr geehrte Herren und Damen Doktoren, ich habe es endlich gepackt, mich zu entspannen. Nein, das gelang nicht durch eine lieblos gemachte „Entspannungstherapie“ in einer kalten Turnhalle (auch atmosphärisch sehr kalt), nein ich habe mich ja längst wieder der Handarbeit gewidmet, schreibe wieder mehr an meinem dicken Artikel und an kleineren Spitzen. Ich esse wieder ordentlich und das gelingt sehr gut, da ich das selbst Zubereitete nicht herunterwürgen muss. Gut, nöch?! Und jetzt der Kracher: Mein Haarausfall ist so gut wie weg, nur noch gering und meine Kopfschmerzen sind bei der Wahnsinnsmotivation einiger Ärzte ja geblieben. Man wollte sich ja darum kümmern. Ich kümmere mich wie gewohnt allein drum. Danke.

Und damit das Verbraucherherzchen wieder jubeln kann, gibt’s wie fast immer den Werbeblock: Ich gebs zu, ich komme kaum noch hinterher, denn ich möchte keine riesen Werbetapete bringen, sondern nur kleine Absätze. Aber die Werbewelt hält ja so viel bereit…auweia! Fangen wir mal, wenn auch verspätet, mit dem Spot an, der „nicht zu süß“ ist und auch der Slogan so lautet. Wir sehen einen kleinen Waschbären oder was auch immer das sein soll, beim Schnäuzen in ein Hochzeitskleid während einer Trauung. Sehr weit hergeholter Zusammenhang? Nun, ich entwickle die Spots nicht. Und wo wir mal bei mäßig süß sind, sehen wir, dass Gottschalk offenbar keine Lust mehr hat, für Gummibärchen & Co. zu werben. Man vermarktet uns die „Übergabe“ als Spot. Nun trägt Herbig Papiertaschen voller Einkäufe, lässt seinen Freund „Ray“ zurück, damit der wohl nicht alle wegfuttert und mal sehen, was noch so alles kommt.

In diesem Sinne: nicht entmutigen lassen, ganz gleich, ob jemand Arbeit suchen ist oder den Job wechseln möchte. Ich habe auch ganze Ordner in kurzer Zeit gefüllt. Natürlich in meiner „grenzenloser Faulheit“, die man mir ja gern unterstellt. Nein, ich schaue über solche Idioten hinweg, nach vorn und da es mir verhältnismäßig besser geht, wird seit langer Zeit schon „in die Hände gespuckt“ (buärgs 😀 natürlich nur symbolisch ausgedrückt ) *Prost Cappu*