Goldener Oktober und TV-Grusel …

Der „goldene“ Oktober ist im Lauf und ich nutze das Wetter leider gerade mal so für nötige Gänge. Viel zu tun und es ist noch lange hin bis zum „großen“ Tag. Ich mache nicht nur 3 Kreuze, wenn alles endlich wieder wohnlich ist. Wieder alles auspacken und einräumen stelle ich mir etwas angenehmer vor, wenn mein Wlan und somit die Musik wieder überall läuft. Und endlich haben wir ja eine Wechselsprechanlage, da wird komfortabler sortiert, wer stören darf und wer nicht. Bei Paketzustellern ist es ja eher ein Geben und ein Nehmen im Gegensatz zu anderen 😆 .

In Sachen Corona fällt mir nur noch Facepalm ein. Man verweigert schon einfachste Regeln, erwartet aber die große Freiheit, die aber zu noch höheren Infektionszahlen führt. „Es ist ja nur ein Schnupfen“, so die stetige Aussage und der Staat hätte da nichts zu melden. Aber Kindergeld etc. nimmt man aber gern entgegen :tja: . So viel dazu. Hortet statt Klopapier lieber Kondome und wendet sie bitte richtig an. Dass hier und da Weihnachtsmärkte etc ausfallen dürfen wir den Ignoranten verdanken. Mir ists wurscht, habe eh weder Zeit noch Geld dazu, aber das Mimimi um eine Maske ist mir zu albern. Wer schon vorher Probleme mit dem Hirn hatte, muss sich nicht um angebliche Schäden durch die Maske kümmern.

Wenn man in die Glotze guckt, sieht man zum Beispiel Schröder, der Hagebuttenbüsche für sich entdeckt hat und von Juckpulver redet. Na guten Morgen auch. Die Parodie darauf vom Pocher ist nicht übel, auch wenn ich nicht gerade zu seiner Fanbase gehöre. Irgendwie kann ich derzeit schlecht schlafen, da fand sich nichts anderes 😆 . Dann guckte ich sogar einmal „Sommerhaus der Stars“. Duliebegüte, welch ein Wissenstand! Null! Und dann die Diskussion, warum Partnerlein nicht das Sternzeichen seiner Frau kennt. Äh, muss man das für den feierlichen Steuerklassenwechsel wissen? Nö, es ist eine Unterschrift, bisschen Prost und Reis, fertig.

Ab heute wird ja wieder ausgestrahlt, wie Bauern willige Praktikantinnen für ihre Hofarbeit einladen. Stellenanzeigen wären wohl zu einfach. Aber lustig wird es sicherlich wieder. Vor allem, wenn wohl einige von Format zu Format turnen 😆 . Und für die Herrschaften unter sich gibts auch wieder ein Format. Haaachschööön…

Was macht die kleine „Wissenschaft“ mit meinem neuen Taschencomputer? Es gibt sogar offenbar 2 „Energiemanagements“ in dem Teilchen, welche meine Uhr ständig trennen, ächtz… Nur eins wie z.B. beim Huawei wäre bei Xiaomi wohl zu einfach. Aber … *yessssss…“. Und die ewige Sucherei und „Spielerei“ hat sich gelohnt. Aber das Huawei darf noch bei mir zweckentfremdet „dienen“, Wieder Geld gespart. Black Friday“ lockt zwar gewaltig, aber nächstes Jahr wirds wohl wieder was werden bei mir. 🙂

Zur Fütterung des Verbraucherherzchens gibts natürlich wie gewohnt den Werbeblock: Kann mir bitte jemand auf die Sprünge helfen? Für Spielekonsolen gibts ja auch längst auch Sportzubehör. Finde ich klasse, kann ich mir nur nicht leisten. Aber warum wirbt jemand, der Sport bitternötig hat, dafür sich virtuelle Welten zu erschaffen, während sich ein drahtiger Teenie erstmal ihr Müsli „verdient“ (so wirkt es für mich jedenfalls im Spot). Und was sind bitte „gewisse Viren“, gegen die ein Hustenbonbon in einem Spot helfen soll?! Fragen über Fragen …

In diesem Sinne: Keine Panik, aber auch keine Leichtfertigkeit, wie bei allem im Leben.

Jetzt kommt wieder meine Chance für den Karrierekracher …

Man sucht also eine Darstellerin des Bundeshosenanzugs. Neben den vielen Bewerbungen bin natürlich auch ich dabei, versteht sich.

Nachdem es ja mit meiner Kanzlerkandidatur nicht klappte – siehe hier http://strubbelmiez.de/index.php/hausweibchenbefindlichkeiten/kanzlerkandidatur/

entscheide ich mich halt für die noch weniger anspruchsvolle Tätigkeit als Darstellerin. Auf gehts:

Sehr geehrte Damen, Herren, Sonstige und Diverse Sonstige…,

mit Begeisterung sah ich die Meldung https://www.rtl.de/cms/tvnow-plant-vierteilige-doku-ueber-angela-merkel-4635866.html  gelesen, dass man einen Film für die Video-Dingens-Streamingplattform über den Bundeshosenanzug drehen möchte.

Hossa, da bin ich!

Warum Sie ausgerechnet mich auswählen sollten, zähle ich Ihnen gern übersichtlich auf. Für das von mir erhoffte Wahnsinngsgehalt biete ich Ihnen:

1. die Szenen der heiseren Kanzlerin, ich habe nämlich eine ordentlich tiefe Stimme.

2. Meine Haarlänge würde für den zumindest veredelten Topfschnitt ausreichen. Ich habe zwar ein Mittelchen für die zuverlässige „Grauabdeckung“ genutzt, aber sicherlich lässt sich mit wenigen Handgriffen alles regeln.

3. Ich bin zwar sehr dünn und benötige also eine Fettsiut, aber ich nehme ansonsten nicht viel Platz weg.

4. Die berühmte Raute bekomme ich locker hin

5. …. und auch ein dahergesagtes „Wir schaffen das“.

6. Auch im Film weicht das Original unbequemen Fragen aus bzw. beantwortet sie schwammig. Das kann ich inzwischen auch, ich war in der Betreuung und einmal auch im Verkauf tätig und musste das berufsbedingt lernen.

7. Ich habe zwar kein Studium, aber für die Rolle reicht auch Realschule, richtig? Studiert und dennoch nichts weiter ist einfach nur überteuert und das Geld kann man besser im reichhaltigen Buffett während der Dreharbeiten einsetzen.

Jetzt sind Sie dran, das ganze Paket richtig einzusetzen. Ich brauche ja nicht mal einen Führerschein, da ich ja immer winkend hinten sitze.

Wenn ich Sie überzeugt habe, lassen Sie es mich zeitnah wissen und ich bin sofort da. Meine Gehaltsvorstellung lehnt sich natürlich an das Original an, da Überbezahlung ja auch zur Rolle passen muss.

Mit freundlichen Grüßen

irgendein Krakel …

Nebel, Regen und immer noch keine Muskeln …

oder kalt, nass, stressig und null Licht in Sicht. Aber dafür viele Erkenntnisse, die sich täglich immer mehr herausstellen. Aber die Saison „Im nächsten Jahr wird alles besser.“ bricht schon fast an. Na hoffen wir es, mal vom Coronagedöns abgesehen. Ich räume derzeit ja nicht nur materiell auf.

Apropos materiell: Es wird wieder Klopapier gehamstert. Könnten diese Leute nicht Kondome horten und die richtig verwenden?! Wenn diese Leute so verhüten, wie die die Masken tragen, habe ich allerdings noch mehr Angst vor der „Zukunft“ auf zwei Beinen.

Eine neuerdings hübsche Herausforderung ist die Wahl eines neuen Smartphones zur Vertragsverlängerung *ächtz! Kriterienliste ist ohnehin im Kopf gespeichert und es wird eigentlich tatsächlich Zeit. Wer eine Smartwatch am Ärmchen hat (in meinem Fall Samsung), wird sicher mitsingen können. Der Balanceakt zwischen Preis, Funktionen und auch Kompatibilität ist leider eine mittlere Wissenschaft geworden. Ergebnis: ich bleibe so lange beim dem jetzigen Teilchen, bis das Passende gefunden ist. Und wir wissen, wie klein die Auswahl ist, was Android und Googledienste betrifft, wenn das Smartphone nicht zu überteuert sein soll. Und nein, ich will kein Samsung-Handy 😆 . Bleiben wir auch hier neugierig. Das alte Schätzchen wird wohl bald eine Briefkastenkamera oder so 😆 . Wenn ich mal groß bin, werde ich ein Technik-Guru, ganz sicher 😆 .

Und wenn es draußen immer ungemütlicher wird, richtig, gaffen wir mehr TV. Die Formate wie „Supertalent“, „DSDS“, „Bauer sucht Frau“ und „Bachelorette“ sorgen für das Nivaulimbo zur eigentlich besten Fernsehzeit. Eine quietschende und naive Trine in der Jury, in der anderen Jury ist zum Glück einer abgesprungen (genau der Richtige, Dankeschön dafür), auf den Höfen werden wieder willige Praktikantinnen angekarrt und eine Püppi wird sich für die Kamera und entsprechender Gage äh Liebe durch die Manschaft knutschen. Fertig.

Für die Erwärmung des Verbraucherherzchens gibts natürlich wie gewohnt den Werbeblock: Wir bekommen ja ewig serviert, dass wir „geruchsblind“ werden und hier Düftchen und da Düftchen brauchen, richtig? Neben jetzt beworbenen Weihnachtsdüftchen hätte ich jetzt den Tipp schlechthin: Lüften 😆 ! Hat mit Corona-Gedöns null zu tun, ist schon immer 2-3 x täglich sinnvoll. Kommen wir zu einem kleinen Wunder: es geht ja in mehreren Spots um Düftchen und Lüftchen. Aber jetzt steht sogar ein Typ auf, um Düftchen auf Möbeln zu verteilen und wir bekommen zu hören, es wäre ganz leicht, es in die Putzroutine zu integrieren. Wer nochmal hat die Putzroutine? 😆 .

In diesem Sinne: Keine Panik, aber auch keine Leichtsinnigkeit in jeglicher Hinsicht. Entrümpelt Euch in jeglicher Hinsicht für einen verhältnismäßig leichteren Start ins bald neue Jahr.