Es „herbstet“ leicht…

und ich bin eigentlich längst noch nicht fertig mit Sommer *schnief ! Aber wir können die Rasierer, Epilierer und sonstiges Gedöns zur Enthaarung wieder einmotten 😀 ! Dafür wird das Brusthaartoupet zurechtgelegt oder noch eilig gestrickt, geknüpft oder gehäkelt. Bei meinem Haarausfall könnte ich sogar auf Öko setzen… .

Wenn es noch einigermaßen warm ist, zumindest in der Mittagszeit, ob drinnen oder draußen, wird das natürlich noch schamlos ausgenutzt. Ansonsten wird sich eben warmgearbeitet. Z.B. Umzugsvorbereitungen. Noch darf ich nicht das erledigen, wofür ich die meiste Zeit bräuchte: Wände streichen ! Farbparadies ist Pflicht, Altersheim- und Klinikwände will ich nicht. Wenn es dann so weit ist, darf ich noch aus der Fehlplanung der Architekten bisschen noch das Beste machen. An einer schönen langen Flurwand haut man mittendrin den Sicherungskasten hin *facepalm! Und mit der Badewanne am Fenster muss man wohl auch leben. Architekten und die Abnicker putzen also keine Fenster, wurde hiermit bestätigt.

Der Umzugsfirmenchef befindet bei Besichtigung und Besprechung, ich hätte zu viel in der Wohnung und die Pflanzen könnte ich dann schon mal vorher rüberbringen. Hm…, ich habe schon ganz andere Wohnungen gesehen, privat wie auch beruflich. Sauber und ordentlich war anders. Auch damit muss man eben entweder als Umzugsunternehmen oder als Reinigungskraft leben. Ich hätte also auch zur eigentlich körperlich gesunden Omi sagen sollen: „Räume erstmal den Saustall auf, lerne mit einer Klobürste und auch mit einer Klospülung umzugehen!“. Schauen wir weiter, wie sich das Unternehmen dann so schlägt, welches sich schon mit Pflanzentransport und etwas mehr Möbel im Haushalt überfordert fühlt.

Kommen wir mal wieder zu Schönerem: Da ich zwar jetzt nicht herbstlich dekorieren kann (lohnt halt nicht und würde noch mehr Arbeit hin und her bedeuten), werde ich wohl hin und wieder nur ein kleines Schälchen mit Blättern und Kastanien füllen, die hier noch nicht verpackt sind 😆 . Improvisieren ist da das Stichwort, gelle? Und ja, weiter entrümpeln ist natürlich auch richtig, aber ausschließlich für mich selbst. Stück für Stück werde ich noch an Leute los, die den noch top erhaltenen Sachen ein neues Zuhause geben.

Fürs Verbraucherherzchen gibts natürlich wieder den Werbeblock: Ach,was habe ich gelacht, als die Magenta-Fraktion und Fraktion Dunkelblau ein Rennen darstellen und man dann den „Boost“ aktiviert, um für schnelles DSL werben zu können. Ähm, für günstigeren Ärger bei Störungen kann man ja gerne werben. Aber wer noch mal stellt die Leitungen? Noch mehr Realitätsferne bekommt man bei einem Spot für Geschirrspültabs geboten. Kindchen steht an der Spüli und ekelt sich lautstark vor einem nicht ganz aufgelölsten Spüli-Tab. Äh, wie viele Kinder befassen sich mit einer Geschirrspülmaschine? Und selbst meine Billigtabs lösen sich auf, ätsch 😛 .

In diesem Sinne: Tut, was für Euch richtig ist, was Euch gut tut. Befindlichkeiten schieben wir schön beiseite.

Ok, ok, ich machs!

Wenn man die Meldungen in der Zeitung liest, dass man einen neuen Geschäftsführer im örtlichen Verkehrsbetrieb sucht, schlägt meine Stunde. Auf zu neuen Karrierekrachern… (die man auch in meiner obigen Menüleiste findet)

Sehr geehrte Damen und Herren, im hiesigen Red Socks City suchen Sie eine/n neue/n Geschäftsführer/rin.

Nun, da bin ich!

Da für diese Stelle kaum geforderte Qualifikationen genannt wurden, werde ich es Ihnen abnehmen.

Ich bin vor Ewigkeiten zur Büromieze, Aktenschlampe oder wie Sie es nennen möchten, umgeschult worden und bis auf Buchführung werde ich den Rest schon wuppen.

Ich gehe davon aus, dass ich ohnehin Personal um mich herum bekommen werde.

In Sachen Planlosigkeit lassen Sie mich versichern, bin ich erste Sahne. Das wäre schon mal eine Qualifikation, die ich normalerweise nur gelegentlich im Haushalt erfülle. Gern wende ich sie für diesen Posten wichtigste Fähigkeit auch beruflich an. Als Fahrgast habe ich die Planlosigkeit der Vorgänger bereits erlebt. Weiterhin Fahrpreise für weniger Leistungen im Verbund „anpassen“ und kontraproduktive Ausdünnung der Fahrten kann ich auch.

Falls Sie sich an Sternzeichen orientieren möchten, werden Sie an eine Widderfrau geraten, dessen Eigenschaften Sie in jedem mäßig bis schlechten „Nachschlagewerk“ finden werden. Kurz: Ich lasse mir die Butter nicht vom Brot nehmen. Das hat auch den weiteren Grund, da ich nie Butter kaufe.

Sollte es vom gewissen Parteibuch abhängig sein bzw. bleiben, diesen Posten zu besetzen, finden wir dennoch einen gemeinsam einen Weg. Ich bin unabhängig und kann dazu auch noch wirtschaftlich und kundenfreundlicher denken.

Wenn Sie weitere Qualifikationen fordern, lassen Sie es mich gern in einer Einladung zum Vorstellungsgespräch wissen. Ich bin kreativ genug, um mir den Rest aus den Fingern zu saugen.

Hochachtungsvoll“ (Hier könnte mein unleserlicher Krakel stehen, tut es aber nicht …

Huchi, es wird bald Herbst …

Schon fast Herbst 😯 ! Duliebegüte, wo ist die Zeit hin?! Man rennt ja praktisch nur noch durchs Leben, kümmert sich hier und da und zack ist der Tag/ Feierabend dahin. Nebenher noch Kisten packen, so Stück für Stück und eigentlich mündigen Personen erklären, was sie wofür bezahlen. :tja: . …

Die Entrümpelung geht jetzt schneller voran, da inzwischen mehr der Müllcontainer bevorzugt wird als die Gebrauchtartikel-Börsen. Man braucht sogar für geschenkte Sachen „Bedenkzeit“ und man trödelt herum, mit der Sprache herauszukommen, ob man das nun will oder nicht 🙄 . Also fort damit!

Eine Bude ist schon besichtigt und für ok befunden, aber noch nicht fest. Aber *wow, Steckdosen, wohin das Äuglein schweift, Licht auf dem Balkon, sogar angeblich mit Außensteckdose (Balkon war zur Besichtigung nicht zugänglich, aber die Lampe war von außen zu sehen). Damit lässt sich schon mal mehr planen, sollte ich die Wohnung nehmen 🙂 . „Luxus, ich komme!“ wird es wohl vielleicht bald heißen. Und es wird ja so „smart“ 😆 . Meine Notizenapp lässt hoffentlich noch Millionen von Notizen zu, so viele Ideen und Planungen ich noch so aufstellen muss *hüstel. Mein Augenmaß ist übrigens so gut wie der Realitätssinn eines Sozialromantikers …

Aber: Jeder Neuanfang ist arg anstrengend (wenn man eben so gut wie alles selbst macht) und trotzdem meistens lohnend. Jaahaa, das wird für meine Begriffe tatsächlich der kleine Luxus.

Für das Verbraucherherzchen gibts natürlich wie gewohnt Futter: mit dem Werbeblock: Sommerzeit ist auch Rasierzeit…erwartet man jedenfalls von uns. Macht nichts, wir Weibchen rasieren uns nach Lust und Laune. Allerdings bekomme ich dann in einem Spot für Elektrorasierer ein Luxusgerät präsentiert, welcher wechselbare Aufsätze hat. Ähm, hätte ich auch gerne! Für uns gibts ja allerhöchstens Pink und Violett als normale Rasierer *pfh…! Dann präsentiert man uns auch für die Zahnpflege eine „neue“ Errungenschaft, die Modi der neuen E-Schrubbi sind hübsch dargestellt für die Putzgeschwindigkeit und eine Begrüßung je nach Tageszeit, aber bis auf die grafische Darstellung sehe ich kaum einen Unterschied zum Modell davor…, noch mal *pfh… ! Ich warte mal die nächsten Kracher ab, vielleicht gibts ja noch sabbelnde Pflegegeräte…wer weiß ? Wenn der Rasierer plötzlich nörgelt: “Duliebegüte, hast du mich an einen Yeti ausgeliehen?!“, dann greife ich zu! Muss aber erstmal noch für nötige Technik sparen 🙂

In diesem Sinne: Nutzt noch die letzten schönen Sommertage, es wird kälter als uns lieb wird. Prösterchen letzte Flasche Weibergesöff (muss wohl wieder neues Zeugs organisieren) 🙂