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Juli – Wir üben (schon wieder!) den Wahnsinns-Karriereschub…

Es ist mal wieder Zeit, sich an die Hälse von potenziellen Arbeitgebern zu werfen. Zwei Bewerbungen und eine OB-Kandidatur waren von Misserfolgen gekrönt. Ich war zutiefst deprimiert, bis mir ein Stellengesuch unter die Äuglein geriet, welches mich vom Sessel riss. Eine Zeitung (mit und ohne Gänsefüßchen zutreffend) sucht Mitarbeiter. Diese Stellenausschreibung erschien mir maßgeschneidert wie meine Figur betonende Jogginghose. Natürlich ließ ich es mir deshalb trotz wohl abgelaufener Bewerbungsfrist nicht nehmen, doch noch ein Briefchen zu schreiben. Schließlich muss ich meinen Lebensstandard verbessern. Ich erhoffe mir also ein Wahnsinns-Gehalt, um mir den lebenswichtigen Schnickschnack leisten zu können. Außerdem rechne ich mir hier den ebenso wahnsinnigen Aufstieg in der beruflichen Laufbahn aus. Nun hoffe ich, dass dieser mit Hingabe geklapperte Schriebs der Reißer wird und ich zukünftig als edel angepellte Büroschnalle durch die Gegend stöckeln kann.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie suchen also eine/n Social Media Manager/in für Ihre Kritikerseiten auf sogar zwei sozialen Netzwerken.

Da ich Ihre Anforderungen hammermäßig finde, bewerbe ich mich hiermit um diese interessante Stelle.

Meine Grundschulausbildung habe ich mit der wohl hervorragenden Benotung „achherrjee“ abgeschlossen. Meine Eltern schienen jedenfalls sehr stolz auf mich zu sein, denn sie falteten ihre Hände, schauten ständig nach oben und beteten für mich damals unverständliche Worte. Ich erinnere mich nur an „dieses Kind…!“ Ich möchte Sie nun nicht mit meinen privaten Dingen belästigen, sondern weiter an der Überzeugung kurbeln, eine Anstellung bei Ihnen zu bekommen.

Mein technisches Verständnis reicht gerade so aus, um die erstellten Artikel, Cartoons, Umfragen und sonstige redaktionelle Beiträge auf die richtigen Seiten zu bringen. Mit dem Brustton der Überzeugung verrate ich Ihnen, dass ich vor Abscheu strotzende Kommentare verfassen kann. Gelernt habe ich es sogar im Zuge meiner Integration im inzwischen nicht mehr neuen Wohnort. Die gute bis sehr gute deutsche Sprache in Schriftform übe ich noch. Meinen Fremdsprachenkurs für „hochdeutsch“ habe ich fast erfolgreich belegt, wie eine nicht vorhandene Teilnahmebescheinigung beweist. Die Umgangssprache beherrsche ich durch Autodidaktik in Wort und Schrift.

In Ihrer Stellenausschreibung fordern Sie auch Humorlosigkeit und Belastbarkeit. Diese Kombination ist eine angenehme Herausforderung, der ich mich gern stelle. Sie wünschen weiterhin die Fähigkeit, täglich neue Kommentare zu bringen, die sich voneinander unterscheiden. Als Frau kann ich sogar eins drauflegen, denn ich bin sogar imstande, ständig widersprüchlich zu kommentieren. Da ich Loyalität aufgrund der Wortart groß schreibe, werde ich mich selbstverständlich auch von den humorvollen Inhalten Ihrer Zeitung distanzieren. Meinen Wortschatz an Obsz…(verzeihen Sie, irgendwer hat einen fiesen Anstands-Alarmton installiert) werde ich noch ausbauen, weil ich hoffentlich im Team arbeiten darf und jegliche Flüche und Zankereien in mein Vokabelheft übernehmen werde. Ich stelle mich in Bewerbungen, wie auch in diesem Anschreiben, als lernfähig dar. Andererseits bin ich auch zu Tätigkeiten im einsamen und verstaubten Büro geeignet, denn meine Humorlosigkeit ist eine besondere persönliche Qualität, die mich mit Stolz erfüllt.

Aus den Ihnen vorenthaltenen Unterlagen können Sie hoffentlich erkennen, dass auch mein Verschleiß an Therapeuten ein doch beachtenswerter Einstellungsgrund sein sollte. Einige weitere unterschlagene Referenzen können sie bei ehemaligen Arbeitgebern an den Keller-Wänden einsehen. Die gefühlt jahrhundertlange Aufbewahrungsfrist ermöglicht Ihnen also die Einsicht vor Ort. Die Dokumente dürften trotz einiger Einstiche von Dartpfeilen noch erkennbar sein.

Überzeugen Sie einfach sich selbst von meinen Wahnsinns-Qualitäten und laden Sie mich verdammt noch mal auf ein persönliches Gespräch ein.  Zu diesem würde ich dann durch Sie finanzierte Taxifahrten erscheinen.

Mit gebeteten Grüßen

Ihre Finger trommelnd auf Antwort lauernde Bewerberin

😉

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passend zugeschnittener…

Lebenslauf

Name: Uli v. Dieschonwieder

Geb. am: Sonntag während der von der Mutter erhofften Mittags-Ruhe

Geburtsort: lt. Info am Abendbrotstisch eine Baracke, die sich Geburtsstation nannte und zickiges Verhalten anscheinend als wichtigstes Einstellungskriterium galt

Erreichbarkeit: bei Verzückung und damit verbundener Einstellung mit Wahnsinnsgehalt gern jederzeit telefonisch (ansonsten AB und je nach Stimmung gereizter oder kein Rückruf), per Mail und Briefchen (blaue Briefchen sind lt. verschiedener Infos unliebsam, senf- oder hellbraunfarbene Umschläge scheinen lt. Reaktion einer Bekannten ebenfalls Hiobsbotschaften zu beinhalten und sind daher auch vorsichtshalber zu vermeiden)

Schulbildung: von mittelklein bis Teenie-Alter in einer nach einem sehr bekannten Kommunisten benannte POS, die nach der Wende umbenannt wurde

Berufsausbildung: vom nervösen Teenie-Alter bis zur Volljährigkeit gelernt, Pflanzen jeglicher Art vom Krümel bis zum Wahnsinnsgewächs aufzuziehen (bei Zierpflanzen für die Optik auch entsprechend in Länge und Breite frisiert)

Irgendwann später: teilweise auf Leitern und Gerüsten jonglierend übungsweise alte Tapeten von den Wänden gerissen und in Erinnerungen schwelgend, diese Wände wieder ansehnlich gestaltet und den nervös umher laufenden Meister zum Jubeln oder Fluchen gebracht.

Noch viel später: als das Kreuz nicht mehr wollte: den Kopf als noch verhältnismäßig intaktes Körperteil noch mehr fordern und fördern und auf in Berufskreisen mit Schmunzeln (selbstironisch) bezeichnete „Aktenschl…“ oder „Tastenmasseuse“ umgeschult.

Lebenslauf-Lückenfüller: Wegen Bewegungsmangel und diversen anderen hübschen Gründen andere Jobs übernommen wie gleichmäßiges Wischlappenführen, fröstelnd Wurstpackungen einsortieren, diverse Personengruppen sinnvoll beschäftigen und amüsieren, fröhliches Herumbewerben, zeitweilig eben auch ohne Erfolg, verkrachte Kandidatur in ein regional bedingt unliebsames Amt, für diverse Textbuden in bedarfsweise blumiger und/ oder werbereißerischer Art das Internet gefüllt, Nebentätigkeit als Dauerpraktikantin bei einem kleinen Schmierblatt (ehrenamtlich)

Besondere Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten: Umgangssprache in Wort und Schrift, durch Eltern erteilte Fahrerlaubnis für das Fahrrad (leider ohne Schriftstück für den Nachweis), autodidaktische Aneignung von diversen Kenntnissen wie Versuchen-zu-Buchen, zurzeit Vertiefung der Fremdsprache Zynismus in Wort und Schrift mit Zielsetzung der Verhandlungssicherheit, parallel das Laufen auf Stöckelschuhen für Schickimicki-Veranstaltungen und sicheres Anziehen von Abendkleidern mit umfangreichem Schnickschnack, bedarfsmütterliches Dreinschauen, Multitaskingfähigkeit (die gleichzeitiges Schreiben mit einer Hand, Telefonieren, Nasebohren, Fernsehen oder Radiohören und Snacks vertilgen beinhaltet), bislang weiße Weste ganz ohne Bleichmittel (verdammt wichtig)

Ganz großes berufliches Ziel: irgendwie reich und berühmt werden

Ich versichere, dass die hier gemachten Angaben teilweise erstunken und dramatisiert wurden.

Zittrig hingelegte Unterschrift

Wir üben Jubiläums-Partyalarm

„Eine Zeitung“ wurde am 29.06.2012 zwei Jahre alt. Mit zwei Jahren waren wir als Kindelein schon trocken und liefen mehr oder weniger gut koordiniert umher. „Eine Zeitung“ hatte es durch ihre Leistung und mit der hierdurch großen Fangemeinde geschafft, sicherer zu laufen. Jedoch bleiben die Augen der Leser aufgrund des Humors selten trocken, zumindest die unserer Praktikantin. Das war doch ein gelungener Vergleich, richtig? Unsere Schmierblattpraktikantin hatte die Ehre und durfte diese Veranstaltung besuchen, um z. B. etwas zu erleben. Wir haben ihr gestattet, eigene Meinungen bzw. Empfindungen wiederzugeben.
Und hier ist ihre Berichterstattungsübung:

Liebe Leser des Schmierblattes, ich war kürzlich auf einer Jubiläumsparty von „Eine Zeitung“. Grammatikalisch richtig wäre natürlich „einer“ Zeitung aber in diesem Falle ist es ja ein Eigenname. Da Abendgarderobe gewünscht war und ich es natürlich respektierte, schlüpfte ich also ins festliche Kleidchen und in die Pumps, suchte mein edelstes Handtäschlein heraus und es ging los. Nach ein paar Technikproben und der Blasenpflasterverteilung am Eingangsbereich war es dann endlich so weit, die Veranstaltung begann.

Einer Feierlichkeit geht natürlich eine rührende Rede voran. Diese Rede rührte mich zutiefst, dass ich sogar mein Taschentüchlein zücken musste. Während der Rede mussten zwar einige Gäste gerügt werden, aber es kam sonst vorerst zu keinen Zwischenfällen. Der Chefredakteur wurde dann angekündigt, um feierlich die Jahresbilanz zu verlesen und erntete ebenfalls tosenden Applaus. Für das leibliche Wohl der Gäste wurde ebenfalls gesorgt und auch Showüberraschungen gehörten zum Abend. Zur Erwärmung begann die folgende Party mit einigen Titeln von Louis Armstrong. Auch Herr Presley erschien unter begeistertem Applaus auf der Pinnwandbühne. Ich war übrigens sehr verzückt, wie galant „Eine Zeitung“ mit einer Behörde verhandelte (ich muss es mir dringend abgucken). Um die Feierlaune der Gäste beizubehalten, sang für uns eine Schulkapelle den Titel „Meine Mami“. Überrascht wurden wir kurz darauf von einer Erotikshow, die ein Gast wohl spontan organisierte. Anscheinend konnte die Behörde durch die tolle Musik oder gar durch die Erotikshow überzeugt – nein, sogar begeistert werden und warf vor dem Publikum alle geknüllten Papiere hin. In einer Gedenkminute wurden auch die Dahingeschiedenen der letzten 12 Monate gewürdigt. Spontan zauberte ein Gast danach eine Glückwunschrede in Versform auf die Jubilare aus dem Ärmel und wurde mit Applaus (und meinem erneuten gerührten Schniefen) bestätigt. Wie es sich für „Eine Zeitung“ gehört, wurden auch Promi-News mitgeteilt. Geschenke durften ebenso nicht fehlen und „Eine Zeitung“ erhielt einen Schimpansen. Wo dieser während der Feierlichkeit untergebracht wurde, ist mir unbekannt, schließlich ist so ein Geschenk recht ungewöhnlich. Als weiterer Kracher für die Party wurde ein Comedian auf die Bühne geladen, der uns auf seine Weise den Unterschied zwischen Mann und Frau erklären sollte. Viele Gäste fühlten sich allerdings schon aufgeklärt. So kam es, dass sein Auftritt von einem Stück einer geworfenen Tomate im Auge unterbrochen werden musste und er im Krankenhaus landete. Die Entschädigung für den von vielen Gästen empfundenen Fehlgriff kam in Form von einem Auftritt von Metallica. Madonna ließ sich ebenfalls nicht lumpen und hielt eine gesungene Predigt vor den begeisterten Gästen.

Da ich aber nicht nur zum Feiern dort war, habe ich mir natürlich einen Vertreter von „Eine Zeitung“ zur Seite gebeten und ich konnte ihn trotz der vielen Gäste und Zwischenfällen für ein paar Fragen gewinnen. Weil sich „Eine Zeitung“ mit „EZ“ abkürzt, nutzen ich diese für die Darstellung des Gesprächs.

Schmierblattpraktikantin: „Sie sind nun seit 2 Jahren erfolgreich und haben eine große Leserschaft erreicht. Wie sind Sie auf die Idee gekommen? Ich möchte es gern von Ihnen hören.“

„EZ“: „Wenn ich mich recht erinnere, war damals einfach der deutsche Journalismus so gut wie tot. Eine neue Kraft musste her, ein unverbrauchtes Format, um die Glaubwürdigkeit der Medien wiederherzustellen.“

Schmierblattpraktikantin: „Sie haben bezaubernde Umfragen, die uns ständig sehr beeindrucken. Wie finden Sie so viele Leute für Ihre Befragungen?“

„EZ“: Also, es ging um die Umfragen, richtig? Ja, die sind ziemlich gut. Sehr gut sogar. Wir haben ein Team von 14 Leuten, die sich rund um die Uhr um die Umfragen kümmern, dann ausschwärmen in die Republik um normale Passanten zu befragen“.

Schmierblattpraktikantin: „Das klingt ja wirklich nach Action im Alltag Ihres Teams, ich bin begeistert! Haben Sie denn Pläne, auch für die Jüngsten viele aufklärende Artikel zu bringen? Sie wissen ja, wir müssen möglichst viele Altersgruppen erreichen.“ Unsere abschließende Frage wurde mit einer für uns nachvollziehbaren Begründung wegen einer missverständlich klingenden Abkürzung wie folgt beantwortet:

„EZ“: „Nein, eine Kinderzeitung werden wir nicht ´rausbringen.“

Schmierblattpraktikantin: „Ich danke Ihnen wie verrückt für ihre erfrischenden Antworten.“

Und außerdem danke ich im Nachhinein für das sonst so nette Gespräch und den tollen Sekt.
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Wir vom Schmierblatt danken Ihnen ebenfalls recht herzlich für die Zeit, die Sie sich für unsere Praktikantin genommen haben, obwohl sie aufgrund vieler Gäste und einigen Zwischenfällen sehr eingespannt waren. Das gesamte Team, aus zickiger Chefin, noch sehr unbeholfener Praktikantin, dem piepsenden und schmächtigen Hausmeister bestehend, beglückwünschen Sie noch einmal an dieser Stelle und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg. Vielen Dank auch dem jungen Herren an der Bar, der unserer doch recht nervösen Praktikantin eine Zigarette gab, wie sie uns erröteten Gesichtes verriet. Sie ist übrigens gut zu Hause angekommen und verspätete sich um etwa 20 Minuten. Hierfür bekam sie einen Kaffee weniger.

Eine Frage hätten wir allerdings schon noch, die sich nach der Feier ergab: Wo haben Sie denn den kräftigen und sehr konsequenten Sicherheitsmann her? Wir würden unser Team gern ebenfalls durch einen so (O-Ton unserer hingerissenen Praktikantin „coolen und ultrastarken“) Sicherheitsmann aufstocken. Es grüßt Sie die Chefredakteurin des Schmierblattes, die die Praktikantin derzeit mit Baldrianpillen abfüllt, da sie mit ihrem Wahnsinns-Redeschwall sogar die Ehefrau unseres Hausmeisters übertrifft.

Wir üben „Siebenschläfertag“…

Juchheißa, es ist „Siebenschläfer-Tag“.

* Noch siebenmal schlafen und es ist Supi-Sommerwetter.

Falsch.

* Sieben schlafende Schnarcher glauben allen Ernstes, den Sommer auf diese Art hervorzulocken.

Auch falsch. Ich hab´s gleich:

* Sieben wahnsinnig mutige Tierchen ziehen los, um den Sommer zu finden und ins Land zu holen.

Wieder falsch? Nun wird´s schwierig.

* Sieben Schnarcher oder drollige Nager gehen in den Schlafstreik, um gegen das graue Wetter anzustinken… ?

Egal, Wikipedia hat jedenfalls die richtige Lösung, nicht wahr? Der „Siebenschläfertag“ hat allerdings nichts mit dem süßen Nager zu tun, der lt. Info einen derartigen Krach veranstalten kann, dass man Größeres dahinter vermuten könnte. Wieso fühle ich mich eigentlich gerade ertappt? Ach ja, ich kann es auch, so kurz ich auch bin.

* Man hat vielleicht dann nur sieben Stunden Schlaf, wenn man sich in der Nähe ihres Lebensraumes befindet – kleiner Scherz.

Die Geschichte um den „Siebenschläfertag“ klingt mir jedenfalls zu grausam und daher wenden wir uns lieber den amüsanten Bauernregeln zu:
Meinen Favoriten zitiere ich mal aus Wikipedia:
„Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne.“ Genau das hätte ich ja so gern. Wir sind aber nicht bei „Wünschdirwas“, sondern bei „Isthaltso“ oder so.
Sinngemäß soll also (wie jedes Jahr, nöch?) das Wetter am Siebenschläfertag entscheiden, wie es um die folgenden Wochen wettermäßig bestellt ist. Es steht also die Frage, ob wir den Sonnen- oder Regenschirm aufspannen. Herr P. lässt sich sicher auch wieder nicht auf den Kompromiss ein, uns tagsüber schönes Wetter und in der Nacht den nötigen Regen zu bescheren.

Was machen wir vor lauter Spannung oder Protest?

* An sieben Fingern nervös die Nägel kauen?

* Sieben (mal sieben?) Demonstranten zusammentrommeln, die dann sieben Schildchen halten? Aber morgen ist nicht Montag :-P!

* Sieben Paar neue Schuhe oder Taschen kaufen (am besten jeweils sieben?).

* Sieben Tage durchschlafen?

* Sieben Mahnbriefe an das Wetteramt schreiben, wie ich es im letzten Herbst tat oder sieben Schönwetteranträge schicken? Irgendeiner wird dann sicher versehentlich bearbeitet.

* Den Herrn P. siebenmal anrufen? (Hotline ist sauteuer!)

* Sieben Tage lang schnieke Sommerkleider anziehen und damit den Sommer anlocken? Aber Modesünden bitte vermeiden.

* Sieben verschiedenfarbige Regen-Mäntel kaufen, um jeden Tag eine andere Farbe ins graue Wetter zu zaubern?

* Sieben Tage lang längst Liegengelassenes erledigen, was man sonst in den nächsten sieben Wochen wieder vernachlässigen würde, da das Wetter zu schön wäre, es nicht zu nutzen?

Wie auch immer nun der Sommer wird und was man daraus macht: mir bleibt nur noch der extra siebenfache Gruß an die Lesergemeinde.

Bleibt also nicht nur sieben Zeiteinheiten stark. Zur Stärkung oder Motivation essen wir dann 7 Kugeln Eis. Da ich selbst aber nicht so viel auf einmal schaffe, teile ich sie mir entsprechend ein. Ratet mal, auf wie viele Tage… 😉