Saison „Zwiebellook“ steht an …

Kalt, dunkel, bäh, Herbst…!

Und viel zu tun *heul ! Zum Glück hat die „Betreuungstätigkeit“ aufgehört. Hätte ich dann ohnehin abgebrochen, haben ja alle ihr „Pesonal“ für alles. Ich nicht, bei mir kommen zum Kisten packen Spitzfindigkeiten an wie „Sie haben nach der Arbeit ja auch Feierabend und Zeit“. Solche Leute regeln den Haushalt definitiv nicht selbst, haben also offenbar auch Personal dafür, sei es die dafür erklärte Ehefrau oder Mami.

Trotz täglichen „Krafttrainings“ (Kisten schwindelig machen) kann ich noch immer keine stärkeren Oberarme feststellen. Ich bin immer noch das dünne Ding. Irgendwas mache ich verkehrt. Nervenkostüm ist sehr dünne, ich sehr dünne, passt ja. Dafür aber Faxen dicke.

Das Gute daran ist, dasss endlich mal ein Neuenfang startet und man sich tatsächlich entrümpelt, auch mit vielen Hindernissen, siehe Mentalität der Einheimischen *hust. Danach hat man zumindest diesen Stress nicht mehr. Dass ich dann endlich baden und „balkonieren“kann, hatten wir ja schon 😆 .

Noch schöner ist es, eine fröhlich plappernde Gruppe Kinder mit Tütchen unterm Kastanienbaum zu sehen. Ich sehe die schon mit heraus ragender Zunge (dient ja der Konzentration bei Kindern 😆 ) gespannt basteln. Ich würde mich sogar noch gerne dazu setzen 🙂

Zur Erwärmung des Verbraucherherzchens gibts natürlich wieder den Werbeblock: Haaaach, wie süß: wir sehen in einem TV-Spot für einen Kabelanbieter eine ältere Dame, welche sich dann wohl als Musiklehrerin herausstellt. Diese bekommt einen Laptop und lernt damit umzugehen, damit sie ihre Musikschüler per Videotelefonie wieder betreuen kann. Später stehen sie singend vor ihrer Tür. Na also, geht doch! Bleiben wir mal bei Rot: Jetzt spielt Schweighöfer bei einem Spot für Möbel mit. Hätte er nicht hinterm Sofa bleiben können? 😆 . Das schwedische Möbelhaus entgegen präsentiert uns angenehmeren Humor.

In diesem Sinne: Lasst Euch von Faulpelzen nicht zum „Personal“ deklarieren, wenn es nicht gerade ein gut bezahltes Angestelltenverhältnis ist. Wer suchet, der findet auch Personal, gelle? Spitzfindigkeiten schmettert man gekonnt ab. Prost 🙂

So, beruflicher Umstieg in die Stadtverwaltung in Red Socks City ….

So, es werden neue „Karrierekracher“ fällig 🙂

Im Alltag muss man ja an die eine oder andere Behörde oder ins Geschäft. Wir wissen, dass es Berufszweige gibt, in denen Fleiß und Kompetenz leider nur vorgetäuscht wird. Das müssen wir ändern.

Sehr geehrte Damen, Herren und Diverse etc.,

ich war in der Situation, Beihilfe zum Einkommen beantragen zu müssen und stellte fest, dass es in Ihrer Stadtverwaltung recht „gemütlich“ zugeht.

Offenbar sitzen ungenügend Mitarbeiter in den Kaffeetrinkkammern, um ein paar Anträge zu bearbeiten. Aber jetzt bin ich ja bestimmt bald da.

Meine Qualifikationen gehen weit über den Wettkampf über die buntesten Nägel und Schminke hinaus. Beim Kaffeekonsum kann ich meine künftigen Kollegen/Kolleginnen zwar weit übertreffen, aber auch produktiver arbeiten. Jetzt kommt eine Fähigkeit, die offenbar zu wenige Mitarbeiter besitzen. Ich kann laufen und zwar zügig. Hierdurch dauert die Verteilung der Briefe innerhalb des Hauses höchsten einen Werktag, ich bin nämlich beweglich. Außerdem verfüge ich über die Fähigkeit, die offensichtlich keiner der Mitarbeiter/innen beherrscht: Anhänge und Weiterleitungen lesen. Gern verrate ich auch, wie „Originalnachricht anzeigen“.

Mit 10-Finger-Blindschreiben kann ich die Briefe außerdem sogar ohne langes Suchen nach Textbausteinen verfassen. Sie sparen also auch hier Zeit. Zahlen kann ich ich ohnehin lesen und auswerten. Ein weiterer Pluspunkt.

Da in den Stellenanzeigen ja oft überzogene Qualifikationen gefordert werden, welche aber offenbar intern nicht wirklich zählen, bewerbe ich mich jetzt trotztdem und erst recht um einen Arbeitsplatz als nützliche Mitarbeiterin.

Weil Antragsteller entgegen der Vorstellungen meiner künftigen Kollegen und Kolleginnen tatsächlich auf das Geld angewiesen sind, wird ab jetzt so richtig gearbeitet.

Sehen Sie es positiv, es ist dann ein Antrag weniger mit entsprechendem Gehalt, wofür ich mich beruflich gern umorientiere.

Ob ich Sie nun überzeugt habe oder nicht, ist mir eigentlich ziemlich unwichtig. Sollte dem nicht so sein, dann sorgen Sie bitte dafür, dass die geforderten Qualifikationen unter den Bestandssitzern umgesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Irgendein Krakel

Ich will immer noch keinen Herbst …

Bäh, Herbst, ich bin emotional längst noch nicht so weit ! Werde ich auch nie 😆 .

Der Umzug rückt immer näher *ächtz ! Einerseits möchte man das Ganze am liebsten gestern hinter sich gebracht haben, andererseits braucht man ja die Zeit, um weiter zu entrümpeln, zurückzuordnen, was eh immer in Kiste A oder B war und natürlich die mentale Vorbereitung. Irgendwie habe ich ja 10 Jahre hier verbracht.

Das Aussortierte im top Zustand kann man hier im Ort kaum inserieren, da man zwar zuerst „hier!“ schreit, dann aber offenbar das Handy wegschmeißt, wenn man sich absprechen will. Dann braucht der Nächste „Bedenkzeit“ (wir halten fest, dass es geschenkt ist! 🙄 ) . Der Selbe nimmt ein anderes Angebot an, gibt das Ding aber nach Tagen wegen Nichtbedarfs doch wieder zurück. Fazit: ab in den Müll, ohne jegliche Inserate! Müllcontainer sind entscheidungsfreudiger und bremsen nicht so aus!

Kommen wir wieder zu Schönerem: Wenn man nicht gerade laute Partys, ständig knallende Türen, lautes Quaken im Treppenhaus, taube Nachbarn und lahmar… „Interessenten“ hat, kann das Leben ja ein bisschen schöner sein. Entspannt wird es eh nie, auch irgendwann im Rentenalter nicht. Jedenfalls bei mir, da ich keine Schnarchnase bin 😆 . Wenn man mit allem neu anfängt, neue Bude und andere Bereiche, ist es irgendwie auch wieder ein netter, von mir aus pinkfarbener Schlussstrich unter dem alten Abschnitt. Taubes und lautes Umfeld wird bleiben, nur mit neuen Gesichtern, aber ich habe inzwischen Methoden, damit umzugehen. Schön wird es mindestens optisch und endlich Badewanne und Atmosphäre dafür schaffen…*schmacht … ! Ich denke sogar schon jetzt ans erste Weihnachten 😆 . Ich feiere nie Weihnachten, aber es wird dieses Jahr arg leuchten und blinken. Die Nachbarn rundherum werden denken, die wären in Vegas oder sonstwo gelandet 😆 . Blöd für die Stromrechnung, aber mal hübsch fürs Äuglein und daraus folgend fürs Gemüt. Habe halt auch meine „Waffen“ , wenn auch leider noch keine Flinte wegen des Krachs.

Selbstverständlich vergessen wir für das Verbraucherherzchen nicht den Werbeblock: Im Radio tönt es mir als Werbespot entgegen, man hätte es ja jetzt endlich mit der Mehrwertsteuer verstanden. Sie wäre „geschenkt“. Natürlich war es die Stimme eines Teenies. Leider spiegelt es die „Generationen X und Y“ wider, welche laut diversen Häufchen schon ab 16 wählen sollen. In einem TV-Spot für Duftis sehen wir einen verwirrten Typen, der sich dann später doch auf die Straße gefunden hat und dann „abgeschleppt“ wird. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er dann mal für seinen „Ausgang“ geduscht hat :denk: .

In diesem Sinne: Befreit Euch von Gedöns (damit wieder neues reinpasst *gg) und genießt noch das schöne Wetter.