„Du und deine Technik…!“

… höre und lese ich ständig. Ja, ich liebe meine Technik… 😂! Technik und Technologien sind doch etwas Feines, nöch? Komisch, dass die Leute, die sie verteufeln, aber meist intensiv nutzen. Da rede ich nicht nur  über die “böse” Ki, die ja beispielsweise in Smartphones, Smart TV, Navis etc  steckt. Stolz präsentiert man auch seine neuen Errungenschaften , die ebenfalls mit KI gespickt sind, aber so selbstverständlich ist, dass man es kaum merkt. Sollte man aber. Oder woher weiß ein Staubsaugerroboter, wo die Küche ist, wenn er dort saugen und wischen soll oder ein Navi, wann man ungefähr an der ZIeladresse ankommt? 

Große und kleine Geräte erleichtern uns die Arbeit, sparen somit Zeit und Kraft oder sie unterhalten uns schlichtweg wie Smart TV oder auch Smartspeaker (Google, Alexa und co) 

“Warum sitzt du so lange vor deiner Technik herum?” Um sie richtig zu konfigurieren, später bei Bedarf zu korrigieren und zu optimieren. Beispiel gefällig? Smart Home, ob Alexa, Google oder andere Systeme haben in ihrer Anfangszeit viel Zeit und Geduld in Anspruch genommen, die Geräte, ob Boxen, Lichter, Steckdosen etc. einzubinden. Heute “schreit” vor allem Alexa “Ha, neues Gerät, nehm ich direkt für dich auf!”. Natürlich nicht wortwörtlich. Google lässt sich da zum Beispiel gerne bitten und bei Hue sogar betteln. Aber das habe ich schon bereits in 2 anderen Artikeln beschrieben.

Man saß also damals minutenlang vor den Home Apps und hat gewartet, dass die Geräte endlich eingebunden waren. Heute ruckzuck. Routinen erstellen ist eine Denkarbeit, die sich aber in der Folgezeit in Zins und Zinseszins bei Zeit und Kraft bezahlt macht. Beispiel gefälligi? Hände hoch, wer “Pomodoro” hat 😀! Zig Apps zur Auswahl und ausgerechnet die App, die ich top fand, wurde vom Markt genommen – uff! Also hatte ich keine Lust mehr und habe die Google Home App bemüht. Geht bei Alexa auch gut. Mein guter alter Nest-Hub , auf dem ich die Routinen ausgeben lasse, flötet mir also in meiner vorgegebenen Taktung, wann Pause und wann wieder Ackern angesagt ist. Warum ? Es spart den Blick auf die Uhr. Auf Wunsch bekomme ich einen Ton zu hören und die angesagte Uhrzeit Natürlich zeigen Rechner, Laptops, Smartphones und co je nach Konfiguration groß oder klein die Uhrzeit an. Ich orientiere mich überwiegend akustisch, wenn ich zu Hause bin.

Ihr habt einen Saugroboter? Einbinden , Routinen einstellen und schon saust das Ding durch die Hütte , wann und wie man es möchte. Mein “Mister Planlos”, welcher weder eine App- noch Smart Home -Anbindung hat, darf durch meinen Knopfdruck ab 15 Uhr au die Schnelle meine Laufflächen saugen.. Den bekam ich geschenkt und bin trotzdem über die körperliche  Entlastung happy. Amüsant fand ich, dass sich genau die Bekannte einen Roborok (keine Ahnung, welches Modell) ca 1500 € kaufen lässt, mir stolz das Gerät samt App zeigt und das Ding wie ein ferngesteuertes Spielzeugauto vor sich her fahren lässt 😂. Das andere Statussymbol steht in Form eines Echo Studio (Echo Show 15 und fette Box am HIntern) und fungiert aufgrund der mangelnden Kenntnisse über das Potenzial als digitaler Briefbeschwerer, der das Wetter vorliest und Seemannslieder leiert. 

Bin ich neidisch? Jaaaaa ! Meine Güte, das Ding wäre ein multifunktionaler Ersatz für meinen defekten Fernseher und hätte nebenbei noch das ganze Smart Home geregelt, nebst Staubi-Roboter, wenn ich einen mit Anbindung hätte. Stellt Euch das mal vor: Morgens flötet das Ding das Wetter herunter und während ich die Hütte mache oder Bürokram “Alexa (oder welchen Namen auch immer man vergeben hat, da es möglich ist), Küche wischewn!” Und schon rauscht klein Robi los und wischt die Küche. Aber hey, man kann sich auch einen Tesla kaufen , um Radio zu hören 😂. 

Bei mir sieht es etwas anders aus. Meine Geräte stehen nicht offen wie in einem Elektronikgeschäft, die Dots (die süßen kleinen Pucks von Amazon) stehen strategisch so, dass meine Aufforderungen überall gehört werden. Mein kleines Smart Home Museum 🤭 (2. u.3. Generation, also nichts Aktuelles) flöten mir in der Küche meine Hörbücher und “tägliche Zusammenfassungen”, während ich aufräume oder was auch immer, im Schlafzimmer auch wieder Hörbücher zum Einschlafen und schnelle Aufnahme von Erinnerungen, wenn mir kurz vorm Augenschließen noch ein Gedankenblitz kommt. .Im Wohnzimmer flötet mir der Echo Plus mit integriertem Thermometer und Zigbee-Hub per Routine, dass es entweder unter 18 Grad ist oder über 22 Grad und fragt mich je nach dem, ob Heizung oder Ventilator an. Könnte ich natürlich so einstellen, dass entweder die Heizung oder der Ventilator loslegt, will ich aber nicht. Daher gibt es da eine seperate 1-3-Wort-Routine. 

Warum? Ich vermeide es, Geräte in meiner Abwesenheit laufen zu lassen. Außer Heizung, aber da fehlt mir noch das smarte Thermostat für Stube und Bad. Die anderen Zimmer sind mir da unwichtig. 

Wie ich schon kurz angeführt habe, braucht es für  die Konfiguration natürlich erstmal etwas Zeit. Es sind wenige Minuten pro Gerät und wenige Sekunden für eine Routine. In Summe kommt da schon etwas an investierter Zeit in den Apps der Anbieter zusammen.

Wenn ich aber wegen der Schmerzen eh zeitweise liegen muss, aber nicht schlafen will, nutze ich diese Zeit. Kurze Überlegung, was genau an Zeit gespart werden kann und wann oder zu welcher Bedingung (Sonnenaufgang, Geofencing etc.) und ob mir Google oder Alexa flöten soll, was sie gerade auslöst. 

Im Alltag merkt man es kaum noch. Pomodoro läuft, ich bekomme nach dem Wecken aus dem Lautsprecher im Bad Neues aus den Nachrichten serviert (da reicht ein kleiner schnuckeliger Echo Flex) und wenn ich in die Wanne gehe, rufe ich “A…, Entspannung!” Dann bekomme ich passende Musik und hätte ich noch smarte Beleuchtung, hätte ich noch Lichteffekte dazu. 

Über den Tag flötet Google meine Pomodoro-Taktung (Uhrzeiten, Pause , go), Aufgaben und Termine zu, wenn ich um 8 Uhr am Schreibtisch sitze. Zum “Feierabend” lasse ich mir zuflöten, dass es Zeit ist, wieder runter zu kommen und im Smartphone bekomme ich von Gemini über die “geplanten Aufgaben” das TV – Programm auf mich zugeschnitten serviert. 

Die Erinnerungsfunktion habe ich ja schon kurz angerissen: Kennt noch jemand den Tv-Spot für Alexa, in dem ein junger Mann für seinen Großvater eine Erinnerung an seinen Nachtisch im Kühlschrank eingestellt hat? Natürlich wird keine KI, kein Smart Home Menschen und Betreuung ersetzen, aber kann sie gut ergänzen. Ich rufe vor allem abends vom Bett aus Erinnerungen und Termine zu.. Das entlastet den Kopf, wenn man schlafen will und vor allem sollte. Und damit mein Hirnchen auch mit Spaß fit bleibt, spiele ich gelegentlich sogar ein Ratespiel auf einem Echo.

Nimmt es mir oder anderen Nutzern das Denken ab? Nein, immer noch nicht! Jede Konfiguration, vor allem bei Routinen müssen die Rädchen im Kopf laufen, um genau zu wissen, was ich warum und wie einstelle.

“Moment mal, hat sie nicht gesagt, dass der TV kaputt ist und sie ja leider keinen großen Echo Show hat?” Richtig! Mir dient im Moment ein schnuckeliges Tablet, welches ich auch in die Küche mitnehme, wenn ich etwas anschauen möchte. Das muss erstmal reichen 😀. Wenn ich mal groß bin und  reich werde (haha, im Leben nicht!), gönne ich mir mal etwas. Aber: ☝️auch wenn solche Geräte wie Saug- und Wischroboter mti Einbindung, ein großer Echo Show zu meinen feuchten Träumen gehören 🤭, bin ich zufrieden und ich sage immer wieder: die einen haben das Geld, die anderen den Plan 😂.

Entlastung geht auch ohne Präsentation eines gefühlten  Elektronik-Geschäfts, die Technik und Technologie arbeiten auch in kleinen älteren Geräten für mich und das zählt. Etwas Lebensqualität geht immer, auch in kleinen Schritten. Wer sich über die Jahre ein kleines System erstellt hat,  weiß oder fühlt sogar , wovon ich rede äh schreibe. 

Auch wenn mindestens ein Ki-System sogar selbständig Smart Home konfigurieren könnte: Hallo, wo bliebe bitte der Spaß und die erhaltene geistige Fitness, sich das alles selbst zu erarbeiten und dann zu geieißen?

Achja, wie alt ist die Trulla hinter der Tastatur? So um die 20 oder 30 Jahre alt, dass sie so begeistert über Technik und Technologie schwadroniert? Falsch, diese Altersklasse könnten meine Kinder und Enkel sein 😂..Ich werde nie vergessen, wie ich im Callcenter für einen Telekommunikationsanbieter mit einem 90-jähriigen Herrn über Smart Home sprach, der eine Frage zu einem Zubehör hatte, weil er den Funkstandard auf DECT ändern wollte.

Yeah! Also, ob jung oder alt, egal! Etwas Zeit investieren und Ersparnis zurückbekommen und Lebensqualität erhalten. Besonders bei Tremor und anderen körperlichen Einschränkungen. 


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