Wir üben warme Worte zum Jahreswechsel

So, der ganze Weihnachtswahnsinn ist endlich herum, die Waagen dürften nach dem vielen Festessen inzwischen mehr anzeigen, es hat sich jetzt wie gewohnt nur noch die Hälfte der Menschheit lieb (keine Angst,es kommen ja noch Silvester, Valentinstag, …) und die ersten Meldungen über Umtauschaktionen gehen auch schon heraus. Ich habe nichts umzutauschen, da ich mich wirklich freuen konnte.

Hat es eigentlich schon wer wie im Werbespot probiert, die Tafel einfach in die Spüli zu schieben, um in Sekundenschnelle blitzblankes Geschirr wieder herauszubekommen (aufgetafelt, versteht sich) ?. Wem das geglückt ist, bitte Bescheid geben, Dankeschön 🙂 An dieser Stelle legen wir mal eine Hochachtungs-Schweigeminute für die ein, die unter so manchem Dach für alles Wohl gesorgt haben.

Passend zur Weihnachtsessenspeckröllchenbeseitigung (extra für die Scrabblespieler oder vielleicht auch als „Unwort des Jahres“ verwendbar) gibt es ja zum Glück Konsolenspiele.
Ich lache schon schallend bei der bildlichen Vorstellung, wie dann irgendwelche albernen Verrenkungen in der Luft zu sehen sind und dann in immer mehr Profilen stehen wird: „ja, ich treibe Sport!“.

Wie steht es eigentlich mit den Vorsätzen? „Ochnöööööööööööö!“ wird sich der eine oder andere Leser denken.

• Jaja, „nicht mehr rauchen“ (ja, ich kenne auch „…und nicht weniger“),

• mehr Sport (also, so richtig richtig … richtig Sport …),

• gesünder ernähren (gut, eine Gurken- oder Tomatenscheibe mehr am Tage auf den Burger legen lassen),

• für die Karriere so richtig „reinhauen“ (gut, wir gehen sprichwörtlich über Leichen)

• ….mehr Dieses und mehr Jenes…
Echt?!

Wie viel ist denn von den letzten Vorsätzen konsequent realisiert worden? Sind wir rundum perfekt und gesund ernährte Muskelpakete in einer höheren beruflichen Position?

Unser Ehrgeiz wird uns schon ohne vordefinierte Vorsätze dazu treiben, mehr für sich selbst zu tun und unser „Samariterinstinkt“ lässt auch anderen etwas übrig…ähäm… zugute kommen natürlich.

Was erwartet uns eigentlich so bis auf das Übliche? Es steht noch eine OB-Wahl bevor. Der Weltuntergang wohl auch lt. einigen Verschwörungstheorien (die sind so herrlich) aber da wird sicher noch rechtzeitig „gewarnt“…. Sollten wir den (wieder mal) verpasst haben, geht der Blog mit einer „Krachermeldung“ weiter. Der letzte Weltuntergang war ja auch nichts. Übrigens sind der vorausgesagte Weltuntergang und die OB-Wahl nicht am selben Tag *hüstel*. Die OB-Wahl findet im April (nein, auch nicht am 1.) und der Weltuntergang lt. ominösen „Voraussagen“ in der Vorweihnachtszeit statt, aber dazu, wenn noch möglich, später 😉

Wir wollen das neue Jahr aber mit „Hui und Jui“ begrüßen. Ich bleibe fast wie ich bin, ob es passt oder nicht. Warum fast? Weil man ja jeden Tag etwas dazulernt…(Achtung Gersche…)…´ge?

In diesem Sinne wünsche ich meinen Lesern einen gelungenen Rutsch ins neue Jahr. Und sollte man sich dennoch heimlich bei Vorsätzen für das neue Jahr erwischen, sei´s drum. Dann sind es Ziele und Wünsche, die sich aus eigener Kraft und auch mit Unterstützung der Vertrauten sicher erreichen bzw. erfüllen lassen. Vorsätze lassen Kräfte wachsen, die uns treiben und andere vielleicht mitreißen. 🙂

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Ein Gedanke zu „Wir üben warme Worte zum Jahreswechsel

  1. Vorsätze? Kenne ich nicht. Zumindest nicht aus Anlass irgend eines Jahreswechsels. 🙂

    Auch von mir schon einmal die besten Wünsche für das kommende Jahr und überhaupt.

    lG vom Rudi

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